
Der Herr Kuhn von den Grünen. Ein netter, an sich völlig unscheinbarer Herr, wie ich am Abend vor der letzten Bundestagswahl beim Bier in einer meiner Stammkneipen erfahren konnte, machte nun, wie viele kleine Männer, große Worte: "Die Werbung für Spritfresser sollte in Deutschland verboten werden." So zitiert ihn zumindest
Spiegel Online. Begründung ist hübsch: "Es ist absurd, große Geländewagen mit Millionenaufwand zu bewerben, wo in Deutschland kaum jemand im Gelände fährt. Wir sind doch nicht in der Sahara oder im australischen Busch."
a) Würden diese Autos dort weniger Sprit verbrauchen?
b) Gibt es demnächst ein Werbeverbot für Didgeridoos?
c) Jetzt mal ganz davon abgesehen, wenn überhaupt, wie intelligent es ist, bei allem, was einem nicht passt, Verbote zu fordern: Weiß Herr Kuhn, dass er damit den dummen Werbemenschen Aufwind gibt? Denn durch solche Äußerungen macht er sie wohl glauben, man könne mit seiner Kreativität/Kampagne o. Ä. "den Leuten" etwas aufschwätzen, was sie gar nicht wollen.

Dummes Zeug. Die Leute wollen den Scheiß. Sie lassen sich nicht für dumm verkaufen. Sie sind es. Aber das zu sagen, traut er sich nicht. Könnte ja sein, dass er in der Max Bar kein Bier mehr kriegt ...