Eine beruhigende Nachricht erreichte uns gestern: Die Tageszeitung lebt noch. Ja, tatsächlich. Auch wenn uns Big Brother & Co. weismachen wollen, dass die Deutschen inzwischen weder lesen noch denken können. Ein so renommiertes Unternehmen wie die
KPMG beweist uns, dass Tageszeitungen in Deutschland als Nachrichtenquelle fast so beliebt sind wie das Fernsehen.
In Deutschland ist die Tageszeitung (34 Prozent) aber als Haupt-Nachrichtenquelle fast ebenso beliebt wie das Fernsehen (38 Prozent). Nur jeder siebte Befragte informiert sich am liebsten über Rundfunknachrichten (14 Prozent) oder surft zu diesem Zweck im Internet (13 Prozent).
Also kann man sagen, dass immerhin 34 Prozent der 18- bis 65-Jährigen in unserem Land in der Lage sind, Nachrichten in der Zeitung zu lesen, Pisa hin oder her. Dazu kommen noch die 13 Prozent Internetnutzer. Rein rechnerisch geben damit immerhin 47 Prozent unserer Mitbürger zu, dass sie Nachrichten lesen.
Wir wissen zwar jetzt nicht, welches Medium da so vorherrscht (vermuten aber so einiges). Aber wir können stolz konstatieren: fast die Hälfte der Deutschen gibt zu, dass sie lesen kann. Immerhin.
In der Gesamtheit der untersuchten Länder ist das nämlich anders: In Deutschland, Großbritannien, Spanien, Holland und den USA nutzen insgesamt nur 28 Prozent der Befragten die Tageszeitung als Quelle für Nachrichten.
Da haben wir's mal wieder: im Land der Dichter und Denker liebt man noch das geschriebene Wort.