Geht es Ihnen wie mir? Lieben Sie Werbung? An sich. Gut gemachte Kommunikation zu einem Produkt/Service, der mir einen klaren Vorteil suggeriert. Ja, auch Sie, Herr/Frau Dr. Verantwortlich, gerade Sie meine ich. Nun sagen Sie schon? Mögen Sie sie? Schön, war doch gar nicht so schwer ...
Und warum geben Sie dann keine frei? Nein, nein, ich habe nicht gesagt "in Auftrag". In Auftrag geben Sie so was gern. Schreiben ins Briefing bei Tonalität gerne etwas von "twinkle in the eye", was sich aber bei Ihnen während der Präsentation eher als Knick in der Optik oder sonstiger Wahrnehmung herausstellt. Klar, wir beide müssen nicht denselben Humor haben, aber dafür dasselbe Maß an Professionalität... ... und vielleicht ein paar einfache Sentenzen beherzigen: "Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler." und "Wer das Neue will, sollte nicht das Alte tun."
OK? prima. Denn in Zukunft verbitte ich mir Hinweise auf Werbung aus anderen Ländern. Ja, klar können wir so was auch. Aber ließen Sie uns? Die Werbung, auf die Sie verweisen, würden Sie n i e m a l s freigeben! Also halten Sie sich doch einfach bedeckt in Zukunft. Ich kann es einfach nicht mehr hören: diese vemeintlichen Argumente, diesen besitzstandswahrenden Verweis auf die faktisch seit Jahren zurückgehende Stammkundschaft, dieses Ichwürdjagernaberichkannnicht. Obwohl Letzteres stimmt ja. Nur sind Ihnen nicht, wie Sie suggerieren, die Hände gebunden, sondern die Synapsen verklebt. Sie können nicht. Inkompetenz? Oder doch "nur" vor lauter Angst? Zum letzten Mal: FEAR ist ein englisches Akronym: false expectations appearing real.
Sich dann aber bei der nächstbesten Gelegenheit darüber auslassen, dass Werbung zu wenig differenziere. Wie schläft es sich eigentlich als Schizophrener? Du hast so ein Glück, dass du nicht allein bist. Du bist Deutschland.
Prost!