Dienstag, 29. Juni 2010
08:00
Razorfish-Studie: Online-Werbung legt leicht zu
29.06.2010 aus FAZ, S.15 - Die amerikanische Agentur Razorfish untersucht laufend und systematisch das Online-Werbeverhalten ihrer Kunden und stellte nun fest, dass trotz Krisenzeiten Werbekunden ihr Geld im Jahr 2009 nicht verstärkt für leistungsabhängige Werbeformen wie Suchmaschinenmarketing, sondern vermehrt für Online-Markenwerbung verwendet haben. Insgesamt seien die Ausgaben im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen. Wenngleich soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter intensiv diskutiert werden, vereinen sie der Razorfish-Studie zufolge nur vier Prozent der Ausgaben. Gründe hierfür sind, dass die Werbeflächen auf sozialen Plattformen sehr billig sind und der Aufbau von Facebook-Seiten oder Twitter-Konten meist nicht als Werbung gebucht wird. Auch gingen die Spendings häufig nicht mehr an Medienunternehmen, sondern z. B. an Inhalte-Produzenten.
Geschrieben von First Ray Branchennews in Marken, Agenturen, Kommunikation, Web 2.0
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