Als Bloggen noch ohne Online Marketing auskam...

...und Online Marketing weitestgehend ohne Blogs, war es leichter. So in der Weise, wie früher sowieso alles besser, schöner, bunter war. ;-)

Na ja, egal. Es ist so um die 15 Jahre her da ging es in Deutschland richtig los mit den Blogs. Die, die da bloggten, schrieben völlig anderes Zeug als heute. So etwas wie Ratgeberartikel oder Tutorials waren eher die Ausnahme. Stattdessen wurde reichlich experimentiert, innoviert, spekuliert und Meinung gemacht. Ganz ohne Tweets und Likes , stattdessen mit Pings, Trackbacks und RSS entstanden Verbreitung und Vernetzung (Hach, mein kleines Herzchen schlägt höher).
Robert Basic, der Werbeblogger, Best Practice Business Blog und viele andere, die es zumeist nicht mehr gibt, wurden auf diese Weise bekannt (leider aber wohl nicht reich).

Je besser dieses Ding mit den Blogs funktionierte, desto mehr Leute machten mit. Was, vorsichtig angemerkt, zu einer gewissen Verwässerung des Contents (auch ein großes Wort) führte. Denn nur wenige der „Neuen“ konnten oder wollten Experimentelles oder Innovatives darstellen bzw. preisgeben und so entwickelte sich eine neue Form des Bloggens, die meiner bescheidenen Meinung nach, nun so gar nichts mit einem Tagebuch oder einem Journal (Kern eines Blogs) zu tun hat: Die Darstellung der eigenen Expertise.

Wahrscheinlich ist der schleichende Tod des RSS-Feeds auch darauf zurückzuführen, das Blogartikel immer mehr Angebotsseiten von Unternehmen glichen. Zum Twitter- bzw. Facebookdingens will ich mich gar nicht weiter auslassen…
Ein ziemlich cooles Element, der guten alten Zeit, war allerdings die sog. Blogvorstellung, in welcher ein Blogger, gefragt oder ungefragt, seiner Leserschaft die Inhalte anderer Blogs vorstellte. Das war so eine Art Vorbote des Artikeltauschs (Ih bäh).

Genau darauf möchte ich heute zurückkommen und zugleich alles vorab gebloggte als romantisch verklärtes Rumgesäusel abtun. Schließlich schreiben wir 2019 und da geht es nun mal um Expertise und um … , genau: Online Marketing.

Sinclair & Spark, eine Online Marketing Agentur mit Sitz in der schönsten Stadt der Welt, betreibt einen Blog mit ausgesprochen spannender Expertise. Hier finden sich interessante Blogartikel, beispielsweise um SEO für Google-Alternativen, SEO für Online Shops, um Künstliche Intelligenz und wie das Online Marketing dadurch profitiert.

Sie lasen eine Blogvorstellung, die so verfasst, 2007 oder 2008 hätte gebloggt werden können. Die Zukunft finden Sie drüben bei Sinclair & Spark.

Franchising: Das eigene Ding

Franchising? Habe ich mich eigentlich nie näher mit beschäftigt. Warum auch? Selbständigkeit hieß für mich von jeher „das eigene Ding machen“. Einkaufen, verkaufen, Marketing und Werbung, jede Art von geschäftlicher Korrespondenz, Buchhaltung etc., habe ich doch alles drauf. Na ja, Buchhaltung vielleicht nicht ganz so … Aber wahrscheinlich hätten Sie mir in bestimmten Phasen meines Lebens ein Tippi Toppi Franchising Projekt, beispielsweise in Form einer McDonalds-Filiale in absoluter Bestlage, auf dem Silbertablett anreichen können und ich hätte mit so viel Ernsthaftigkeit wie Übermut zunächst einmal darüber nachgedacht doch lieber eigene Burger zu braten und dann vermutlich dankend abgelehnt. So nach dem Motto: Wennschon, dennschon.
So richtig erwachsen oder besonders klug klingt das aber nicht, oder? Genau.

Franchising

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Weniger Facebook, mehr Christpher Cross

Heute blogge ich über etwas, von dem ich eigentlich gehofft hatte, zeit meines Lebens nicht mehr damit behelligt zu werden: Facebook. Aber hey, zwischen all den Gedankenspielen rund um die Lösung des Nahostkonflikts, Methoden zur Erreichung der Klimaziele, der bestmöglichen Aufstellung von Fortuna Düsseldorf im bevorstehenden Heimspiel gegen Borussia Dortmund sowie wenigen Detailfragen zum Weihnachtsmenü … – warum nicht Facebook?

FacebookDarum geht es: Bereits Mitte dieses Jahres stellten die Kollegen vom Euro Palace Blog fest: Facebook verliert seine jungen User. In zeitgemäßer Didaktik sucht die Autorin Carola D. Zusammenhänge in Bezug auf den Facebook-Datenskandal, der Konkurrenzsituation zwischen Snapchat und Facebook im Allgemeinen und der Handhabung der Nutzeroberfläche von Snapchat durch ältere User im Besonderen mit eben jenem Entschwinden der jungen User darzustellen. Super!

Im wohl sicheren Wissen, dass unsereins mit größter Inbrunst und Leidenschaft die Unternehmensentwicklung des mehr oder weniger sozialen Netzwerks begrüßt, bedauert oder wie auch immer, aber zumindest bebloggt, wurden wir um ein Statement gebeten.

Bitte sehr, hier ist es:
Lauft Kinder, lauft!

Damit Ihr das möglichst schnell tut, möchte ich zur Motivation noch einige kurze Zeilen des großen amerikanischen Philosophen Christopher Cross anführen:

I'm on the run
No time to sleep
I've got to ride
Ride like the wind
To be free again

Sofern das allein nicht fruchtet, liebe Kinder, so haltet Euch doch bitte nochmals vor Augen, warum der Zuckerberg dereinst so viel Zeit und Energie in sein Projekt gesteckt hat. Damals ging es nicht um Likes, Daten, Umsatz, Vernetzung, Influencer etc. Der junge Mann wollte einfach nur vö… , äh… junge Frauen treffen.
Also solltet Ihr tun, was er nicht hinbekommen hat. Lauft los, trefft Euch - real, nicht virtuell) mit jungen Leuten, habt Spaß und schüttelt die ganze Oberflächlichkeit ab.

Löblich wäre es natürlich dieses ziemlich deutliche Statement noch mit einigen Fakten zu untermauern. Ich schwöre, ich habe sowohl unseren Datenschutzexperten als auch die gesamte Armada von Social Media-Spezialisten unseres Blogs damit beauftragt. Aber die sitzen leider noch im Zug.

Stattdessen: Der gute, alte Christpher Cross


Self-Marketing at its worst: Weihnachtsfeier

WeihnachtsfeierWir alle kennen sie, alle freuen sich darauf, wenn es wieder heißt: "Dieses Jahr gehe ich nicht auf die Weihnachtsfeier!" Nun, das mag viele Gründe haben, dies zu sagen, z.B. man ist gar nicht mehr im Unternehmen oder aus einem anderen Grund nicht eingeladen. Man will vermeiden, dass die Gesellschaft johlt, wenn es gen Mitternacht geht und man aufgefordert wird, den table dance des Vorjahres zu toppen oder aber der Kollege hat ne Neue (oder die Kollegin :-)) Aber natürlich gehen alle und alle haben noch bessere Gründe, trotzdem zu kommen. Man fürchtet Repressalien oder nicht auf dem letzten Stand zu sein oder dass die Pute aus dem X. Stock s schafft, sich völlig doof in den Mittelpunkt zu stellen, weshalb man auch am Tage der Feier um 14 Uhr geht, um um 19h top de luxe auszusehen. Einfach schön.

Nun, spätestens jezt fragen Se sich vielleicht, was Ihnen das sagen soll? Nun, inwiefern unterscheidet sich das Verhalten der oben aufgeführten und natürlich völlig fiktiven Person von dem der letzten Marketingaktion Ihres Hauses? Sehr? Nun, dann: Herzlichen Glückwunsch!

Aber wie oft produziert man sich vor anderen, postuliert, andere, neue Wege zu gehen; hat Angst, Fehler zu wiederholen und macht dafür dümmere? Weg damit. Und endlich genießen. Und es pragmatisch sehen. Schlimm wird es erst,wenn man wie eine natürlich fiktive Person am Tag nach der Weihnachtsfeier zur Chef-Sekretärin geht und fragt, ob bei ihr vielleicht ein H&M BH abgegeben worden sei. Obwohl, das ist auch sehr lustig...

Hach, es gibt so herrliche Weihnachtsfeiergeschichtchen .... Erzählt sie uns - natürlich ganz fiktiv ...

Wie man Trikotsponsor im Fußball wird ...

... und warum der Konkurrenzkampf um den Platz auf den Trikots so groß ist

Jan GrunauEin Beitrag von Jan Grunau, Freelance Copywriter/ Content Manager.

Vor etwa 50 Jahren war es noch sehr neu und eher selten, dass ein Firmenlogo auf einem Fußballtrikot zu sehen ist. Damals waren lediglich das Vereinslogo und die Nummer auf das Trikot gestickt. Heute gibt es mehrere Flächen auf den verschiedenen Trikots, die an Sponsoren verkauft werden. Diese können hier ihr Logo platzieren und so Werbung für ihr Unternehmen machen
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Professionelle Übersetzungsarbeit im Marketing

Da bin ich kürzlich doch tatsächlich auf die Wertigkeit von Übersetzungsdiensten für das Marketing angesprochen worden. Beflissen, sorgfältig und immer um wesentliche Erkenntnisse bemüht, die das Interesse unserer Leser stillen, habe ich eine - na sagen wir mal- fast schon repräsentative Befragung unter international operierenden Koryphäen des Marketing durchgeführt. Na ja,offen gestanden habe ich ein paar Menschen angesprochen, die auch schon mal was mit Marketing zu tun hatten.
Egal. Die Ergebnisse sind bahnbrechend. Die wesentliche Frage lautete also:

Als wie wichtig erachten Sie professionelle Übersetzungsarbeit im Marketing?

Marketing-Übersetzungen

Die Grafik zeigt die Ergebnisse der Befragung unter mehr oder weniger Verantwortlichen in Marketing und Werbung. Die Umfrage erfolgte unter der weitläufig anerkannten Methodik "Wie man in den Wald ruft!"

Stimmen zur Befragung (alle Namen redaktionell geändert):

Rainer Maria von Hassenichgesehn, London: Als kreativer Kopf unserer inhabergeführten, international agierenden Agentur beurteile ich die Wertigkeit von Dolmetscher-und Übersetzungsarbeiten als elementar. Stellen Sie sich mal vor, man hätte beim Branding, beispielsweise für ein Unternehmen wie vonovia, feststellen müssen, dass dieser Name in irgendeiner Sprache nur den Hauch eines Sinns ergibt … Die kreative Arbeit von Wochen und Monaten wäre dahin gewesen.

John F. Knüppeldick, Hamburg: Die Marketingabteilung unserer Parfümeriekette ist da ja gewissermaßen ein gebranntes Kind. Ich sag nur „Come in and find out“. Seither sind wir vorsichtig und kommunizieren vorzugsweise auf Deutsch, außer natürlich am Pre Beauty Friday.

Prince Solomon Charles III, Nigeria: Never change a running system. Wir setzen seit über 20 Jahren auf fresh Tools wie babbelfish für unsere umfangreichen Mailings. Diese sehr qualifizierte Sprachausgabe hat sich im täglichen Geschäft mit dem Versenden von Billions von E-Mails bewährt und hat unsere victims customers, immer auf die falschen Füße gerissen und insbesondere ihre tiefe Helfer-Macht aktiviert.

Jupp Zupp, Köln: Wat soll dä Kwatsch? Jede Jäck es anders, wat wells de maache? Mer froge wäje Üvversetzungen he: uebersetzungsbuero-perfekt.de Sit esu jot un dot dat och.

Plastikkarten als vielseitige Marketing-Strategie

Beim Thema Plastikkarten denken die meisten Menschen zuerst an EC- oder Kreditkarten. Auch Personalausweis und Führerschein befinden sich gut verstaut in fast jedem Portemonnaie. Dabei sind Plastikkarten so viel mehr als das. Ihre Vielseitigkeit macht sie zum optimalen Marketing-Tool für Produkte, Marken und Unternehmen.

Bankkarte & Ausweis: klassische Einsatzbereiche von Plastikkarten


Wie bereits einleitend erwähnt, sind Ausweise und Bankkarten klassische Einsatzbereiche von Plastikkarten. Wieso das so ist, wird ersichtlich, wenn man sich die Karten etwas genauer ansieht. Nehmen wir beispielsweise den Personalausweis, der von einem Hologramm geziert wird. Beleuchtet man den Ausweis mit einer handelsüblichen UV-Lampe, werden weitere Sicherheitsmerkmale sichtbar, die bei gefälschten Karten fehlen.

Plastikkarten

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Alibi: Aktenordner

Aktenordner, Büroordner, Stehsammler… Man füllt sie mit Dokumenten und stellt sie ins Regal. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen, oder? Aber wie hübscht man beispielsweise den Content rund um einfachste Büroutensilien auf und wie könnte man solche ggf. bewerben? OK, dem gewieften PR´ler kommt da wahrscheinlich sofort der Gedanke an eine repräsentative Studie, in der ein für alle Mal geklärt wird ob die Nutzer vorzugsweise alphabetisch oder nach Aktualität abheften. Aber die Studie gibt es wahrscheinlich schon…

Um es vorweg zu nehmen: Ich habe auch keine richtig gute Idee. Allenfalls kann ich von einem alternativen Aktenordnergebrauch berichten. Bei Ordnern denke ich nämlich immer sofort an Sabine M. (Name redaktionell geändert, weil ich sowas schon immer mal tun wollte). Ihr begegnete ich gegen Ende der neunziger Jahre, als ich für einige Monate in einem ziemlich großen Direktmarketing-Unternehmen tätig war. Die Dame stand in einer geradezu symbiotischen Beziehung zu einem schnöden, roten Büroordner, den sie dank eines Briefklemmers auf der Frontseite auch als Schreibbrett nutzte und den sie nie nie niemals aus der Hand gab.

Mit diesem Bürordnerschreibklemmbrett wuselte sie Tag ein, Tag aus durch Flure, Gänge und Büros des Unternehmens, wirkte dabei auffällig busy und irgendwie auch sehr wichtig, entfaltete gewissermaßen eine Aura von Autorität, wenn nicht gar exekutiver Gewalt.

Notierte sie einmal etwas, veränderte sie zumeist ihre Position und trat an eine Stelle, an der sie für möglichst viele Kollegenaugen sichtbar war. Den Blick auf ihre Notizen gab sie dabei niemals frei. Und so bestand eigentlich keinerlei Zweifel, wer im Unternehmen federführend war.

Sabine M. und ihr roter Büroordner waren bei jeder Schulung, Präsentation, Besprechung etc. zugegen. Sie sprach nicht viel, was daran lag, dass sie sehr selten angesprochen wurde. Schließlich war es im Zuge einer Konversation jederzeit möglich, dass man mit einer Notiz oder einem, im Ordner abgelegten, Dokument konfrontiert wurde. Dem ging man dann doch lieber aus dem Weg.

Zusammengefasst kann man sagen, dass der Ordner Sabine jederzeit Schutz vor überflüssigen Nachfragen, ein starkes Image der Kompetenz und vor allem ein sicheres Alibi verschaffte.
Um es auf den Punkt zu bringen: Ich habe Sabine M. niemals arbeiten sehen. Keine Ahnung, ob sie keine Lust oder schlicht keine echte Aufgabe hatte. Dank ihres Aktenordners stellte sie sich dabei aber ziemlich clever an.

Das könnten Sie doch (ganz theoretisch) auch, oder?

Natürlich können Sie jetzt anführen, dass Subtilität spätestens seit Tinder tot ist und heutzutage doch eh alle ein Tablet unterm Arm haben?
Dem entgegne ich dann: Eben!

Beim nächsten Mal erzähle ich Ihnen von dem Typen mit dem Schutzhelm auf der Heckablage. Oder so...

Die besten Wege für ein cleveres und effektives Videomarketing

Die Zeiten haben sich geändert. Nutzte das Marketing früher Plakate, Flyer und Broschüren als Hauptmedien, stehen im digitalen Zeitalter nunmehr die Videos im Fokus. Studien haben gezeigt, dass gerade die so bezeichneten Millennials so viel Content wie bisher noch nie sowohl konsumieren als teilweise auch produzieren.

Über ein Drittel des gesamten Medienkonsums entfällt inzwischen auf UGC-Videos; das Kürzel UGC steht hierbei für User Generated Content. Dieses Werbepotenzial sollten Unternehmen nutzen und Videos als modernes Kommunikationsmittel im Rahmen eines umfassenden Videomarketings konsequent nutzen.
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Qualität setzt Maßstäbe

"Was uns in der Begegnung mit Qualität regelmäßig beeindruckt, ist ihre Vorbildhaftigkeit. Doch die Einfachheit, mit der sie sich präsentiert, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es mindestens Kompromisslosigkeit erfordert, Qualität "zu machen". Denn die Verführung, es sich einfach zu machen, lauert überall ..."

Aus einem Broschürentext, 2011 oder so.

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