Montag, 11. Oktober 2010
08:00
Sport-Sponsoren kritisieren neuen Rundfunkstaatsvertrag
11.10.2010 aus HB, S.30 - Die geplante Novelle des Rundfunkstaatsvertrags stößt nun auch auf Ablehnung bei den Sponsoren von Sportübertragungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, da dieser ab 2013 das sogenannte "TV-Presenting" an Sonn- und Feiertagen sowie nach 20 Uhr verbieten will. Die Vereinigung der Großsponsoren S20 lehnt den Entwurf der Novelle ab: Das Presenting sei gesellschaftlich akzeptiert, zudem leide unter dem Verbot, von dem bis zu 50 Prozent der Übertragungen betroffen seien, vor allem die Randsportarten, die von den Sendern dann aus Spargründen noch weniger gezeigt würden. Dies teilte der Interessenverein im Vorfeld einer Anhörung im Berliner Rathaus, auf der Wirtschaftsvertreter den neuen Rundfunkstaatsvertrag kritisieren können, mit. Hinter der Kritik steckt auch ein Eigeninteresse: Laut einer Studie der Instituts Psychonomics steigert das Presenting die Wahrnehmungswerte eines Unternehmens viel effektiver als klassische Werbung.
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Geschrieben von First Ray Branchennews in Marken, Agenturen, Kommunikation, Web 2.0
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