#Abgehts



Philipp & Keuntje schickt für Astra echte Party-Animals auf den Kiez.

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Witz schlägt Scherz

Was Employer Branding ist, haben wir hier schon lange erklärt ... und jetzt endlich mal ein schönes Beispiel dafür gefunden, dass es einer richtig verstanden hat.



Nun kann man argumentieren, dass dies so in Deutschland nicht funktionieren würde, weil ... ja, warum eigentlich? Weil es ein paar wie "Ellie" gäbe, die das weiter publizieren und sich darüber aufregen könnten und dass dies dann von diversen (Massen-)Medien aufgenommen werden könnte, was dann zu einem "Shitstorm" führen könnte.

"Praise the storm" mag man diesen entgegenrufen, denn er würde nur dazu beitragen, dass die Werte ohne Mehrkosten weitergetragen würden. Es würde also keiner PR-, Social Media- oder Werbe- -agentur oder -kampagne bedürfen, das ginge ganz von allein. OK, womöglich muss man für eine Sekunde den ersten Böen sich entgegenstellen, aber das ist halt so. Das ebbt ab und der Wind würde sich drehen. Zu - in dem Falle - Aldis Gunsten.

Natürlich muss man seitens des Unternehmens auch darauf verzichten, zusätzlich Schwung in die Sache zu bringen. Loslassen und vertrauen. Ach so, das können Sie nicht? Na, das wäre aber schlimm, wenn sie nicht einmal ihren Werten vertrauen könnten. Wenn Sie das aber können, und jemand anders diese diskreditiert, wie in dem Falle "Ellie", dann verteidigen Sie sie - und die beste Verteidigung ist bekanntlich? Genau: Angriff.

Aber Vorsicht: Das geht nur bei eigenen Werten. Und eigenen Themen. Wenn Sie sich zu anderen Dingen äußern, die nichts mit Ihrem Unternehmen zu tun haben, sollten Sie vorsichtig sein und genau abwägen, ob es sich lohnt, sich in das ein oder andere Thema einzubringen. Das kann bisweilen lustig sein, aber es gibt auch Themen, da versteht die Community gar keinen, also noch weniger Spaß als sonst.

Hervorragende Belege hierfür, hier:
John Oliver "Corporations on Twitter"

q.e.d.: Alles ist zu irgendwas gut - und sei es als abstoßendes Beispiel.

Machen Sie den Test!

Haben Sie Snapchat? Nein? Sie sind alt!

Warum nennen wir Oma nicht einfach Oma 4.0? Vielleicht kann sie dann fliegen.

Es ist schon lustig, die Werbespots der Mitschwimm-Industrie zu beobachten, in denen sie sich zu Machern und Vorreitern der "Industrie 4.0" aufbläst. Ausgerechnet die Innovationsbremsen, die uns auch 2015 noch dazu zwingen würden, acht Wochen auf einen Telefonanschluss zu warten, wenn es nach ihnen gehen würde. Was sie ja faktisch heute wirklich noch tun, wenn sie irgendwo ungefährdet von Konkurrenz sind. Lustig.

Industrie 4.0 also. Ich wage mal die harmlose These, dass die Höhe der Media-Spendings umgekehrt proportional zur Bedeutung des Themas im Unternehmensalltag ist. Vielleicht hat auch Sigmar Gabriel seine Hand im Spiel. Ich finde, damit kann man inzwischen alles echt Irre erklären: Gabriel war's. Doch ich schweife ab. Achja, Industrie 4.0. Ich versuche, mir vorzustellen, dass Unternehmen wie Apple, Amazon oder Tesla, man mag von ihnen halten, was man will, sich auf den Marktplatz stellen und die Trivialität raushauen, dass sie jung sind. Sie sind es halt einfach. Sie machen ihr Zeug, zwischendurch auch mal wirklich was Neues, und wenn's fertig ist, steht's dann in der Zeitung. Unsere Industrie-Jungs machen's anders. Sie legen Millionen auf den Tisch, um etwas für sich zu reklamieren, das sie nicht sind. Nie waren, nie sein werden. Und nächstes Jahr wieder paar Millionen, wenn's sein muss. Ist doch egal, was kostet der Schmutz?

Hach, ich bin so gespannt, was Sigmar Gabriel mal macht, wenn seine politische Karriere zu Ende ist. Und Oma? Es hat nicht geklappt, sie kann immer noch nicht fliegen, trotz 4.0.

Ein Griff ins Klo

Griff ins Klo
Sauberkeit, der man vertrauen kann, verspricht diese Printkampagne von Havas Worldwide aus Lissabon für Sani.

4/20

Heute ist 4/20, der internationale Kiffertag.

Wenn Sie sich jetzt noch keinen gebaut haben, empfehlen wir die vergrößerte Ansicht dieses Plakats. Gehen Sie auch ruhig etwas näher dran, bleiben aber mit Ihrem Blick auf diesen und den vorstehenden Zeilen und lassen dann das/die Bild(er) auf sich wirken. Eventuell bekommen Sie einen vagen Eindruck davon, wie entspannt, losgelöst und weltvergessen man so einen Start in die Arbeitswoche verbringen kann.

4/20 KiffertagMacLaren McCann Calgary für Grass Roots Hemp Store

Wie immer Sie sich entscheiden: Wir wünschen einen entspannten Nachmittag.

Haben Sie den Schuss gehört?

Kennen Sie Sturgeons Gesetz? Theodore Sturgeon war ein Science-Fiction-Autor. Enterprise und so. Als ihm mal jemand sagte, 90 Prozent aller Science-Fiction-Geschichten wären Mist, antwortete er: "90 Prozent von allem ist Mist!" (aka "ninety percent of everything is crap"). Wenn ich ganz offen sein soll, ich würde sogar sagen, 95 Prozent von allem ist Mist. Aber seien wir positiv. 90 Prozent also.

Das größte Problem von Content-Marketing ist Content-Marketing


Was für "everything" gilt, gilt auf jeden Fall auch für Content-Marketing. 90 Prozent ist Mist. Bedauerlicherweise ist es so, dass das Wissen über die Funktionsweise des Internets das Internet kaputt macht. Die Anwendung der richtigen Regeln macht die Regeln obsolet.

Nie gab es mehr und bessere Informationen über alles und jedes. Und nie waren sie besser versteckt. Die Nadel im Heuhaufen, und der Heuhaufen ist aus Mist. Sie wissen es, ich weiß es, es ist jedem klar. Die Antwort der Konsumenten dieser 90 Prozent Bullshit ist, sich besser abzuschotten. Aufmerksamkeit, die begrenzte Ressource usw. Das Irre ist: Auch das Ignorieren des zu Ignorierenden kostet Aufmerksamkeit.

Tools wie IBM Verse versuchen bspw. bei Mails, uns Priorisierungen abzunehmen. Und so sind wir nicht mehr weit davon entfernt, dass Software unsere Mails für uns beantwortet. Die zum Teil wahrscheinlich schon automatisiert an uns gesendet wurden. Unendliche Weiten und Maschinen, die mit Maschinen sprechen. Großartig. Und die Lösung? Wenn Content-Marketing nicht mehr richtig funktioniert, muss es MEHR Content-Marketing reparieren. Wird bestimmt funktionieren. Haben Sie den Schuss gehört?

Die Lösung, wenn Sie Content-Konsument sind


Nehmen Sie Ihr Content-Schicksal selbst in die Hand. Gehen Sie auf Content-Diät. Machen Sie sich eine Twitterliste mit den zehn Informationsquellen, denen Sie für das, was Sie brauchen, am meisten trauen. Lesen Sie selektiv nur, was diese Quellen empfehlen. Stellen Sie am Smartphone alle Benachrichtigungsfunktionen ab. Lesen Sie Mails nur noch zur vollen Stunde. Schotten Sie sich ab, aber schotten Sie sich bewusst ab. Smart.

Die Lösung, wenn Sie Content-Produzent sind


Erhöhen Sie Ihr Budget! Geben Sie mehr Geld aus! Viel mehr Geld als Ihre Mitbewerber! Das Geld erlaubt Ihnen, für ein paar Wochen und Monate schneller zu sein. Bezahlen Sie Ihre Zielgruppe für ihre Aufmerksamkeit, geben Sie den Leuten Geld. Klingt irre? Kann sein. Aber das mit den Negativzinsen auf Bankguthaben hätte vor zwei Jahren auch keiner geglaubt.

Augen auf im Straßenverkehr ...

... und dabei dann bitteschön auf das Wesentliche konzentriert bleiben.

Preintwerbung Transport
"You can’t concentrate on the road and your mobile phone" Eine Printkampagne von Abbott Mead Vickers (AMV) BBDO London für das Department of Transport.

Sie haben da eine Stimme im Kopf

Wahrscheinlich spricht sie jetzt gerade, sagt etwas, jetzt, in diesem Moment. Hören Sie sie? Wir sollten ihr einen Namen geben. Ich schlage vor, wir nennen sie "Köln". Das ist neutral, außer für unsere Leser in Köln. Oder warten Sie, nennen wir sie "Glonn". Es muss ein neutraler Name sein. Von mir aus gesehen, muss er genderneutral sein, unspezifisch. Mir ist wichtig, dass weibliche Leserinnen sich genauso angesprochen fühlen wie männliche Leser. Nennen wir die Stimme also einfach "Glonn".

Hallo Glonn!


Guten Morgen, Glonn! Was macht sie jetzt? Die Stimme in Ihrem Kopf? Macht sie mit? Ist sie laut? Oder schüchtern? Dieser Text wird ab jetzt auf zwei Ebenen ablaufen. Ich mache nun ein unglaubliches Experiment, das bisher, in der gesamten Geschichte des Marketings, noch nie jemand gewagt hat: Ich spreche mit Ihnen, und gleichzeitig spreche ich mit Glonn. Subliminale Botschaften. Sie kennen das.

Glonn, wie ist das Wetter bei dir im Kopf? Zur Erklärung an die Leser: Das Wetter im Kopf ist virtuell, Glonn kann jedes beliebige Wetter erzeugen. Ich spreche mit Ihnen, Leser, und gleichzeitig mit dir, Glonn, der Stimme in Ihrem Kopf. Glonn versteht alles besser und schneller als Sie. Gleich Glonn, gleich. Glonn ist Marketing-Experte, wie Sie. Sie sind Kollegen. Und Glonn will, dass ich zum Punkt komme.

Glonn kennt unglaublich viele witzige (und nachdenkliche) Anekdoten. Kann sie aber nicht erzählen. Sie erinnern sich an die Szene aus "Ziemlich beste Freunde"? "Keine Arme, keine Schokolade". Glonn braucht Sie. Und Sie brauchen Glonn. Denn obwohl Sie den Eindruck haben, dass alles, was Sie tun, Ihre Entscheidungen sind, sind es in Wahrheit die Entscheidungen von Glonn. Sie führen sie nur aus. Das wussten Sie nicht? Wie, Glonn? Du wusstest das auch nicht?

Ihre Leser haben auch eine Stimme im Kopf


Das Irre ist: Ihre Leser haben auch eine Stimme im Kopf. Und noch viel irrer ist: Diese Stimmen kennen sich alle! Glonn und Glonn sind voll die BFFs! Und nachdem Glonn, bei Ihren Kunden, die Entscheidungen trifft, ebenso wie Glonn, die Stimme in ihrem Kopf, wäre es am besten, Sie lassen Glonn direkt mit Glonn reden. Mischen Sie sich möglichst wenig ein, dann versteht Glonn, Kunden-Glonn, Sie am besten! Das ist das Geheimnis erfolgreichen Marketings: Lassen Sie Glonn mal ran! Danke Glonn, dir auch!

Symbolfoto von einer Silikonform, mit der man Eiswürfel in Form eines Gehirns erzeugen kann
Brain-Breeze. Subliminales Marketing. Glonn versteht das schon, glauben Sie mir!

Die "Neuer Umsatz in 5 Tagen"-Formel

Oder auch: Ein Schnellschuss für neues Geschäft

Fünf

Als Marketer steht man ja manchmal auch unter Druck, oder nicht? Und in der Krise klingt der Druck oft so: Wir brauchen dringend Cash. Mach was!

Jetzt ist ein Schnellschuss gefragt, der neues Geschäft rein bringt. Und für den Schnellschuss gibt es eine Formel: Und zwar die "Neuer Umsatz in 5 Tagen"-Formel. Fünf ist eine gute Zahl und es sind auch nur 5 Schritte durch den Prozess. Los geht’s:
"Die "Neuer Umsatz in 5 Tagen"-Formel " vollständig lesen »

Geballte Kompetenz

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