Mittwoch, 17. März 2010
09:32
Verleger wollen fairen Wettbewerb im Internet
17.03.2010 aus Nordwest-Ztg., S.3
Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) will das gesamte Duale Rundfunksystem auf den Prüfstand stellen und plädiert erneut für einen fairen Wettbewerb im Internet, wo die öffentlich-rechtlichen Sender umfangreiche Internetangebote unterhalten. Zudem befürwortet der BDZV den Vorschlag Kurt Becks, der als Vorsitzender der Rundfunkkommission einen kompletten Werbeverzichts bei ARD und ZDF bis 2013 vorantreiben möchte, um deren Profil zu stärken. Kritisch sieht der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) Becks Vorschlag, weil Werbung unentbehrlich für die Marktwirtschaft sei.
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1 Kommentar - 0 Trackbacks




Kommentare
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Gordian Hense:
Wie süss ist das denn? Da wo sie es wollen, soll es fair zugehen, da wo sie es brauchen soll es unfair zugehen.Da sollte man dann auch die Vergabe von "staatlich" geförderten Internet-Projekten mal auf die Finger schauen - a la Arbeitsamt, Bundestag etc. Das Wort "fair" in diesem Zusammenhang in den Mund zu nehmen ist fast schon anachronistisch. Das gibt es schon lange nicht mehr. Faire Rahmenbedingungen sind in dieser Branche schon ganz am Anfang ausgehebelt worden. Die Verleger haben doch selber Schuld das es soweit gekommen ist. Hätten Sie einen "Kirch" nicht aus dem Land gejagt und heimische, wirtschaftlich denkende Grössen gefördert, dann sähe die Landschaft heute wohl anders aus. Aber auch dieser Wunsch wird vergehen, wie ein heisser Wind im All.
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