PPR bindet Puma stärker ein

19.10.2010 aus FAZ, S.17 - Im Zuge seiner geplanten strategischen Neuausrichtung hat der französische Luxuskonzern PPR nun Details bekanntgegeben. So soll neben der Luxusmarke Gucci mit der Sparte Sport & Lifestyle eine zweite Konzernsäule aufgebaut werden. Kern des neuen Segments soll der Sportartikelhersteller Puma werden, der in diesem Rahmen zudem in eine Aktiengesellschaft nach europäischem Recht umgewandelt werden soll. Verantwortlich für den Aufbau des Sport & Lifestyle-Ressorts soll Jochen Zeitz sein, der bislang Puma als Vorstandsvorsitzender führte. Mit diesem Schritt ändert auch Puma seine Ausrichtung und baut künftig verstärkt auf den Faktor Lifestyle, während Konkurrenten wie Nike und Adidas demgegenüber den sportlichen Aspekt ihrer Marken hervorheben.

Online-Restpostenhändler auf der Überholspur

18.10.2010 aus Spiegel, S.117 - Die Branche der Online-Restpostenläden für Markenwaren boomt, allein der europaweite Marktführer Vente-Privée setzte im vergangenen Jahr 680 Mio. Euro um, was einer Steigerung um 33 Prozent entspricht. Die Online-Seiten verkaufen in Zusammenarbeit mit Markenherstellern für einen jeweils begrenzten Zeitraum Restposten an registrierte Mitglieder. 750.000 der insgesamt 11,5 Mio. Mitglieder von Vente-Privée kommen aus Deutschland, wo brands4friends mit 3,5 Mio. Mitgliedern Marktführer ist. Das Online-Portal versteht sich als Bedarfswecker, nicht als Bedarfsdecker, da die meisten Kunden kurz vor dem Besuch der Online-Auktionen noch nicht einmal wüssten, dass sie die letztendlich von ihnen ausgesuchten Artikel haben wollen. Für die Markenhersteller hat der Erfolg der Internet-Restpostenhändler zwei Seiten: Sie können so zwar ihre Lagerbestände räumen, die Preisnachlässe bedrohen jedoch potenziell Glaubwürdigkeit, Image und Preisstruktur der Marken.

Werbemarkt: TV und Online laufen den anderen Medien davon

18.10.2010 aus FTD, S.3 - Von der fortschreitenden Erholung auf dem deutschen Werbemarkt profitieren vor allem Fernseh- und Onlineanbieter. Aktuellen Zahlen der Mediaagentur Zenith Optimedia zufolge wird der TV-Werbemarkt um sechs Prozent und der Onlinewerbemarkt bis Jahresende sogar um 16,1 Prozent zulegen, während Zeitungen, Zeitschriften und der Hörfunk zwischen 2,1 und 2,6 Prozent verlieren werden. Weltweit steigen die Werbeausgaben um 4,8 Prozent auf 320 Mrd. Euro; für Deutschland wird in diesem Jahr insgesamt ein Plus von 2,4 Prozent und im nächsten Jahr von 2,8 Prozent erwartet. Weltweit sei der Werbemarkt trotz der jüngsten guten Zahlen noch lange nicht wieder auf dem Niveau vor der Wirtschaftskrise.

Quartalszahlen: Google beherrscht auch Handymarkt

Google18.10.2010 aus HB, S.24 - Das Geschäft mit Android-Smartphones wird für Google einnahmeträchtig: Wie Google-Chef Eric Schmidt bei der Präsentation der Quartalszahlen bekannt gab, setzt der Konzern mit dem mobilen Internet pro Jahr eine Milliarde Dollar um. Auch das Geschäft mit Display-Werbung ist keine zwei Jahre nach dem Einstieg in das Geschäft rentabel, insgesamt 2,5 Mrd. Dollar im Jahr beträgt der Umsatz in diesem Bereich. Damit zeigt der Konzern, dass er nicht nur mit seinem Kerngeschäft, den Google Adwords, viel Geld verdienen kann. Der Quartalsgewinn der Kalifornier liegt bei insgesamt 2,17 Mrd. Dollar. Zum Weihnachtsgeschäft startet Google mit Google TV einen Zweikampf mit Apple um den Internet-TV-Markt, dem neuesten Geschäftsfeld beider Konkurrenten.

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Statistik des Tages: Prognose: Marktanteile mobiler Betriebssysteme

18.10.2010 aus Statista - Prognose zur Entwicklung der Marktanteile der mobilen Betriebssysteme 2009 bis 2014


Weltweit

Grafiken via Statista

Bitkom-Zahlen: Jede fünfte Firma hat keine Webseite

18.10.2010 aus FAZ, S.15 - Jüngsten Zahlen des Hightech-Verbandes Bitkom zufolge hat jedes fünfte Unternehmen noch keine eigene Internetpräsenz. Dadurch würden vor allem Handwerksunternehmen oder kleinere Firmen auf die Chance verzichten, über das Internet neue Kunden hinzuzugewinnen, so Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Die Zahl der Offline-Unternehmen ist annähernd stabil geblieben: Waren 2005 noch 73 Prozent aller Unternehmen im Netz, so sind es nun 80 Prozent. Europaweit liegt Deutschland mit diesen Zahlen auf dem fünften Platz. Am häufigsten nutzen skandinavische Unternehmer die Möglichkeiten des Internet.

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Nobelmarken sollen Bier-Image aufpolieren

15.10.2010 aus Kölner Stadtanz., S.12 - Mit Gourmet-Bier wollen insbesondere kleinere Bierhersteller wie Wallerstein ein Gegengewicht zum Massenmarkt schaffen, der laut Branchenkennern zu einer geschmacklichen Angleichung der Biersorten geführt hat. Die in teils aufwändigen Verfahren hergestellten und bis zu 250 Euro pro Flasche teuren Edelbiere wie Hopfen-Fluch, 1598 oder Jacobsen Vintage greifen einen Trend auf, der sich bereits in den USA sowie in europäischen Ländern wie Großbritannien und Frankreich etabliert hat. In den USA werden mittlerweile fünf Prozent des Gesamtausstoßes als Edelbier gebraut. In Deutschland schreckt das deutsche Reinheitsgebot die Brauer noch vor allzu gewagten Experimenten ab, da Edelbiere auch mal mit Haferflocken oder Schokolade gebraut werden.

Werbemarkt weiter im Aufwind

15.10.2010 aus FAZ, S.14 - Unternehmen investieren wieder zunehmend in Werbekampagnen, wie die neuesten Zahlen des Marktforschungsinstituts Nielsen belegen. Während der ersten drei Quartale 2010 stieg das Investitionsvolumen in Werbung auf 17,2 Mrd. Euro, dies entspricht im Vorjahresvergleich einem Zuwachs um 10,9 Prozent. Insbesondere der Monat September lieferte mit einem Anstieg um 15,2 Prozent starke Zahlen. Am intensivsten warben Internetunternehmen wie Partnervermittlungsbörsen oder Online-Händler, etwa der Schuhversand Zalando.

USA: Audi liefert sich Werbeschlacht mit BMW

15.10.2010 aus FTD, S.5 - Mit einem provokanten Werbespot hat der Autohersteller Audi in den USA die Rivalität mit dem Konkurrenten BMW öffentlich angeheizt. In dem Spot überholt eine ganze Flotte von Audi-Wagen einen BMW, der als "zweiter Sieger" bezeichnet wird. Auch bei der Einführung des Kleinwagens A1 hatte Audi-Chef Rupert Stadler jüngst mit den Worten gegen BMW gestichelt, man führe jetzt Premium in ein neues Segment ein - obwohl BMW mit dem Mini bereits seit Jahren in dem Sektor präsent ist. Mit dem neuen Auftreten will Audi offenbar in den USA zu Mercedes und BMW aufschließen, die dort bekannter sind und mehr Autos verkaufen.

Statistik des Tages: Einfluss von Auto-Werbekampagnen

15.10.2010 aus Statista - Hat eine Werbekampagne eines Automobilherstellers schon mal Ihr Entscheidungsverhalten beeinflusst?



Grafiken via Statista

Das Werbe-Kolleg



Was ist Above-the-line / Below-the-line?
Above-the-line ist Jedermannwerbung, Below-the-line ist Zielgruppenkommunikation.
Was ist eigentlich ... ein Briefing?
Briefinggespräche, Marketing Briefings, Agentur Briefings, sind super für Kunden und Agenturen. Wie eine Therapie, quasi.





Was ist eigentlich ... Gendermarketing?
Marketing ist das Streben nach dem Geld anderer. Gendermarketing will Geld von Frauen.
Was ist ein Marketing-Experte?
Mancher nennt sich Marketing-Experte. Aber wie erkennt man einen Marketing- Experten und was macht den Experten zum Experten?
Was ist eigentlich ... Positionierung?
Positionierung ist die Quantenphysik im Marketing.
Was ist eigentlich ... PR?
PR steht für Poesie-Redaktion.
Was ist eigentlich ... Social Media?
Social Media ist ein Halluzinogen. Es sei denn, man ist Anbieter von Social Media Marketing.
Was ist eigentlich ein Testimonial?
Ein Testimonial ist Verbalprostitution.