Also, wenn mich etwas wirklich langweilt, dann sind das Kongresse und Konferenzen.
Unendliches Gebrabbel, Protokolle, jede Menge Sesselpupser.
Ich bin da ja mehr fürs
Ausprobieren und einfach mal
Machen.
Aber seis drum, hier mag das anders sein: Wer 3 Kongresstage in Berlin verbringen möchte - die
re:publica lädt ein.
Und die Eintrittspreise sind wirklich günstig. 20 Euronen pro Tag, somit 60 für alle 3 und bei Einbindung eines Werbebanners gibts gleich einen Rabatt von 20 Eus.
Das ist für einen Kongress mehr als human.
Und dennoch: Etwas stört mich dann doch.
Für Pressevertreter steht ein begrenztes Kontingent an Akkreditierungen zur Verfügung. Pressevertreter erhalten ausschließlich bei Akkreditierung über (...) sowie schriftliche Freigabe durch die Veranstalter kostenlosen Zugang zur re:publica.
Ergo: Es gibt also
"wichtigere Teilnehmer" als Blogger, von denen man (möglichst nur?) ein Banner erwartet und wieder andere Besucher von denen man sich eine Pressemeldung
erhofft. Für wen ist die Veranstaltung eigentlich gedacht?
„Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher als andere" (Aber welcher Blogger liest schon
Orwell?)
Und nicht nur weil der Bannerplatz hier teurer ist sehen wir uns außer Stande diesen Beitrag mit einem Link zu versehen.
Ähnlich naiv (verzeih mir), ähnlich konsequent:
Der Sichelputzer: re:publica verlangt unser Geld