Donnerstag, 19. August 2010
08:00
Kein Run auf Product-Placement
19.08.2010 aus W&V., S.26 - Seit April ist Product-Placement im privaten Fernsehen erlaubt. Doch die meisten Marken zögern, ihre Produkte in Unterhaltungsmedien platzieren zu lassen, Ausnahmen sind TV-Formate wie "Schlag den Raab". Kein Unternehmen wolle den Anfang machen, solange Kosten und Nutzen nicht schätzbar sind, heißt es in Expertenkreisen. Die Fernsehsender wiederum fürchten, dass Einnahmen beim Product-Placement zulasten des klassischen Werbeblocks nur umverteilt werden - und setzen ihre Preisvorstellungen weit über den üblichen Werbe-Tarifen an. Dennoch ist die Werbeszene zuversichtlich: Spätestens in einem Jahr werde es erste Product-Placement-Formate geben, so Insider.
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Geschrieben von First Ray Branchennews in Marken, Agenturen, Kommunikation, Web 2.0
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Kommentare
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editiert, weil es Keyword-Verlinkungen hier nicht umsonst gibt.:
Product Placement erfordere eine Dienstleistung, die nicht allein darin bestehe, 'eine Cola-Flasche auf den Tisch zu stellen'. Werde diese Dienstleistung nicht angemessen entlohnt, 'fehlt den Produzenten die Motivation, die Placements ordentlich durchzuführen, was wiederum den Unmut der Werbekunden zur Folge hat. Die Produkte müssen schlüssig in die Szenen eingebaut werden, damit das Placement auch funktioniertKommentar schreiben