Die Digitalisierung in der Finanzdienstleistungsbranche

Bereits im Februar diesen Jahres legte ibi research die Ergebnisse einer in Kooperation mit der plenum Management Consulting AG entstandenen Studie zum Thema „Digitalisierung in der Finanzdienstleistungsbranche“ vor. Für die Delphi-Expertenbefragung wurden 92 Experten aus Finanzdienstleistungsunternehmen um ihre Einschätzung zur Digitalisierung der Branche sowie zur Entwicklung in der Ausgestaltung der Vertriebskanäle im Finanzdienstleistungswesen gebeten.

Wesentliche Erkenntnisse der Untersuchung:

  • Nach Einschätzung der befragten Experten wird das Online-Angebot von Banken und Sparkassen zukünftig vornehmlich über mobile Endgeräte bezogen. Geldinstitute müssen daher dringend in das flächendeckende und komplette Angebot mobiler Anwendungen investieren.


Online-Angebot der Banken und Sparkassen zukünftig mobil

Ungeachtet dieser und aller weiteren Ergebnisse der Studie gibt es Unternehmen aus der Finanzdienstleistungsbranche, die entsprechend ihrer Spezifikation bereits entsprechend mobil aufgestellt sind. So geht das eine oder andere deutsche e-Geld-Zahlungsinstitut schon seit geraumer Zeit erfolgreich eigene und mobile Wege.

  • Weitgehende Unklarheit besteht bei der Frage ob und wie der Online-Abschluss für Neukunden vereinfacht werden kann, beispielsweise durch den elektronischen Personalausweis. Zudem sehen die Experten derzeit keine klaren Alternativen zum aktuellen PIN/TAN-Verfahren gesehen.

Pin/Tan Verifizierung

  • Zwar sehen die Studienteilnehmer in der persönlichen Beratung auch zukünftig einen essenzieller Faktor, insbesondere bei der Behandlung komplexer Beratungsthemen und in margenstarken Produktsegmenten, ein ganz wesentliches Ziel für die Finanzwirtschaft besteht aber vor allem im Aufbau eines Multichannel-Angebots.


Multichannel-Start für Finanzdienstleistungen

  • Standardisierung und Digitalisierung führen zu einer weiteren Konsolidierung der bestehenden Filialnetze. Eine Reduktion der Filialen um 30 bis 40 % wird von den Experten für möglich gehalten.


Die vollständigen Studienergebnisse gibt es zum Download bei ibi research.


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