(Eine Idee) Stirbt langsam ...

Erinnert sich noch wer an "Terminator", "Stirb langsam", "Männerherzen"? Allesamt gute Filme, die eine etwas extrem Seltenes gemeinsam haben: ein weitaus besseren Nachfolger.

Nun gab es vor rund zwei Jahren einen echten Internetfilmhit für Marketeers: "s Leben is a Freid - Die Mutter aller Imagefilme", ...



... dessen Nachfolger jetzt auf YouTube erschien: "Total authentisch - Die Mutter aller Recrutingfilme" - und der das Problem nahezu aller Follow-Ups teilt (Die Ausnahmen haben wir ja eingangs erwähnt.): Er reicht bei weitem nicht an das Original heran.

Das erkennt man allein schon daran, dass der Film zu dem Thema, zu dem es gewiss weniger zu erzählen gibt, als zu "Image", fast 50% länger ist. (Der Hinweis auf Kürze-Würze muss hier reichen.) Klar, gibt es die ein oder andere Teilidee, die nicht völlig misslungen ist, aber als Gesamtwerk funktioniert es einfach nicht. Bestenfalls ist das, was einem da präsentiert wird, als "Journalistenhumor" zu bezeichnen.

Bild- und Textgags werden solange wiederholt, bis sie auch der letzte verstanden hat. Das kann man machen, Mario Barth ist damit ja auch sehr erfolgreich, aber "Avantgarde Experts" haben halt leider überhaupt nicht das Niveau von "Obststandl Didi".

Natürlich kann man argumentieren, dass es Ersteren ja in realiter gibt, was es leichter mache. Das muss man nicht akzeptieren, kann man aber als Argument respektieren. Aber wenn es schwer ist, warum macht man es dann überhaupt - und warum lehnt man sich dann so sehr an die ursprüngliche Version an. "Terminator II" basierte nur grob auf dem Original, aber genau das machte seinen Erfolg aus.

Ist das überhaupt ein Film übers "Recruiting"? Oder ist es nicht eher eine superdeutsche Scherzerklärsatire übers "Employer Branding"?

Das Filmchen ist leider sehr unlustig. Sehr schade.



Jetzt ist es zu spät, aber wenn schon ein "Recruitingfilm", warum dann nicht aus Sicht eines Dealers?
Ja, das hätte nicht die heitere Note des Originals aufrechterhalten können, aber die Idee.

Falls Interesse, einfach mailden.

Woran man eine gute Idee erkennt ...

Woran bemisst sich die Qualität einer Idee? Es gibt zahlreiche Parameter, die es dabei zu beachten gilt. Immerhin ist Werbung teuer. Da muss man sich auch sicher sein, dass das investierte Geld auch seinen Zweck erfüllt.

Daher habe ich mich dieses Problems angenommen und für alle, die sich unsicher sind, die ultimative Scorecard zur Evaluierung von (Kampagnen-)Ideen kreiert.

Bitte sehr.

Ich wünsche viel Spaß damit ... und Erfolg natürlich.

60000 Links...

... sind nicht genug.

Diese Webseite hat, folgt man seokick.de, derzeit über 60.000 Backlinks. Beziehen wir uns auf die Webmaster Tools von Google sind es aktuell genau 272.634 Links von anderen Webseiten, die hierhin verweisen. Es waren mal deutlich mehr, als die Bloglandschaft noch anders funktionierte. Egal...
Im Ergebnis heißt das: Es sind nicht genug, schon weil es ein Genug ja gar nicht gibt. Oder?

Thema LinkaufbauMit dieser Erkenntnis stolperte ich während meiner ausschweifenden Streifzüge durchs WWW just über einen seotypisch wortreichen Artikel zum Thema Linkaufbau, in dem mir der Autor zu erklären sucht, dass es bei SEO insbesondere auf den richtigen Linkmix ankommt.
So sei es beispielsweise richtig und wichtig neben Links, die zur Traffic-Generierung eingesetzt werden auch auf jene Links zu setzen, die "der modernen Übermacht von Google" gerecht werden.

Sollten Sie derzeit mit dem Gedanken spielen einen Linkaufbau-Etat an einen SEO zu vergeben, möchten wir Ihnen folgende Infos vorab an die Hand geben:

Dieses Blog gibt es seit etwa 10 Jahren. Vorstehend haben wir Ihnen die Zahl der Links, die auf dieses Projekt verweisen genannt. Einige URLs in unserem Blog verbuchen mehrere hundert Besucher täglich. Eine kratzt öfter sogar an den Tausend. Keine eben jener Unterseiten wurde je optimiert, weder durch Links noch durch irgendwelche Onpage-Seo-Maßnahmen. Sie stehen einfach nur so da, mit vermeintlich guten Inhalten und werden seit Jahren immer wieder geliked, geshared und vor allem verlinkt, liefern tatsächliche Besucher.

Andererseits haben wir natürlich auch unsere Erfahrungen mit SEO gemacht. So werden Sie in diesem Blog auch den einen oder anderen Artiel finden, der mit besonderer Keyworddichte ausgestattet ist, der von außen durch Links mit hilfreichen Anchor-Texten unterstützt wird. Wir haben zwar nie die Dienste einer SEO-Agentur in Anspruch genommen, haben niemals Links gekauft oder getauscht, stattdessen alles selbst gemacht, waren in der Vergangenheit aber sehr erfolgreich mit Inhalten zu Mobile Marketing, Employer Branding, Advertorials, Testimonials, Paris Hilton oder gar Sex-Puppen. Wohlgemerkt: waren.
Denn die Krux liegt darin, dass sich SEO, eben ob der ständigen Bewegung von Google, immer wieder verändert. Ausgelöst durch Panda-, Penguin-, Phantom-, Mobile-Updates verlangen optimierte Inhalte immer wieder nach neuen Formen der Optimierung.
Und irgendwann, mit Verlaub, kann einem da schon die Lust vergehen.

Womit wir wieder beim Thema wären. Von den vorstehend genannten 272.634 Links werden täglich allenfalls ein paar Hundert geklickt. Tausende dieser Links sind wahrscheinlich von jeher unberührt. Aber glauben Sie ersthaft, ich würde auch nur einen davon freiwillig hergeben?
Würde ich nicht.

Im Gegenteil. Ich will mehr davon, immer mehr. Denn all diese Links halten diese Domain im Spiel, erhöhen die Sichtbarkeit der Marke, wirken wie kleine und/oder große Anker, die das Schiff Besserwerberblog in stürmischer See, im Marketing-Hafen auf Position halten. Und wer weiß schon, wo sich die vorstehend viel gepriesenen nicht optimierten URLs ganz ohne Optimierung dieser Webseite, ohne all die vielen Links, befänden?

Sollten Sie also derzeit mit dem Gedanken spielen einen Linkaufbau-Etat an einen SEO zu vergeben, möchten wir Ihnen folgende Empfehlung an die Hand geben: Machen Sie es! Seien Sie bloß nicht so bekloppt wie wir und machen alles selbst.


Lovoo. Lawuh? Lovoo. La was? Lovoo!

"Hallo." (So geht das fast immer los.)
"Ja."
"Könntet Ihr in eurem supertollem, reichweitenstarkem, spannendem, megaeinflussreichem Marketing-Blog mal was über eine ganz ganz tolle App schreiben?"
"App? Klingt langweilig. Es gibt so wenig coole Apps... Die meisten sind sch..."
"Die, um die es geht, ist supersupersupertoll."
"Und was für eine App ist das?"
"Lovoo."
"Lawuh?"
"Lovoo."
"La was?"
"Lovoo! - Ludwig, Otto, Viktor, Otto, Otto."
"Ach so, Dating? Nö. Dating hatten wir schon in allen denk- und tragbaren Facetten"
"Das war einmal. Mittlerweile ist Lovoo viel mehr. Lovoo ist jetzt eher so etwas wie ein soziales Netzwerk."
"AHA! Ändert sich dadurch wirklich was?
"Lovoo hat inzwischen mehr als 29 Millionen Nutzer und gehört damit zu den erfolgreichsten Mobile Local Networks. Worldwide! Die App ist das ideale Mittel um auf ganz individuelle Art und Weise nette Leute in der Nähe zu treffen. Dabei geht es nicht um reines Dating, vielmehr gibt es die Möglichkeit Menschen mit gleichen Hobbys, Interessen, ähnlichem Humor und Lifestyle kennenzulernen."

Lovoo
"AHA!"
"Wollt ihr Lovoo vielleicht mal ausprobieren?
"Gibt es die App auch für mein Microsoft-Handy?"
"Nö, bisher leider nur für Android und für IOS.
"Aber über die Webseite funzt es auch?"
"Ja."
"Super!"
"Bloggt Ihr dann mal über Lovoo?"
"Schon geschehen."

100% Top Marketing-News 24/7

Ich bin Marketingberater und informiere meine Klientel stets über die neuesten Erkenntnisse, die ihnen mehr Effizienz, mehr Erfolg und mehr Ansehen bringen.

Dabei bin ich völlig ah-, meinungs- und wertungsfrei. Bei mir steht die Innovation im Vordergrund, wobei vor allem wichtig ist, dass die Quelle, die ich zitiere, dies als Innovation deklariert, denn mir selbst fehlt jegliches Einschätzungspotenzial. Mir ist es nur wichtig, dass ich immer etwas mitzuteilen habe, wobei nichts, aber auch rein gar nichts auf meinen Mist gewachsen ist oder gar meiner Erfahrung beruht.

Das heißt natürlich nicht, dass ich das nicht suggerieren kann. Dank des Internets und einer 3 im Englisch-GK bin ich in der Lage, jederzeit mit zahlreichen Beispielen aufzuwarten, die immer gerade das unterstreichen, was ich aktuell glaube zu denken. Oder umgekehrt?

Jedenfalls ist das Internet ein Segen für mich. Denn nicht nur versorgt es mich mit den aktuellsten Aktualitäten, den neuesten Neuigkeiten und den kreativsten Kreationen, sondern es vertreibt mir auch die Zeit, die ich im Gegensatz zu zahlenden Kunden en masse habe.

Dafür habe ich Follower, Friends, Klicks, Likes und für wenig Geld auch Hunderte toller Kommentare, die ganz klar belügen ... belegen, dass ich eine Konifere ... Koryphäe bin.

Deshalb kann ich auch Ihnen nur den Rat geben (sonst natürlich nichts): Machen Sie es wie ich. Machen Sie nichts. Es geht ums Kopieren, nicht ums Kapieren. Sagen Sie das aber nicht oder falls Sie das durcheinander bringen, gewöhnen Sie sich an dazu zu lächeln. Ganz wichtig: LÄCHELN!

Lächeln gilt in unserer Zeit als Ausdruck von Freundlichkeit - und idealerweise auch Intelligenz. Und es ist intelligent, freundlich zu sein, denn die Menschen liebe schöne Worte noch mehr als schöne Zähne. Und was Leute mögen, ist ihnen etwas wert. Es bringt ihnen nämlich etwas. Etwas, was sie schon immer haben wollten und von jedem und jeder jederzeit einfordern: Bestätigung ihrer selbst.

Und sollte wem auffallen, dass Sie gar nichts wissen, alles nur irgendwo aufgeschnappt haben und weiter nutzen, wahrscheinlich ohne die Rechte daran zu besitzen, dann seien Sie so klug wie ich, zuzugeben, dass Sie in Wahrheit dumm sind, denn Dummsein ist in Wahrheit klug. Wenn Sie dumm sind, ist Ihr Kunde klug. Ist Ihr Kunde klug, ist er zufrieden. Und muss ich Ihnen wirklich sagen, wie eng die Zufriedenheit Ihres Kunden mit Ihrer Zufriedenheit Ihres Kontos zusammenhängt? Nein? Sehen Sie ... gar nicht doof, oder?

Sollte Ihnen das aber aus irgendwelchen Gründen nicht zusagen, weil sie vielleicht selbst unter einer Art CADS ("Consultants' Affirmation Deficiency Syndrome") leiden, dann schlafen Sie mit einem Chinesen/einer Chinesin.

Damit kann Ihnen wer die Seiten der Illuminaten aus dem Reich der Mitte übersetzen (Warum sollte es die nach nicht geben? Schon Albert Einstein wusste (sinngemäß): Dummheit ist grenzenlos. - Und gab es einen klügeren Kopf als ihn? Sehen Sie ...) und Sie können daraus "Konzepte für Erleuchtete" machen - oder sonst etwas, was nach der perfekten Kombination aus Weisheit, Tradition und Innovation klingt. Außerdem suggeriert es, dass Sie "international aufgestellt" ist - und nicht nur den ganzen Tag mit Ihrem iPad in Cafés, sprich: auf den Latte-Macchiato-Strich gehen, damit Sie zumindest noch optisch wahrgenommen werden.

Zweifeln Sie nicht. Die Menschen, vor denen Sie einst Ehrfurcht oder gar Angst hatten, weil sie womöglich so viel wussten oder gar klar denken konnten, werden ihnen nichts tun. Eltern lieben ihre Kinder immer. Und Ihre Lehrer von ehedem interessieren sich auch heute nicht für Sie.

Wen also könnte es geben? Höchstens irgendwelche BA-Absolventen aus den Diskussions- oder Dekorationswissenschaften, aber sie verfügen über noch weniger Ah- und Meinung. Und BWLer und Juristen? Die besten Verbündeten, die man haben kann, denn sie wissen auch nichts, außer dass man vorsichtig sein muss, genau prüfen muss, man nichts überstürzen sollte und weitere Informationen benötigt.

OK, es kann natürlich sein, dass Sie an einen Auftraggeber geraten, der selbstsicher ist, selbstkritisch, gerne selbst denkt, Ahnung von seiner Sache, seinen Märkten und seinen Vertriebswegen hat, ja, auch inklusive WWW und SM - in Ergänzung dazu von Ihnen Input will, der ihm mehr Effizienz, mehr Erfolg und mehr Ansehen bringt.

Dann hatten Sie halt Pech. Oder irgendwie auch Glück, denn ich wähnte diesen Typen ausgestorben. Wie sonst könnte ich so erfolgreich sein?

Webdesign-Papst sucht Bischof

Konnten Sie früher so gut kicken wie, na sagen wir mal, Guardiola, Löw oder auch Neid? Ich nicht. Sorry, geb ich unumwunden zu. Macht aber nichts, weil es natüüüürlich nichts über Fußballsachverstand sagt. Heute, in der alles entscheidenden Disziplin, nämlich "Mannschaftsaufstellung", sind wir doch eh alle besser, oder? Fürs halbe Geld, vom Sessel aus.

Ganz ähnlich wie mit Fußballdingens verhält es sich ja in nahezu jeder Internetdisziplin. Eigentlich jeder mit einem Twitter-Account ist ein Social Media-Guru. Wer mal einen Kommentar samt Link in einem Blog oder Forum in mehr oder weniger themenrelevantem Umfeld hinterlassen hat ist ein SEO-Experte und.... -schenkelkopf - ... Ach was, das mit dem Content-Marketing verkneif ich mir. Matthes, bitte.

Und Webdesign? Webdesign kann - naja, naja ... fast - jeder. Die Wenigen, die es nicht können, schieben es gewöhnlich auf den Mangel an Zeit, haben in der Regel aber einen Nachbarsjungen in der Hinterhand, der das regeln kann.

Ich selbst bin ein Webdesign-Papst. Mal an obigen Maßstäben gemessen. Ich lege größten Wert auf W3C-valide Programmierung, weiß so ungefähr was ein Spaghetticode ist (die Anderen kochen halt auch nur mit Wasser), bin mir sicher, dass Flash und Widgets böse sind und das sogar Like-Buttons die Performance versauen können.
Blöd nur, dass ich in meiner Eigenschaft als Webdesign-Papst keine einzige Zeile HTML fehlerfrei schreiben kann. Aber was soll es? Oder haben Sie Ferdinand Piech (die Punkte überm "e" krieg ich auch grad nicht programmiert) mal mit Schraubenschlüssel in der Hand gesehen? Bin halt Generalist.

Und ganz aktuell sucht der Generalist - weil keinen Nachbarsjungen im Backup - einen Soldaten, der dieses Blog mal in Sachen "mobile" auf Vordermann bringt (b.t.w.: Danke für die Erinnerung. Auch firmennest.de darf gerne ein Angebot machen.) Das klingt einfach, ist es sicher auch, sofern Sie sich der geneigte Bewerber mit den Sonderheiten von Serendipity, dem hier verwendetem System, auskennt. Das ist zwar eine sensationelle Blogsoftware, sie nährt sich allerdings vornehmlich aus einer eher technisch orientierten und, ganz im Gegensatz zu Wordpress, weniger aus einer kreativen Community. Dementsprechend scheiße sehen die meisten Themevorlagen aus.

Aber unser Blog soll schöner werden: . Sollten Sie Lust, Zeit und einen noch verträglichen Stundensatz haben, melden Sie sich bitte hier: das-ist-aber-n@marketing-blog.biz

SM - Der neue Fetisch

Früher erkannte man an fünf Buchstaben, dass die Welt sich weg vom Handwerk ins Digitale bewegt. E - M - A - I - L. Wer denkt da heute noch an "Schmelzglas"? (OK, wikipedia, aber sonst ...?)

Heute sind es nur noch zwei: S - M.

Das hat heute gar nichts mehr zu tun mit Lack und Leder und Bondage und Pein, sondern mit Facebook und Twitter und Instagramm und Pinterest. "Social Media" hat "Sado-Maso" zumindest in puncto Akronympopularität längst abgelöst, wobei es aber an der Dualität festhält. Dabei sind auch da die Rollen klar verteilt: Den passiven Part ("Sub") haben dabei die Unternehmen inne, zumindest die, die nach Ansicht der "SM-Experten" ("Dom") in jenen Medien zu wenig aktiv sind.

Die Methoden dieser Doms sind denen aus den einschlägigen Clubs nicht unähnlich. Auch sie versuchen, die "Sub-Unternehmen" zu fesseln (mit Nachrichten). Dabei achten sie natürlich darauf, dass ihr Spiel, denn nichts anderes ist es, ernst rüberkommt und sie ihnen dabei gerade so sehr weh zu tun, dass sie Gefallen daran finden, um letztlich durch sie erlöst zu werden.

Ein Beispiel hierfür ist so etwas:
Die Anzahl der weltweit monatlich aktiven Nutzer von Twitter wuchs kontinuierlich und erreichte im Juli 2014 eine Anzahl von rund 271 Millionen. In Deutschland ist der Kurznachrichtenservice laut der Studie Social Media-Atlas 2013 zufolge in den beiden Bundesländern Baden-Württemberg und Berlin am populärsten mit einem Nutzeranteil von 37 Prozent. Gemessen an den Besucherzahlen von Sozialen Netzwerken in Deutschland zählt der Mikro-Blogging-Dienst zu den Top-10. Die Nutzung der Kommunikationsplattform Twitter als Social-Media-Kanal ist auch im E-Commerce in Deutschland mittlerweile weit verbreitet. So haben laut einer Erhebung des EHI Retail Institutes und Statista im Jahr 2013 beispielsweise rund 66 Prozent aller Online-Shops Twitter genutzt. (Quelle)

Der Rohrstock von heute, die Rhetorik. Jeder Satz ein Hieb, der sitzt, der schmerzt - und doch will man es - zumindest macht einen der Experte das glauben, was ihm nicht schwer fällt, befindet man sich doch meist in einer hilflosen Lage.

Aber wenn man es mal von außen betrachtet, so wie wir hier, sieht das natürlich grotesk aus - und man fragt sich, was das soll. Und wie kam man überhaupt so weit? Was für ein Aufwand, um sich in eine solche Situation zu bringen, aus der man dann ja (ohne des Doms Hilfe) auch nicht so ohne Weiteres wieder rauskommt. Welche andere Chance als Füße küssen hat man da? Deshalb gibt es nur den totalen Gehorsam: "Ja, Meister!" Und maximale Verbundenheit. Denn sollte der einen hängen lassen, ...

Schauen wir uns also das Joch an, das die Unternehmen an den Eiern packen soll:

Die Anzahl der weltweit monatlich aktiven Nutzer von Twitter wuchs kontinuierlich und erreichte im Juli 2014 eine Anzahl von rund 271 Millionen.

Wohlgemerkt: weltweit - bei 7,28 Milliarden Menschen (3,72%). Und Juli 2014. Nur zur Erinnerung: Fußball-WM!

In Deutschland ist der Kurznachrichtenservice laut der Studie Social Media-Atlas 2013 zufolge in den beiden Bundesländern Baden-Württemberg und Berlin am populärsten mit einem Nutzeranteil von 37 Prozent.

Natürlich NICHT von den zuvor genannten 271 Millionen Nutzern, sondern nur von denen in Deutschland und das sind gerade einmal 5,7 Millionen. Also nutzen in Berlin und Baden-Württemberg (14,1 Millionen Einwohner) 2,1 Millionen Menschen Twitter (14,9%). In anderen Worten: 85,1% der Menschen in den Hauptnutzungsländern nutzen es NICHT.

Gemessen an den Besucherzahlen von Sozialen Netzwerken in Deutschland zählt der Mikro-Blogging-Dienst zu den Top-10.

In einer kleinen Gruppe derer, die diese Dienste insgesamt nutzen, und das sind gerade einmal 28 Millionen (35%), ist der Kurznachrichtendienst also nicht einmal unter den besten drei. (Die gehen an Facebook, What's App, und Facebook Messenger mit 28, 26 respektive 15%). Selbst Skype wird aktiver genutzt. (9%)

Die Nutzung der Kommunikationsplattform Twitter als Social-Media-Kanal ist auch im E-Commerce in Deutschland mittlerweile weit verbreitet. So haben laut einer Erhebung des EHI Retail Institutes und Statista im Jahr 2013 beispielsweise rund 66 Prozent aller Online-Shops Twitter genutzt.

Sehr weit verbreitet? 66% aller Online-Shops? Wie viele Online-Shops sind das denn absolut? Was für ein Beispiel soll das denn sein? Indikator wofür? Genutzt wofür?

Machen Sie sich also frei.

Wir wollen Sie nicht missionieren. Wir wollen Ihnen auch nicht sagen, dass SM auch für Sie etwas sein könnte.

Nur bei Social Media sind wir uns aktuell noch nicht so sicher.

Klebefolien - oder: Hoch die Gläser!

Gerade gestern habe ich mich mit einem Bekannten unterhalten. Er verkauft Boote. Nein, sorry, er würde protestieren - er verkauft natürlich Yachten. Das tut er, eigenen Angaben nach, sehr erfolgreich. Erfolgreich deshalb, weil er sich nach Jahren des mehr oder weniger sinnlosen Herumargumentierens über Navigationssysteme, Knoten, Elektronik, Form, Verarbeitung etc. mittlerweile auf die wirklich essentiellen Fragen konzentriert: "Wo steht der Kühlschrank? Wie viele Schampusflaschen passen da rein? Wie viele Schampusflaschen sind da jetzt schon drin? Machen wir gleich mal eine auf?"

Glaeser

Bevor Sie nun glauben, es ginge hier weiterhin um den Verkauf irgendwelcher Schiffe... nein, geht es nicht. Ich kam nur drauf, weil ich kürzlich eine Anfrage eines neuen Shops für Selbstklebefolien, mit der Bitte, mir diesen doch einmal anzusehen, erhielt. Solchen Bitten komme ich im Allgemeinen nach, dass ich dann auch darüber blogge kommt eher dem Besonderen gleich. Schon deshalb weil ich in aller Regel keine Ahnung vom Thema, wie hier beispielsweise Laminierfolien, Sandstrahlfolien, Schablonenfolien, Tralalafolien, habe.
Allerdings findet sich auch auf der Seite von x-film-profishop.de/ ein Bereich, der sich mittlerweile auf fast jeder Webseite findet. Nämlich - ja richtig - ein Blog. Davon nun wieder verstehe ich ein wenig was...

Und auch wenn es sich um einen neuen Shop handelt, fängt die Redaktion in den ersten zwei Blogpostings (Launch von X-film-Profishop.de / FESPA 2015) so an, wie 99,9999999 Prozent aller Business-Blogs weitermachen. Sie breiten genau die Infos aus, die man einst (richtigerweise) in Pressemeldungen und/oder FAQs drückte, bieten fürderhin Doxographisches und Didaktisches, eigentlich mehr für Google denn für Kunden, an.

Dabei bietet so ein Blog doch tatsächlich all die Möglichkeiten und Chancen mittels Meinung, Sprache und ggf. Witz, Kunden tatsächlich so ein bisschen zu berauschen und somit auch zu binden.
Daher meine dringende Bitte an die Macher von x-film-profishop.de: Veröffentlicht bitte niemals Blogpostings über den Sinn und Nutzen, Vor- und/oder Nachteil von transluzenten Folien, retroreflektierenden Folien, Milchglasfolien, Plottfolien und und und... verschafft mir lieber einen kleinen Schwips, zeigt mir wo der virtuelle Kühlschrank steht und lasst uns einen heben.

Wir wünschen gute Geschäfte und viel Erfolg!

Zwei Millionen sagen „Ja” – Transgender-Marketing auf dem Vormarsch?

Eine Frau auf dem Cover der „Vanity Fair". So weit, so gewöhnlich. Doch in diesem Fall handelt es sich um Bruce Jenner, den ehemaligen Zehnkämpfer und Stiefvater von Promi-Star Kim Kardashian. Als „Caitlyn Jenner” bezeichnet er sich nun, nachdem er sich im April „outete”. Fotografiert von Star-Fotografin Annie Leibovitz. Und das Netz explodiert. Innerhalb weniger Stunden wird das Motiv 150.000mal geshared, dem Twitter-Account von Caitlyn Jenner folgen bereits über zwei Millionen Menschen.



Es ist nicht das erste Mal, dass sich Vanity Fair mit Transvestiten beschäftigt. Vor knapp einem Jahr sprach das Magazin mit dem Fotografen Bruce Webber über dessen Kampagne „Brothers, Sisters, Sons & Daughters,” für das Luxuskaufhaus Barneys, in der 17 Transvestiten die Hauptrolle spielten.

Im deutschen Fernsehen sind Transvestiten ebenfalls angekommen. RTL2 zeigt die „Reportage” „Transgender – Mein Weg in den richtigen Körper”, die ARD den Fernsehfilm „Mein Sohn Helen”. Unvergessen der Gewinn von Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest 2014.

In der Kommunikation spielen Transvestiten – in diesem Fall Transfrauen – dagegen eine eher unbedeutende Rolle. Nur vereinzelt sorgten Marken für Aufsehen, als sie verkleidete Männer in ihrer Werbung auftreten ließen. Meist duften/mussten sie sich danach wieder als Mann zu erkennen geben: Sei es Seat, wo ein Mann durch die Straßen einer spanischen Stadt fuhr, oder Bionade, wo ein Travestie-Künstler sich abschminkte (wobei Agentur und Unternehmen für den Satz Kritik einstecken mussten). New Yorker ging einen ganzen Schritt weiter und ließ einen Mann sich gleich ganz in eine Frau verwandeln.





Die Älteren unter uns werden sich wahrscheinlich noch an Mary (Georg Preuße) erinnern, die für Zentis Witze erzählte. Für wie viel Trubel Männer in Frauenkleidern sorgen können, durfte das Handelsunternehmen Otto erfahren, als ein verkleideter Student einen Model-Contest gewann. Otto reagierte souverän und gewann dadurch jede Menge Sympathie.

Laut Experten leben zwischen 20.000 und 80.000 transsexuelle Menschen in Deutschland, andere sprechen von 170.000. Genaue Zahlen gibt es nicht. Ebenso wenig zu der Toleranz der Mitbürger. Allerdings scheint die Akzeptanz – oder zumindest die Neugier – zu wachsen, was nicht zuletzt die gigantischen Follower-Zahlen bei Caitlyn Jenner zeigen.

Lange kann es nicht dauern, bis Caitlyn auch die Werbung erobert. Ähnlich wie seine Stieftöchter wird er/sie wohl für Mode und Schmuck zur Verfügung stehen, auch wenn viele traditionelle Marken den ersten Schritt nicht machen werden. Dabei haben sie die Möglichkeit, dadurch neue Zielgruppen zu erreichen und ihr Image als offenes und gesellschaftliches Unternehmen – solange sie wirklich dahinterstehen – zu steigern.

Michael Deutschbein, Business Director Scholz & Friends Hamburg, meint dazu: „Kommunikation und Werbung ist nicht nur ein Spiegel der Gesellschaft, sie sollte im besten Fall auch polarisieren und neue Sichtweisen ermöglichen. Denken wir an die Benetton-Werbung in den Neunzigern zu Themen wie HIV.”

Als ein weiteres Beispiel nennt er die Kampagne von Scholz & Friends für Leerdammer mit Olivia Jones: „Bei der Nutzung der Drag Queen Olivia Jones für die Leerdammer Kampagne „kissed by the Queen” hat sich einmal mehr gezeigt, dass in den Köpfen der Entscheider mehr Schranken zu überwinden sind als bei den Menschen draußen im Land."



„Resümee ist aber, die Kampagne mit “Olivia” für den beliebten Käse war die erfolgreichste Kampagne in der Geschichte von Leerdammer, und zu den Meet & Greets kamen tausende Menschen, um ein Autogramm zu ergattern. Das zeigt, wie liberal unsere Gesellschaft ist und wie viel Individualität wir aushalten. Olivia ist ein prima Botschafter, wenn es um Toleranz und Vielfalt geht - und am Ende nicht nach hetero oder homo gefragt wird, sondern endlich die Personen in den Vordergrund treten.”

Wir werden sehen, welches Unternehmen sich als erstes die Welle zu Nutze macht.

Disclosure: Bis zum letzten Jahr war ich Pressesprecher der Agenturgruppe Scholz & Friends, bin seitdem aber nicht mehr für die Gruppe tätig.

Ach herrje! Ein Pageflip.

Sehr geehrter Herr ...ähm... weißgradnich...
Warum machen Sie das mit mir? Warum tun Sie mir auch das noch an?
Sie müssen wissen, ich erhalte jeden Tag, also Tag für Tag, ob ich will oder nicht, Pressemitteilungen, Themenvorschläge, Artikelangebote, Interviewangebote, tralala. Roundabout 250 E-Mails pro Tag. Und alle wollen was.
Letztens hat mich tatsächlich einer gebeten im Marketing Blog auf sein "E-Book zum Thema Kuhfutter & Milchkuhfütterung" hinzuweisen. Ein anderer möchte einen Artikel über "E-Commerce in Usbekistan" unterbringen. Und jetzt kommen Sie mit einem Pageflip?

Wer sind Sie denn eigentlich? Ihrer Seite dpmedien.de seh ich mir mal an.
Ach so? Sie sind auch Blogger? Warum sagen Sie das nicht gleich? Hätte ich es gewusst, ich hätte - naaaatüüüürlich - sofort geholfen.

Und dieses Pageflip ist eigentlich was?

    Ein Pageflip ist ein digitales Dokument, welches wie ein echtes Magazin geblättert werden kann. Dies wird aus einem PDF heraus erstellt

Ah! Jetzt! Ja! Kenn ich.
Ich ahnte halt nicht, dass das Dingens Pageflip heißt. Beim Elektronikhändler gibt es das auch, beim Möbelhaus auch. Die pressen da ihre Kataloge rein.
Das ist - zugegeben - gar nicht mal übel. Und es ist free??? Also ist es gar nicht mal nicht nur nicht übel, es ist sogar ziemlich cool. Ich loade mir das mal down und binde das dann in unsere Webseite ein. Ich stell mir vor, dass ich die Presseartikel über unser Blog (absatzwirtschaft, acquisa etc.) in so ein Flipbook einbinde, oder vielleicht sogar eine Pressemappe? Die Medidaten? Die schönsten Printkampagnen? Die besten Tweets?

Limitiert isses nicht? Multimedia funzt auch? Großes Kino.

Vielen Dank, Herr .. ähm... Mathis, das haben Sie sehr gut gemacht. Bitte halten Sie mich über weitere Projekte auf dem Laufenden. DANKE!

Geballte Kompetenz

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H. Walkenhorst auf xing

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