Freitag, 24. September 2010
08:00
Wirtschaftsverbände kritisieren geplante Online-Abgabe der Verlage
24.09.2010 aus HB, S.25 - Nach der Ankündigung der Verlage, für ihre Online-Inhalte nach dem Prinzip der GEMA künftig Lizenzgebühren zu erheben, haben sich nun auch zahlreiche Wirtschaftsverbände zu den Plänen geäußert. In einer gemeinsamen Erklärung brachten neben dem Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und dem Verband der Automobilindustrie (VDA) noch 21 weitere Verbände ihre Ablehnung des geplanten Leistungsschutzrechts der Verlage zum Ausdruck. Dieses sei "in keinster Weise geeignet, den digitalen Herausforderungen Rechnung zu tragen". Die Verbände befürchten zudem eine Einschränkung der Informationsfreiheit, des Weiteren stehe es jedem Verlag frei, seine Inhalte im Netz ausschließlich gegen Bezahlung zugänglich zu machen. Die Verlage reagierten mit Unverständnis auf den Vorstoß der Wirtschaftsverbände.
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Geschrieben von First Ray Branchennews in Marken, Agenturen, Kommunikation, Web 2.0
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