Gesetzliche Krankenkassen in Deutschland

Diese Statistik zeigt die Entwicklung der Anzahl von gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland im Erhebungszeitraum von 1970 bis 2012.

Gesetzliche Krankenkassen

2011 gab es laut dem GKV-Spitzenverband 156 gesetzliche Krankenkassen in Deutschland. 2012 wird es nur noch 146 gesetzliche Krankenkassen geben.

Quelle: Statista

Werbebranche im Umbruch

29.10.2010 aus Welt komp., S.2 - Schwierige Zeiten für die Werbebranche: Der Siegeszug der interaktiven digitalen Medien setzt die Kreativen unter Zugzwang, komplett neue Werbeformen zu entwickeln, die den Rahmenbedingungen des Internets und den an unmittelbare interaktive Kommunikation gewöhnten Konsumenten gerecht werden. In den 50er Jahren reichten noch simple Werbespots, die im Laufe der Zeit Geschichten im 30-Sekunden-Format entwickelten. Heute müssen die Werber auf eine Zielgruppe zuarbeiten, die bei verkürzter Aufmerksamkeitsspanne Medieninhalte vermehrt auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablet-PCs aufnimmt. Zudem verlieren Unternehmen und Werber zunehmend die Kontrolle über von ihnen im Internet gestartete Kampagnen, die von den Internetnutzern ohne Filter auf Foren oder im Kommentarbereich der Kampagnenseiten diskutiert werden.

Statistik des Tages: Kommunikationsmittel, die für Kaufentscheidung nützlich sind

Wenn Sie an die folgenden Kommunikationsarten denken, wie nützlich waren diese für Sie bei der Wahl von Produkten, Dienstleistungen, Marken usw.?




Der Marketing-Chart zeigt Kommunikationsmittel, die für die Kaufentscheidung oder Wahl von Produkten, Dienstleistungen, Marken usw. nützlich waren. Für 77 Prozent der befragten Personen waren Werbung oder Verkäufe am Telefon nützlich.

Deutschland; 18-64 Jahre; 1.011 Befragte


Grafiken via Statista

Lavazza macht Jagd auf Nestlé

29.10.2010 aus HB, S.24 - Der italienische Kaffeeröster Lavazza will auf dem deutschen Markt nun verstärkt in das Geschäft mit Kaffeekapseln und entsprechenden Maschinen einsteigen und den Hauptkonkurrenten Nestlé herausfordern. Mit der Kaffeepadmaschine "A Modo Mio" und den dazugehörigen Kaffeepads positioniert sich Lavazza vor allem im höheren Preissektor. Auf eine Präsenz in den Filialen deutscher Discounter verzichtet das Unternehmen, zumal Espresso in Deutschland ohnehin als Premiumprodukt im Vergleich zu normalem Filterkaffee angeboten werde.

Trikotsponsoring: Bundesliga nicht mehr Nr. 1

29.10.2010 aus FAZ, S.18 - Einer Studie des Kölner Instituts Sport + Markt zufolge, hat die Bundesliga ihren Spitzenplatz im Ranking der Trikotsponsoring-Einnahmen wieder an die englische Premiere League verloren. Der "European Jersey Report" verzeichnet in dieser Saison Gesamterlöse von 128 Mio. Euro für die 20 englischen Vereine, während die 18 Bundesliga-Clubs 118,5 Mio. erwirtschaften - im Schnitt rund 6,6 Mio. Euro pro Bundesligist. Für die Bundesliga bedeutet dies eine Steigerung von 10 Mio. Euro im Vorjahresvergleich. Den höchstdotierten Trikotsponsoring-Deal hat der FC Bayern München: Die Deutsche Telekom bezahlt pro Saison 22 Mio. Euro.

Focus-Chef Markwort plant virtuellen Friedhof

29.10.2010 aus Neue Pr., S.28 - Ein Internetportal für Tote - mit dieser Geschäftsidee will Helmut Markwort, der Herausgeber und Chefredakteur des Nachrichtenmagazins "Focus", offenbar in das Internet-Geschäft einsteigen. Dem Branchendienst "Meedia" zufolge entwickelt Markwort mit dem Web-Unternehmer Matthias Krage das Portal stayalive.com, das wie eine Art Facebook für Tote funktioniert, da man hier Verstorbene mit ihren Lieblingsfotos, -videos und einem Lebenslauf präsentieren könne. Für jedes Bundesland gebe es eigene virtuelle Friedhöfe. Markwort hatte für den 9. November eine Pressekonferenz zur Vorstellung seines neuen Projekts angekündigt, jedoch keine Details mitgeteilt.

Experten hinterfragen Social Media-Hype

Social Media 28.10.2010 aus W&V, S.22 - Media-Experten bezweifeln derzeit vermehrt, ob Investitionen in den Bereich Social Media langfristig sinnvoll sind. Ein Grund für die Überlegungen sind diverse Image-Desaster, indirekt ausgelöst durch Web 2.0. So war zum Beispiel die Online-Fanpage des Nestlé-Schokoriegels Kitkat von Greenpeace-Aktivisten gekapert worden. Ein Zensurversuch vonseiten des Lebensmittelherstellers führte zu einem gewaltigen Image-Schaden. Ähnliches bei der Deutschen Bahn: Stuttgart 21-Gegner und Streikbetroffene lassen ihrem Ärger auf der Facebook-Seite des Konzerns freien Lauf.  Das zuletzt als PR-Trend gefeierte Social Web gerät deswegen zusehends in die Kritik: Es scheine, dass hier eher Abwehrkämpfe als strategische Angriffe geführt würden, sagte etwa Mediacom-Chef Christian von den Brincken.

Anzeigen-Chef Murphy verlässt Facebook

Facebook28.10.2010 aus FTD, S.5 - Michael Murphy, einer der wichtigsten Manager und Leiter des Anzeigengeschäfts beim Online-Netzwerk Facebook, wird das Unternehmen im Dezember verlassen. Er habe sich in den letzten fünf Jahren ausschließlich um Facebook gekümmert, nun müsse Zeit für seine Familie sein, sagte Murphy dem Wirtschaftsblog "All things digital". Wer seine Nachfolge antreten soll, ist bislang unklar. Das Unternehmen, das angesichts seines enormen Wachstums und des rasanten Anstiegs der Nutzerzahl auf mehr als 500 Mio. als Börsenaspirant des Jahrzehnts gilt, versucht derzeit, seine Umsätze vor allem über Werbung zu steigern.

Verlagsgruppe Handelsblatt: Digitale Offensive in Planung

28.10.2010 aus HB, S.25 - Handelsblatt-Chefredakteur Gabor Steingart plant eine verstärkte digitale Präsenz der Wirtschaftszeitung: Der Online-Auftritt des Blattes wird noch im Dezember relauncht und ab Januar geht das Produkt "Handelsblatt Exklusiv" an den Start. Seit wenigen Wochen gibt es dazu bereits eine 24 Stunden am Tag besetzte Online-Redaktion. Man wolle sich mehr auf die Leserschaft konzentrieren und weniger auf Messgrößen wie Pageimpressions und Visitors. Das Unternehmen kann sich Neuinvestitionen offenbar leisten: Die Verlagsgruppe Handelsblatt werde bei einem Umsatz von 180 Mio. Euro 2010 den Break-Even erreichen, sagte Verleger Dieter von Holtzbrinck gestern in Frankfurt.

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Regierung plant Breitbandoffensive

25.10.2010 aus HB, S.17 - Die Bundesregierung will bis zum zweiten Quartal 2011 in Deutschland eine flächendeckende Versorgung mit Breitband-Internetanschlüssen von mindestens einem Megabit pro Sekunde erreichen und bis 2014 mindestens drei Viertel aller deutschen Haushalte mit hochleistungsfähigen Breitbandnetzen versorgen, die 50 Megabit pro Sekunde erreichen. Dies geht aus dem IT-Strategiekonzept der Bundesregierung "Deutschland Digital 2015" hervor, das dem "Handelsblatt" vorliegt. Ein Schwerpunkt der IT-Politik sind demzufolge intelligente Stromnetze sowie das Cloud Computing. Der Internet-Branchenverband Bitkom hatte noch im Frühjahr die "unkoordinierte" Internetpolitik der Bundesregierung kritisiert. Auch jetzt kritisieren einige Unternehmer, dass das Strategiepapier schwammig formuliert und ohne roten Faden sei.

Das Werbe-Kolleg



Was ist Above-the-line / Below-the-line?
Above-the-line ist Jedermannwerbung, Below-the-line ist Zielgruppenkommunikation.
Was ist eigentlich ... ein Briefing?
Briefinggespräche, Marketing Briefings, Agentur Briefings, sind super für Kunden und Agenturen. Wie eine Therapie, quasi.





Was ist eigentlich ... Gendermarketing?
Marketing ist das Streben nach dem Geld anderer. Gendermarketing will Geld von Frauen.
Was ist ein Marketing-Experte?
Mancher nennt sich Marketing-Experte. Aber wie erkennt man einen Marketing- Experten und was macht den Experten zum Experten?
Was ist eigentlich ... Positionierung?
Positionierung ist die Quantenphysik im Marketing.
Was ist eigentlich ... PR?
PR steht für Poesie-Redaktion.
Was ist eigentlich ... Social Media?
Social Media ist ein Halluzinogen. Es sei denn, man ist Anbieter von Social Media Marketing.
Was ist eigentlich ein Testimonial?
Ein Testimonial ist Verbalprostitution.