Tschüss Content-Marketing?

Überarbeiteter Beitrag. Nicht so langatmig, besser konsumierbar.

1. Qualität statt Quantität?


Selbst Top-Content ist am Ende einfach ein Beitrag zur Content-Schwemme.

2. Ewiges Wachstum?


Content wird immer mehr. Was nicht mehr wird, ist die Aufmerksamkeit der Nutzer, Leser, Seher usw.

3. Was gestern richtig war, gilt auch heute?


Gesetze von gestern gelten nicht mehr. Sobald es ein Whitepaper gibt, ist das, was drinsteht, hinfällig. Weil alle machen, was alle machen, kann man damit keine Aufmerksamkeit mehr gewinnen.

4. Der Markt ein See?


Die Rezepte der Vergangenheit funktionieren nicht mehr. Der Markt ist kein See, sondern ein Fluss. Die Marktbedingungen ändern sich, das Marketing muss sich anpassen. Tausend Beispiele.

5. Aufgeben und weinen?


Nicht aufgeben, nicht weinen. Das Eine tun (Content-Marketing), das Andere nicht lassen (all the rest). Interdisziplinäres Denken, ganzheitliches Kommunizieren.

6. Nur für First Mover?


Sobald alle kapiert haben, wie es geht, ist es tot. Wer zu spät kommt, muss viel Geld ausgeben. Me-too ist teuer.

7. Die Wahrheit?


Für Werbe-Selfies interessiert sich kein Mensch!

Pro-Tipp: Was tun?


Reden Sie nicht so viel von sich selbst. Von sich selbst reden, ist langweilig. Wenn Sie dieses inhaltliche Problem gelöst haben, ist der Moment gekommen, über Formen nachzudenken, zum Beispiel über Content-Marketing. Genau genommen halt über Marketing mit bedeutsamen Themen und relevanten Stories.

Faber Castell: Ins Blaue

Ein Kreativer der Agentur La Familia aus Santiago de Chile hatte wohl so was wie eine blaue Phase. Oder eben nur einen blauen Stift. Und so hat er ein Schiff gezeichnet. Dazu das tiefblaue Meer. Entstanden ist eine überzeugende Printkampagne für Faber Castell, mit Faber Castell Stift.

Faber Castell Werbung
"Warum ein Schiff zeichnen, wenn man das Meer zeichnen kann?" La Familia für Faber-Castell.

VW: Partner fürs Leben oder Partner bis eben?

Gesetz den Fall, Sie haben bis eben noch eine harmonische, glückliche und überhaupt ganz wunderbare Beziehung geführt. Dann passiert, was so oft passiert: Sie werden ein bisschen gierig und bescheissen (na klar, das ist Auslegungssache). Ihr Partner wendet sich ab oder ist zumindest auf dem Sprung. Weil Sie ihn aber immer noch so doll lieb haben, kämpfen Sie natürlich um die Beziehung. Aber wie?

Sie können natürlich, à la Volkswagen, an die schönen Momente, die Sie einst gemeinsam hatten, erinnern:



Volkswagen Kuschelkampagne 2016Volkswagen Markenkampagne 2016Ob das so ausreicht, um wieder als "lebenslanger Begleiter", als "Partner fürs Leben" wahrgenommen zu werden???
Vielleicht aber kommt da ja noch mehr von Volkswagen und der verantwortlichen Agentur DDB. Denn der oben gezeigte Spot ist der Auftakt einer internationalen Markenkampagne für VW. Diese umfasst weitere Kommunikationselemente, die in Zusammenarbeit zwischen DDB Berlin, Hamburg, Barcelona und London entstanden sind.

Den Song aus dem Spot finden Sie alsbald in unserer Playlist

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Was gibt es noch für Unterschiede zwischen Werbung und Kunst?

Ich schrieb da neulich, Sie wissen schon - ja, genau, DAS. Doch nun geht es weiter. Ist das nicht toll? Besonders toll ist, wie wunderbar leicht zu verstehen ist, welche Unterschiede zwischen Werbung und Kunst ich Ihnen hier zeige.

Durch die Lektüre dieses kurzen Beitrags gewinnen Sie 1a-Content, den Sie im Smalltalk direkt, 1:1, problemlos einsetzen können und der Ihren Ruf festigen wird, dass Sie ein kultivierter, sympathischer, gutaussehender, intelligenter und gutaussehender Mensch sind, der die Dinge hinterfragt, das Herz auf dem rechten Fleck hat und an den sich jeder mit allen Fragen der Welt wenden kann. Okay, Sie wissen ungefähr, worauf ich hinaus will.

Zweckfreiheit


Zweckfreiheit. Das ist Kunst. Zweckgebundenheit - das ist Werbung. Werbung will was und zwar was genau Bestimmtes. Sie müssen sich davon lösen, dass ein Gemälde und ein Plakat rein formal eine große Ähnlichkeit haben. Das ist nur die Form - Elemente, Strukturen, Beziehungen. Doch das ist nicht das Wesentliche. Man muss es anders betrachten: Wie entsteht Kunst? Ich würde sagen: spielerisch. Und Werbung? Nicht spielerisch. Werbung ist eine ernste Sache. Kunst ist der Kinderkram der Kultur. Werbung ist Erwachsenen-Sache. Ja, klar, in der Kreation wird dann auch mal spielerisch alles Mögliche ausprobiert usw. Aber nur innerhalb eines vorgegebenen, funktionalen Rahmens. Kunst ist da anders. Selbst Auftragskunst. Was Auftragskunst-Auftraggeber sich kaufen, ist ja gerade nicht das funktional Festgenagelte, Geläufige usw. Sie kaufen Verspieltheit. Behaupte ich mal.

Homo ludens vs. Homo oeconomicus


Mal ganz grob, damit Sie ein Label haben (die Definitionskraft solcher Label ist freilich begrenzt, schließlich definiere ich hier einen Sachverhalt mit einem Label, das ich durch den zu definierenden Sachverhalt erst bestimme, Zirkelschluss, aber egal, es bleibt was hängen im Kopf).

Und übrigens: Wenn Sie Interesse an sehr lebendigem Smalltalk haben, behaupten Sie einfach, Kunst wäre vegan. Und umweltfreundlich.

Neue Zielgruppen und Wettbewerbsvorteile mit der Terminapp

Sie kennen das bestimmmt. Wenn nicht von sich selbst, so doch gewiss aus dem Bekannten-, Kollegen- oder gar Freundeskreis. Da bricht sich jemand beinahe die viel zu großen Finger auf einer viel zu kleinen Tastatur ab um eine SMS zu versenden, statt kurz durchzurufen und Bescheid zu sagen, dass die Kartoffeln aufgesetzt sind, die Liebe groß, der Zeitpunkt günstig ist etc. Andere verwenden unverhältnismäßig viel Zeit auf das Schreiben von E-Mails, nehmen ggf. nicht enden wollende Korrespondenz in Kauf, nur um nicht telefonieren zu müssen.

Bei solch einem Verhalten handelt es sich nicht selten um Symptome einer Telefon- oder gar sozialen Phobie. Worum es sich dabei genau handelt, dass können Sie in diesem Artikel des Spiegel nachlesen. Sollten Sie aber unter Catoptrophobie (Angst vor Spiegeln) leiden, dann klicken Sie um Himmels willen bitte nicht.

Sehen Sie es aber mal so: Die Gruppe derer, die sich dem Telefon, ja sogar der verbalen Kommunikation ansich, verweigern steigt unaufhaltsam (Behauptung, kein gesichertes oder gar representatives Studienergebnis!).
Und die fortschreitende Digitalisierung, schöne Erfindungen wie Nichtraucherschutzgesetze und Coffee-to-Go unterstützen den Weg in die soziale Isolation nach besten Kräften.

Wer nun mit seinem Business diese stetig wachsende Anzahl von Marktteilnehmern erreichen will, der sollte über das nächste richtig dicke Ding, die Terminapp, nachdenken. Die Terminapp nämlich macht die völlig wortlose Buchung von Terminen bei Friseuren, Ärzten, Masseuren, Anwälten, Hausverwaltern, Steuerberatern und allen Unternehmen die Termine vergeben möglich. Vielleicht gibt es diese hochinnovative Tool bald sogar im Einsatz beim LaGeSo, Finanzamt, Bewährungshelfer. Kurz reingeklickt und direkt eingebucht.

Screenshot terminapp.com
Ein Screenshot- Ein schlichter, etwas schlampiger Screenshot der Internetseite von terminapp.com.


Unternehmen, Dienstleister und (wie vorstehend erwähnt und warum nicht?) Behörden, die diese Terminapp (meines Wissens gibt es die in dieser Form nur von terminapp.com) in ihre "Kommunikation" einbinden, können somit die angesprochene wachsende Zielgruppe, die Digital Natives sowieso und eventuell sogar den einen oder anderen Nacht- und Schichtarbeiter erreichen. Wer - Achtung Friseure - seine neuen Kunden nicht zuquatscht, kann sie ggf. sogar binden.

Aufgemerkt! Die Terminapp ist vor allem ein Tool für Dienstleister, welche diesen ermöglicht Termine schnell und gänzlich stress- wie wortfrei zu organisieren, die Übersicht zu behalten und so ein professionelles Kundenmanagement zu betreiben. Vielleicht sind Sie der Meinung, dies käme in diesem Artikel bislang nicht in der gebotenen Form zum Ausdruck? Daher, an dieser Stelle, in aller Deutlichkeit und in Form eines Management Summmary in Social Media-Sprech: #Tool #Termine #Dienstleister #Terminapp #ganz_ganz_viele_neue_Kunden

Nutzen Sie vielleicht schon die Terminapp? Sagen Sie es uns in den Kommentaren. Erzählen Sie uns doch bitte auch, wie Sie mit abgesagten oder gar Fake-Terminen (sofern so etwas denn vorkommen kann) umgehen. Sollten Sie hingegen ein Problem mit einer wie auch immer gearteten sozialen Phobie haben, erzählen Sie es bitte nicht uns sondern einem qualifizierten Arzt oder Therapeuten.
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Was das Marketing vom deutschen Handball-Sieg lernen kann

Okay, es war geil. Aber es war auch langweilig. Warum? Weil es nicht der versprochene Krimi war, sondern ein Spaziergang. Gut, es ist wirklich klasse, dass sich auch andere Sportarten anbieten, "uns" mal glücklich zu machen. Danke dafür. Nachdem die klassenübergreifende Nationalsportart Fußball - nunja, etwas schwächelt, nunja, entmärchent wurde. Was für Titanic-Leser ja keine Überraschung war. Und eine Enttäuschung eigentlich auch nur für Leute, die da irgendwas mit dem Kaiser falsch verstanden hatten. - Wie gesagt, es ist gut, dass andere Sportarten sich anbieten. Letztes Jahr die Frauennationalmannschaft. Jetzt die #badboys.

Mannschaftsfoto Handball Nationalmannschaft 2016Foto: Sascha Klahn/DHB

Es ist toll, klar, aber irgendwo dann auch nur "naja". Zu viele unbeantwortete Fragen trüben den Sieg: Wo war die Kanzlerin? Wieso gab es kein Bier, sondern nur Moet? Warum nur die Max-Schmeling-Halle? Wieso war das in Krakau? Ist nicht alles aus Polen nach dem Wahlerfolg der PiS eigentlich blöd? Wieso haben die Spieler Namen, die keiner kennt? Und warum hat Deutschland erst um 17 Uhr 12 erfahren, dass hier ein National-Event zu bestaunen ist?

Was das Marketing daraus lernen kann? 1. Ohne Konsistenz kein Mythos. Wenn man Überraschungsmeister sein will, darf man nicht zu klar gewinnen. 2. Schampus macht jeden Mythos kaputt. 3. Keiner hat mit diesem Sieg gerechnet und darum weiß jetzt auch keiner, wie es weitergehen soll. Ein Super-Produkt, selbstverständlich, aber keiner weiß, warum. Das heißt: 4. Nicht übertreiben. Die Über-Aufladung des Events mit einer Bedeutung, die es nicht hat, macht den Blick auf die eigentliche (Produkt-) Leistung schwer. Nebenbei: Haben Sie mal Handball gespielt? Ich kann Ihnen sagen: Wenn Sie dreimal in der Halle hin und her gerannt sind, sind Sie tot. Das ist nicht wie Fußball, sich anbieten, den CR7 geben. Das ist echter Sport. Und den hat man in verständlicher Begeisterung hier totgelabert. Wir lernen also: 5. Text ist zwar immer wichtig, aber lieber nicht zuviel. Geschwafel ist schlecht.

Was hier schief läuft, sieht man sehr gut daran, dass der FCB diesen EM-Sieg, immerhin ein EM-Sieg, mit seinem Sieg über Hoffenheim vergleichen und so vereinnahmen darf.

Meine Lieblings-Tweets









Was das Marketing von Menderes lernen kann

Menderes hat gewonnen. Finally. Nach all den Jahren ergebnisloser Singerei bei DSDS endlich ein Sieg! In den Rückblicken werden wir noch einmal erzählt bekommen, wie es kam und wie es schließlich zum Dschungelcamp kam.

Die Geschichte von Menderes enthält ein Narrativ, das ebenso offensichtlich wie völlig trivial ist - und dennoch relevant und wichtig. Was das Marketing von Menderes lernen kann, ist: "Gib nicht auf!". Wir leben in einer Welt der Nachfragemärkte. Verkaufen besteht nicht - wie in Angebotsmärkten - rein aus der Verteilung von Angeboten. Verkaufen bedeutet Verkaufen. Erst nach dem ersten "Nein" kann man überhaupt wirklich von Verkauf sprechen, alles andere ist im reinen Wortsinn Distribution, Verteilung, pure Logistik. Und es ist eine Binse, dass es normalerweise mehrere, viele Angebotsanstöße durch Verkäufer erfordert, bis ein Kunde kauft. Bei Dienstleistungen wahrscheinlich mehr als bei Low-interest-Produkten. - Wenn Sie es differenzierter wissen möchten, fragen Sie meinen Blogkollegen Gerold Braun.

Menderes ist - wie oft? vierzehn? mal bei DSDS angetreten. Against all odds. Er ist ein paar mal eine Runde weitergekommen, einmal war er sogar in der Karibik dabei, aber gewonnen hat er nicht. Es hat ihn aber dahin gebracht, wo er jetzt schließlich gewonnen hat.

McDonald's: Unhappy mit Happy Meal

McDonald's integriert Früchte ins Happy Meal. Frucht-Püree, Trink-Joghurt, Stückchen Melone oder eine Bio-Apfeltüte. Der ausgewogenen und gesunden Ernährung wegen - ist ja klar...
Schmeckt aber nicht jedem.

McDonald's Happy Meal Werbung
Printkampagne von TBWA Zürich für das Happy Meal von McDonald's. "Now Always With Fruit"
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Kriegen was man will! Wie Sie an die Kunden kommen, die Sie gewählt haben

Mal angenommen, Sie haben Ihre Kunden gewählt. (Für den Hintergrund siehe noch mal hier: Wähle deine Kunden!) Wie kommen Sie jetzt am besten an die ran?

OK, wir beschränken uns hier auf zwei von den vier möglichen. Und zwar entweder auf den, der sein Problem kennt und auch schon weiß, welche Art Lösung er braucht. Oder auf den, der zwar ein Problem hat, es aber nicht kennt und auch keine Lösung kennt.

Wie man diese Kunden jetzt gewinnt, das könnte unterschiedlicher kaum sein.

Was genau ist anders?


Wir brauchen nicht nur unterschiedlich aufbereiteten Content (Info-Material), sondern auch andere Fertigkeiten bei den Leuten, die die Kunden akquirieren.

Es ist wie beim Arzt. Obwohl sie beide in Menschen rein gucken, braucht ein Hals-Nasen-Ohren Arzt etwas andere Instrumente und andere Fertigkeiten, als etwa ein Gynäkologe, nicht wahr?

Typ A) Kunde kennt sein Problem und kennt die Lösung


In diesem Fall, und das gilt fast immer, sucht der Kunde den besten Preis. Mit „bester Preis“ meint er allerdings nicht unbedingt den billigsten Lieferanten. Gerade im B2B und gerade wenn es ein etwas komplexerer Kauf ist, will der Kunde keinesfalls in die Sch.. greifen.

Was bedeutet das für die Akquise von Kunde Typ A?


Dieser Kunde macht sich ja alleine auf die Reise. Und seine Reise beginnt in dem Moment, da er ein Problem bemerkt und es nicht länger ignorieren will.

Seine nächsten Stationen sind im Internet. Dort sucht er sich Informationen über das Problem und die Lösung zusammen. Bis er schließlich so weit ist, dass er eine ziemlich klare Vorstellung über die Lösung hat und mögliche Lieferanten anfragt.

Content und Fertigkeiten


Wir müssen also grundsätzlich Content für alle seine Stationen bereit stellen. (Siehe die Headergrafik oben). Und wir müssen dafür sorgen, dass er unseren Content findet in den Weiten des Web.

Damit wir also überhaupt zur Verkaufsverhandlung kommen, müssen wir ziemlich genau wissen, wie die Reise des Kunden aussieht. Welche Phasen durchläuft er? Welche Info braucht er da, in welcher Tiefe, wie aufbereitet?

Und wir müssen sichtbar sein. Er muss uns finden. Das heißt, wir müssen werben (AdWords?), auf unserer WebSite Suchmaschinen-Optimierung (SEO) betreiben und PR machen. Und darin müssen wir richtig gut sein, weil es viel, viel Wettbewerb um die Aufmerksamkeit dieser Kunden gibt.

Schließlich braucht es Verhandlungs-Know-how für die letzte, kurze Phase auf der Reise des Kunden. Damit er sich nicht nur bei uns schlau macht, sondern auch bei uns kauft.

Typ B) Kunde kennt sein Problem nicht und auch nicht die Lösung


Dieser Kunde sucht nicht. Es ist unsere Aufgabe, ihn für (s)eine Reise zu interessieren. Das steht und fällt damit, ob es uns gelingt, gemeinsam mit ihm ein ernstes Problem zu identifizieren, das ihm noch nicht bewusst ist.

Was bedeutet das für die Akquise von Kunde Typ B?


Es hilft außerordentlich, wenn wir nicht bei Null anfangen, sondern eine gute Vorstellung davon haben, was für ein ernstes Problem der Kunde haben kann.

Und ja, vielleicht hat der Kunde das Problem schon mal aus den Augenwinkeln gesehen, schätzt aber die Tragweite völlig falsch ab. Und auch das gibt es: Der Kunde hat das Problem gesehen, aber schnell wieder zugedeckt, weil er glaubt, sowieso nichts dran ändern zu können.

Die schlechte Nachricht gleich vorneweg: So ein Problem zu finden, das ist nicht leicht. Veränderungen am Markt oder in der Technik, selbst kleine, sind oft Trigger für solche Probleme. Offene Augen, offene Ohren und Brainstorming sind gute Entdecker-Werkzeuge.

Jetzt die gute Nachricht: Hat man ein mal so ein Problem entdeckt, öffnet es in der Regel den Zugang zu ganzen Branchen. Die Arbeit lohnt sich!

Fertigkeiten und Content


Wir müssen den Kunden ansprechen, da er nicht sucht. Das Mittel der Wahl ist der Cold-Call. Ich meine hier Kaltakquise mit dem Telefon. Das ist erstens im B2B erlaubt (im Gegensatz zu kalten eMails) und zweitens schnell.

Mit – ganz wichtig - der richtigen Einstellung, mit einem guten Aufhänger und mit tadellosen Telefon-Skills funktioniert die telefonische Kaltakquise.

Nach dem kalten Erstkontakt wird auch die eMail wichtig: Kurze, aktivierende Texte, die Sachverhalte auf den Punkt bringen.

Was wir an Content brauchen, muss für den Verkauf aufbereitet sein. Das heißt, Content muss in präzisen, kleinen Bausteinen vorliegen. Mehr über Content hier ..

Wir müssen den Kunden auf seiner Reise führen. Und der startet nicht heute und ist morgen da. Oft braucht es 7, 8, 9 oder noch mehr Kontakte, bis der Kunde am Ziel seiner Reise ist und bei uns kauft. Gut ist, wenn wir bei jedem Kontakt wertvolle Information mitbringen.

In 5 Sätzen zusammen gefasst


Wenn Sie Ihrem Vertrieb/Verkauf richtig Schub geben wollen, dann empfehle ich Ihnen, dass Sie als erstes entscheiden, nach welchen Kunden Sie greifen. Sie können es nach der Methode tun, die ich hier vorgestellt habe.

Im nächsten Schritt entwickeln Sie das dazugehörige Programm, welches aus spannendem Content, den Fertigkeiten der Verkäufer und einem durchdachten Prozess besteht.

Beenden Sie was Sie bisher gemacht haben, wenn es nicht gut genug war. Und starten Sie damit, sich die Kunden zu holen, die Sie wollen.

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Der Text ist ein Auszug aus meinem Newsletter. Mehr Info dazu hier ..

Die Phlogiston-Theorie im Marketing

Es ist noch nicht lange her (und manchmal denke ich, es dauert auch nicht mehr lange, bis es wieder soweit ist), da glaubten die Menschen, dass Schafe auf Bäumen wachsen und dass Holz verbrennt, weil es Phlogiston enthält. Auf phänomenologischer Ebene sind solche Theorien natürlich absolut plausibel. Es ist wie mit Symbolpolitik: Es gibt irgendeinen Missstand? Erlassen wir einfach ein Gesetz, das ihn verbietet. Manche Stoffe brennen gut, andere nicht? Das hängt mit ihrem Phlogiston-Gehalt zusammen.

Im Marketing ist es ähnlich. Da gibt es funktionierende Kampagnen? Das hängt mit ihrem Content-Gehalt zusammen. Ergo muss es das Ziel aller guten Kampagnen sein, möglichst hohe Content-Konzentrationen zu, ähm, enthalten. Wichtig ist, dass er, der Content, nützlich, hochwertig und relevant ist, ähnlich wie Käse aus Frankreich, am besten auch noch originär. Völlig anders als Werbung, Sie wissen schon. Überhaupt darf Content total ganz und gar nicht wie Werbung sein! Lang und langatmig muss er sein. Und langfristig. Guten Content erkennt man daran, dass er aus Inhalten, Informationen und Themen besteht. Junge Kätzchen sind ebenfalls nützlich (MarCating).

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