Zuletzt haben wir zum Ende des vergangenen Jahres 2 Telemarketing-Projekte zur Medica Messe durchgeführt, ein aktuelles zur Boot-Düsseldorf steht kurz vorm Abschluss. Nicht etwa, das wir Messebesucher für Aussteller eingeladen hätten, vor einem solchen Investment in Telemarketing-Services schrecken die meisten Marketingverantwortlichen zurück und verschicken lieber schlechte Mailings.
Nein, wir haben für unsere Kunden das Pferd von hinten aufgezäumt, haben Messebesucher in die Rolle von Verkäufern, Messeaussteller in die Position von Einkäufern gebracht.
Sprich: Wir vereinbarten Gesprächstermine am Messestand um Ausstellern etwas zu verkaufen.
Das diese Projekte ungeheuer erfolgreich verlaufen (Wann haben Sie schon mal die Möglichkeit mit 10, 20 oder 30 Zielkunden an einem Tag zu sprechen...), liegt u.a. daran, dass eine Vielzahl der Messeaussteller wenig bis garnicht auf den Messeauftritt vorbereitet ist.
Das bekommt man insbesondere immer dann mit, wenn die angesprochenen Zielpersonen auf den vorgetragenen Terminwunsch so oder ähnlich reagieren:
"Kommen Sie ruhig vorbei, wir haben eh noch keine konkreten Termine vereinbart."
Nun bin ich heute über einen
Artikel gestolpert:
Der Manager von morgen wird sich auch in Zukunft auf Messen einen Überblick über Geschäftsfelder und Neuheiten verschaffen. Die Messe ist und bleibt ein unersetzbares Marketing-Instrument auch für die junge Generation. So lautet die Erkenntnis der jüngsten Studie, die das Laubenheimer Messe Institut zu Beginn des neuen Jahres vorgelegt hat.
Aus unserer Forschungsarbeit ist eine Fülle an Hinweisen und Methoden hervorgegangen, um den Messeauftritt effizienter zu gestalten", berichtet Wolf M. Spryß. So entstand aus einem der Projekte zum Beispiel eine Software, mit der ein Aussteller die Effizienz seines Messeauftritts messen kann.
Seine Aufträge erhält das Messe Institut von der Interessengemeinschaft Messeforschung, deren Ziel es ist, die ausstellende Wirtschaft durch praxisnahe Forschung zu unterstützen.
Für erfolgreiche Messeauftritte, braucht es in aller Regel keine Software und keinen Wahnsinns-Etat. Ein Messeplan, sinnvolle Vorbereitung, gute Infomationen sowie ein wenig verkäuferisches Talent und bequeme Schuhe reichen völlig um gute Geschäfte zu machen.
Un im Hinblick auf
den Manager von morgen sei Messeausstellern (Verkäufern auf Messen?) ein Zitat von
Machiavelli
(Grandmaster of Verkaufe) mit auf den Weg gegeben:
"Der unbewaffnete Reiche ist die Belohnung des armen Soldaten. "