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Come4: The Lover

Lürzer's Archive Spot der Woche 2013/20: Come4 'The Lover'

Bei Come4.org handelt es sich um die erste Non-Profit-User-Generated-Pornografie-Website im WWW. Und so genial das Konzept, mit pornographischen Inhalten Hilfsorganisationen zu unterstützen, auch sein mag, so schwer ist es offenbar seriöse Werbepartner als auch Geldempfänger, welche von einer Pornoseite Geld annehmen, zu finden.

Richtig gute Überzeugungsarbeit leistet dieser Spot:




Come4Kunde: Come4
Agentur: Being, Paris
Kreation: Alasdhair Macgregor-Hastie, Thierry Buriez
Art: Julien Chiapolini
Text: Riccardo Fregoso
Produktion: Henry De Czar, Clichy
Regie: Jeppe Ronde

Reputation, Ihr guter Ruf verkauft!

LinsenmaierEin Gastbeitrag von Jürgen Linsenmaier

Einspurige Kommunikation, meist Werbung genannt, löst nichts, absolut nichts mehr beim Konsumenten aus. Klar, die klassische Werbung macht Unternehmen und ihre Angebote bekannt und klar, eine Menge x an Kunden bleibt in der Regel auch hängen und kauft. Aber ohne eine exzellente Reputation wird es in Zukunft eindeutig schwerer, die notwendige Menge an Produkten zu verkaufen oder mit neuen Angeboten in den Markt zu kommen.
Zu allem dazu gibt es auch noch unendlich viele Mitbewerber, die sich auf dem Marktplatz breitmachen. Schlagen Sie mal die Zeitung auf. Auf Seite 2 der erste Mitbewerber, auf Seite 5 weitere drei. Und der Hauptkonkurrent hat im Fachmagazin auch noch die Rückseite gebucht. Ganzseitig! Dies ist der Augenblick, an dem Sie sich sagen: „Hier muss irgendetwas anders gemacht werden.“

Ihre Reputation steht im Mittelpunkt



Viele Unternehmer sagen mir inzwischen: „Vergessen Sie die Werbung", null Rücklauf. Aber fast niemand hat eine Antwort auf die Frage nach der Alternative. Die Lösung: Setzen Sie Maßnahmen ein, die aktiv Reputation auslösen!

Überlassen Sie Ihren guten Ruf, Ihre Reputation nicht dem Zufall. Im Gegenteil, konzentrieren Sie sich genau darauf. Fördern, unterstützen, ja steuern Sie diese Möglichkeiten auch in Ihrer Kommunikation. Präsentieren Sie sich dort, wo Ihr Konsument Ihr Angebot erwartet und nutzen Sie für sich, dass Ihre Kunden, auf den Marktplätzen dieser Welt, miteinander kommunizieren.

Authentizität wirkt immer emotional. Maßnahmen, die Reputation auslösen, wirken immer emotional. Und Sie wissen es bereits: Emotionen verkaufen. Praktisch alle Reputationsauslöser haben eine direkte Kommunikation mit Ihren Konsumenten zur Folge. Entweder weil sie sie direkt auslösen (Kundenzufriedenheit abfragen) oder weil die Emotion so groß ist, dass die Zielgruppe das Bedürfnis hat, sich selbst zu melden.

Was mich immer wieder irritiert ist die Tatsache, dass nicht selten sogar Kommunikationsmaßnahmen realisiert werden, die zusätzlich negative Emotionen schüren. Da werden die Zielgruppen durch ungewünschte Anrufe belästigt, unverlangte Newsletter verärgern den Kunden ebenso wie nicht geschulte Mitarbeiter im Servicebereich. Ja, auch Mitarbeiter kommunizieren Ihre Reputation – und leider nicht zwingend positiv.

Neurowissenschaftler und Verhaltensökonomen berichten, dass sich negative Eindrücke in den Köpfen viel tiefer festsetzen und breiter machen als positive Eindrücke. Negative Eindrücke können Angst und Gefahr signalisieren und werden deshalb von unserem Gehirn vorgezogen. Eins zu null für das Negative.

Forschungsergebnisse beweisen: Bereits ein kleiner negativer Eindruck, in diesem Falle in der Kommunikation, kann eine bisher positive Meinung ins Gegenteil katapultieren. Irgendetwas stört das bis dato positive Gesamtbild.

Und Sie wissen es bereits: Eine negative Erfahrung spornt uns wesentlich mehr zum Weitersagen an als positive Erfahrungen.

Es gibt sie allerdings, die bewusst eingebauten „Störer“ der positiven Emotionen, beispielsweise Kritik auslösende Artikel im eigenen Blog oder auf der Facebook-Seite. Eine offene, klare Kommunikation wirkt dann wie eine sauber abgearbeitete Reklamation auch als Verstärker und verbessert Ihr Reputation.

Emotionen lösen Reputation aus



Ein Beispiel: Reputation auslösen und Kundengewinnung durch gereimte Geburtstagsbriefe bei Maler Deck: Seit genau zehn Jahren erfasst Maler Deck aus Karlsruhe täglich die Adressen der Geburtstagskinder, die bei ihm in der Tageszeitung und den Orts- und Stadtteilblättern veröffentlicht werden. Die Zeitungsspalten sind meist überschrieben mit „Wir gratulieren heute“ und beginnen beim 70. Geburtstag. Aus bisher über 11 000 Geburtstagsadressen, hat er bisher über 550 Kunden gewonnen. Das ist sehr beachtlich.

Täglich verlassen bei Maler Deck ungefähr dreißig bis fünfzig Geburtstagsbriefe seine Firma. Das Schreiben ist natürlich personalisiert und der Name des Empfängers wird noch drei Mal im Schreiben erwähnt.

Diese Form eines Mailing erzeugt bei den Menschen, Zielgruppe über siebzig Jahre alt, eine sehr große Freude. Zusätzlich löst Maler Deck damit natürlich eine gigantische Mundpropaganda aus. Die Reaktionen sind alle sehr, sehr herzlich und anrührend.

Die Emotion, seine Reputation, ist so groß, dass die Zielgruppe das Bedürfnis hat, sich selbst zu melden. Viele Geburtstagskinder schreiben oder rufen direkt bei Maler Deck an, um sich persönlich zu bedanken. Und sie laden ihn ein, er solle doch einmal auf ein Glas Wein oder einen Cognac vorbeikommen. Immer wird ihm erzählt, wie treffend seine Reimzeilen sind und wie sehr man sich darüber freut.

Das Buch: Ihr guter Ruf verkauft! Sonst nichts.: Oder glauben Sie wirklich noch, dass der Preis allein entscheidet?

Mehr zum Thema:
Märkte sind Gespräche

Apfel Zeh - Apfel faul

Cheffe wirft mir ja immer vor, mich verstünde keiner. Er meint, vieles sei schlicht Perlen vor die Säue. Und ich verstehe das ja auch als Lob, denn ich weiß, dass das mit dem Nichtverstehen nicht so ist. Doch das, was mein Wissen stützt, stützt auch seine These:

Die eine Quelle sind Feedbacks in der wahren Welt (Perlen - gibt's zum Glück noch), das andere sind die Plagiatoren (Säue - die gibt es leider auch).

Plagiatoren schmeicheln dem Ego, sie schaden dem Konto.

Insbesondere unsere Reihe Werbe-Kolleg ist immer wieder ein Fundus für ... ähem ... Fachleute. Fachleute für fremde Federn, wie mich deucht.

An sich ja kein Problem, sich meines/unseres geistigen Eigentums zu bedienen. Aber es wäre halt schon schön, wenn man nicht einen auf Guttenberg macht - noch schöner wäre es natürlich, man würde mir das ein oder andere Aperçu fairerweise abkaufen.

Schönes Beispiel: das "Herbwood Institut" zum Thema "Employer Branding". Diese Einrichtung (welchen Rechts?) mopste sich aus meinem Artikel zu diesem Thema hier den Satz:

Wer als Arbeitgeber nicht interessant ist, ist auch für seine Kunden nicht interessant.
Und wer für seine Kunden nicht interessant ist, wird nicht lange Arbeitgeber bleiben.


Nachdem wir ihn darauf hinwiesen, dass uns dies nicht entging, schrieb er ihn auf seiner Internetseite um. In seiner Prezi-Präse aber steht er immer noch als Kernaussage drin.



Und da ich denke, dass diese Aussage diesem Institut (geht's kompetenter?) dient, Kunden zu akquirieren, wozu sonst eine Präse anfertigen?, wäre es doch nur recht und billig, wenn er mal was anböte (in €), auch wenn ich persönlich bisweilen vielleicht, beruflich jedoch nie billig bin.

Auch schön aus dem Jahr 2010, aber halt immer noch online - ein Beispiel aus einer öffentlichen Präsentation des Socialcamp Berlin. Thema: "Netzworking - NGO jung, ledig sucht ... - Kriterien für das erfolgreiche Suchen & Finden eines Online-Dienstleisters."

Unserer Ansicht nach müsste der Titel ja noch weitergehen "... und die unentgeltliche Nutzung seiner Kompetenz für eigene Zwecke".

Tat er aber nicht. Was das "Socialcamp" ("Achtung Begriff!!!", kann man da immer nur wieder sagen - vgl. weitere Oxymora wie "tolerante Eltern", "leichte Installation", "einfache Handhabung", "frische Zutaten" etc.)) tat, war unsere Definition einer Wettbewerbspräsentation in ihre Präsentation einzubauen - natürlich ("social") ohne Quellenangabe oder Entlohnung, womit das Lager seinen Charakter bewiesen hat, um es ganz neutral darzustellen.


Dass das Bild inhaltlich nicht passt, obwohl natürlich man den Wurf im Baseball "pitch" nennt, was aber mit dem Pitch nichts zu tun hat, sei dahingestellt.

Und falls Cheffe Recht hat, und das jetzt wieder keiner versteht, sei ein Vergleich angeboten: Darstellung eines Kantinenessens zum Begriff "Amtsgericht".

Weiteres Beispiel: Auch wenn es wortwörtlich so im Slogan steht ("Red Bull verleiht Flügel."), ist es nicht so, dass man sich bei Red Bull für einen begrenzten Zeitraum unentgeltlich Konzertgroßklaviere zur Eigennutzung besorgen könne.

Weitere Informationen zu diesem Themenkomplex: Homonyme. Und damit dürften wir unserem Besserwisser ... äh ... -werber-Auftrag/-Ruf (wieder einmal) gerecht worden sein.)


Also haben die Prinzen wohl doch recht (Darf ja bei dem Thema auch nicht fehlen):



Außer bei uns natürlich :-)



Parkinson’s UK

Lürzer's Archive Print Werbung der Woche 2013/20: Parkinson’s UK

Parkinson Kampagne
The Assembly Agency mit dem Versuch das Krankheitsbild Parkinson über Bilder zu vermitteln.

Parkinson’s UKParkinson’s UK KampagneKampagne für Parkinson’s UK

Kunde: Parkinson's UK
Agentur: The Assembly Agency, London
Kreation: Steve Dunn
Art: Alexandra Taylor
Text: Sean Doyle
Fotografie: Alexandra Taylor, Stuart Harrington-Gill

Nicht unkomisch: Werbeagenturen

Gestern hatten wir es ja von Machos ... äh ... Unternehmen, deren Kommunikationsverhalten sich im wesentlichen um sich selbst dreht. (Aus Gendergründen, wir möchten uns ja hier nicht dem Vorwurf des Sexismus aussetzen, wäre dieses Verhalten nicht nur mit Machos, sondern auch Vollzicken vergleichbar.)

Aber es ist ja nicht nur so, dass Unternehmen (Kunden) sich als juristische Personen in einer Art verhalten, die sie als natürliche Personen nicht guthießen.

Agenturen stehen dem, wie ich zufällig gestern kennenlernen durfte, in absolut nichts nach.

Der Fall:



Der Chef einer Agentur jammert. (Tun sie ja fast alle stets. Langweilig. Egal.) Zu hohe Kosten, zu wenig Kunden. Bla bla bla. Er weiß nicht, wie er das ändern könnte. (Ups. Huschte da nicht ein Grinsen durch mein Gesicht?) Die Unternehmen reagieren auf nichts. (Chrrrr....)

Bestimmt ging es noch ne Weile so weiter, habe aber nicht mehr zugehört.
(Ich kann das nicht hören. Und schon gar nicht von einer Werbeagentur, die sich selbst als kreativ und innovativ positioniert.)


Mein profaner Vorschlag war: "Stell dich Ihnen doch erstmal vor - mit nem klassischen Mailing."

"Ach was, Mailing! Rausgeschmissenes Geld! Bringt doch nichts!"

Und nun ... Frage an die werte Leserschaft:

Was, glauben Sie, schlägt jener Agenturchef seinen Kunden im Rahmen der Unternehmenskommunikation und insbesondere als Akquise-Instrument konsequent als absolutes "must-have" vor?

Kleiner Tipp: Seine Agentur ist spezialisiert auf Print.


In diesem Zusammenhang (... darf ja nicht fehlen ...):


(Bildquelle)

Die letzten Machos: Unternehmen

Neulich erlaubte ich mir, bei einer Präsentation folgendes Szenario zu entwickeln:

„Vergessen wir einmal, wo wir hier sind. Wir sind nicht in einem Konferenzraum mit Kaffee und Keksen, wir sind in einer angesagten Lounge mit angenehmer Musik und leckeren Getränken.“

„Sie“, dabei wandte ich mich an die Damen in der Runde, „sind mit ihrer Freundin unterwegs und sind da halt so. Plötzlich nähert sich Ihnen ein klassischer Macho. Schon wie er breitbeinig und langsam durch den Raum schreitet, sorgt auch für Ihre Aufmerksamkeit.

Sie schauen hin, und der Macho geht seines Weges direkt auf Sie zu. Er ist durchaus attraktiv, er hat ein gepflegtes Äußeres und ein akzeptables Lächeln. Mit einem souveränen „Hallo“ spricht er sie an und fährt dann unvermindert fort, Ihnen seine Vorzüge anzupreisen. Auszugsweise klingt das dann so:

„Ich habe Geld, ein tolles Auto, großes Haus und großes Herz sowieso. Ich spreche mehrere Sprachen, rieche gut, bin toll im Bett, liebe Kinder und Tiere und spende regelmäßig was für einen guten Zweck.“

Am Schluss legt er Ihnen seine Karte auf den Tisch und fordert Sie auf, ihn anzurufen.

Ein letztes Lächeln. „Ich freue mich auf Ihren Anruf!“ Und tschüss ...

Ich fragte die Herren, ob das ihre Strategie wäre und die Damen, ob sie ihn, der mit keinem Wort die Unwahrheit gesagt hat, anrufen würden.

„Falls nicht,“ fuhr ich fort, während sie versuchten, das Beispiel irgendwie einzuordnen, schließlich sind wir hier ja nicht in einer Lounge und das ist doch gerade sehr persönlich, „können Sie mir dann sagen, warum Sie als Unternehmen genauso agieren wie jener Herr in dem Beispiel?“

Das war dann doch ... heftig. Aber wir gingen dann mal durch, was und wie bisher kommuniziert wurde. Und was kam raus?

Unter anderem:



Akquise-Mailing mit beigefügter Unternehmensbroschüre. (In ihr Überschriften wie: „Unsere Leistungen – Ihr Vorteil“)
= ungefragtes Anpreisen der eigenen Vorzüge

Messestand mit vollgetexteten Info-Boards
= Monolog

Eine App mit direktem Zugang zu einem Download-Bereich weiterer Unternehmensinformationen.
= Ich bin noch toller, als du denkst.

Dabei ist das ja schon nicht schlecht, was das Unternehmen so kann und anbietet. Wie bei dem Kerl. Aber irgendwie ..., gell?

Aha.

:-)

Top Twelve: Woran Sie erkennen, dass Sie nicht das Zeug zur Führungskraft haben ...

1. Sie klicken auf Listen.
2. Sie glauben prinzipiell alles, was Sie lesen.
3. Sie lehnen prinzipiell alles ab, was Sie lesen.
4. Sie verwechseln Informationen mit Wissen.
5. Sie verwechseln Erkenntnis mit gesundem Menschenverstand.
6. Sie fühlen sich bestätigt, wenn Sie etwas, was Ihrer Meinung entspricht, in einer Liste finden, deren Autor/in Sie nicht kennen.

Führungskraft

6. Sie stellen fest, dass es den Aufzählunspunkt „6“ bereits gab und halten das für einen Fehler, weshalb Sie erst einmal durchzählen, bevor Sie weiterlesen.
8. Sie haben durchgezählt und festgestellt, dass dies tatsächlich der achte Aufzählungspunkt ist und lesen weiter.
9. Sie fühlen sich gerade genervt.
10. Sie lesen dennoch weiter.
11. Sie haben übersehen, dass ein Punkt fehlt.

Die SEO Frankfurt – SEO Überall Frage

Aktuell beschäftige ich mich intensiv mit 2 Themen. Da wäre einerseits meine Fortuna und der schaurige Gedanke an Relegation oder schlimmer noch Abstieg. Zum anderen mache ich mir verstärkt über regionales SEO Gedanken. Und mitunter vermengen sich beide Themen.

Ich bin gemeinsam mit 2 späteren Torhütern der Fußball-Bundesliga zur Schule gegangen. Beide waren schon in der Jugend so gut, dass der Weg in den Profifußball vorgezeichnet schien. Und das ist wahrscheinlich auch die Erklärung dafür, dass beide nie für die Schulmannschaft spielten. Da lief, wenn ich mich richtig erinnere, ein einsfünfundsiebzig großer Typ namens Conny auf. Und während dem die Bälle in schöner Regelmäßigkeit unter die Latte geknallt wurden, riskierten die beiden Goalkeeper ihre Knochen ausschließlich für ihre Vereinsteams und eine spätere überregionale Karriere.

Und was bringt mich jetzt auf diesen Gedanken? Da gibt es immer wieder Leute, die in Sachen SEO zunächst alles auf die regionale Karte setzen. Und selbstverständlich kann das Sinn machen. Beispielsweise für Reparaturwerkstätten, für Anwälte, die nur an bestimmten Gerichten zugelassen sind, für den stationären Handel sowieso. Aber macht das auch für Dienstleister, wie eben SEOs, Sinn?

Da gibt es einen, der möchte zur Suchwortkombination „SEO Frankfurt“ ganz weit vorne gefunden werden (und es sei ihm von Herzen gegönnt). Und jetzt frage ich mich, ob das zielführend ist in einem Dienstleistungssektor und in und mit einem Medium, dass keinerlei Grenzen kennt.

Frankfurt
© PIA Stadt Frankfurt am Main, Foto: Tanja Schäfer


Frankfurt hat, wenn ich nicht falsch informiert bin, etwa 40 Stadtteile und ganz sicher viel mehr SEOs. Muss man also im nächsten Schritt mit einer Suchmaschinenoptimierung für Frankfurt-Heddernheim, Frankfurt-Niederursel, Frankfurt-Rödelheim oder Frankfurt-Sachsenhausen rechnen? Das klingt nach Kreisliga.

Welche Kunden suchen regional nach einem überregionalen Angebot? Was motiviert einen SEO Kunden einen SEO nach regionalen Gesichtspunkten auszuwählen? Sind das eventuell welche von der Art, die den SEO gern in der Nähe haben um ihn zu kontrollieren? Will man Fahrtkosten sparen? Soll der SEO ständig oder oft zum Rapport erscheinen? Und sind das dann nicht zwangsläufig die ganz ganz kleinen Etats?

Und ist es für die meisten Dienstleistungen und insbesondere für SEO nicht besser, wenn man im Hinblick auf die eigene Positionierung und somit auch die eigene Präsens in den Suchmaschinen aufs Ganze geht, also auf Bundesliga oder gar Europa optimiert?
Wahrscheinlich habe ich irgendwas ausgelassen und nicht bedacht...
Überhaupt, Frankfurt, paah: Da steht das Haus vom Veh.



Und letzlich: Was man hat, das hat man (3 Punkte wären schon mal schön).

Motorola Video Baby Monitor

Lürzer's Archive Print Werbung der Woche 2013/19: Motorola Video Baby Monitor

Es kommt der Tag, da werden sie erwachsen. Darum: Watch them while you can.

Motorola

Motorola Video Baby MonitorMotorola Video Baby MonitorKunde: Motorola
Agentur: Revolution Brasil, Lauro de Freitas
Kreation: Emerson Braga, Edson Rosa
Art: Edson Rosa
Text: Emerson Braga
Fotografie: Diego Freire

Kindesmissbrauch - so macht man das ...

Ups, pardon - eine irreführende Überschrift. Natürlich meinen wir, wie man richtig und vor allem richtig clever GEGEN Kindesmissbrauch "wirbt".

Die Frage ist wie immer: Wie erreiche ich meine Zielgruppe? Und das Problem ist hierbei vor allem, dass die "Zielgruppen" derart heterogen sind: die missbrauchenden Erwachsenen, die das natürlich niemals zugäben, sowie die Kinder, die das entweder leider Gottes "normal" finden oder verständlicherweise zu ängstlich sind, um etwas dagegen zu unternehmen, vor allem, wenn es die eigenen Eltern wären.

Die Lösung ist wie so oft, den vermeintlichen Nachteil in einen Vorteil zu drehen. Kinder sind ja nicht nur schwächer, sie sind auch kleiner. Das erlaubt es, zwei Botschaften über ein Plakat zu transportieren. Es kommt nämlich auf den Blickwinkel an.

FUNDACIÓN ANARWährend die Erwachsenen höchstens eine subtile Drohung wahrnehmen und für sie das Ganze wie ein normales Plakat aussieht, was sie geflissentlich ignorieren können, offenbart das Plakat denen, die kleiner sind, im wahrsten Sinne ein ganz anders Bild.

Der Junge, der für Erwachsene vermeintlich unversehrt aussieht, ist für sie als Opfer mit deutlichen Spuren einer Misshandlung erkennbar. Mehr noch: Nur die Kleinen sehen die Telefonnummer, die Hilfe bei Misshandlungen verspricht.

Wir finden eine ganz großartige Idee, ...



... wenngleich überrascht, dass die spanischen Macher von einer Durchschnittsgröße eines Erwachsenen von 1,75m ausgehen. :-)


Grey, Spain für Fundación ANAR: Only for Children
"Kindesmissbrauch - so macht man das ..." vollständig lesen »

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