Das schwarze Gold ist ausgepackt, die Grillkohle glüht. Und Deutschland verteilt wieder reichlich Fleischiges auf Rost und Folie. Und wie für alles in unserem Land gibt es auch hierfür eine wunderbare Organisation: die GBA, das ist die
German Barbecue Association.
Man hätte auch einfach urdeutsch Grillverein dazu sagen können. Aber das ist vielleicht nicht so hip. Die Leute von dieser Association, also diesem Verein, die grillen, was das Zeug hält. Und nicht nur einfach Wurst. Nein, bei denen kommt noch viel mehr auf die heißen Stangen. Zum Beispiel Bierdosen.
Wir wollen aber zeigen, dass es Spaß macht, unterschiedliche Dinge auszuprobieren und auch mal Ungewöhnliches auf den Grill zu legen. Die antretenden Teams auf der Deutschen Meisterschaft – egal ob Profis oder Amateure, sprühen vor Kreativität und Einfallsreichtum. Da wird Hähnchen auf der Bierdose gegrillt und auch bei der Zubereitung von Pflaumenkuchen oder Eis als Dessert denkt man nicht gerade in erster Linie an einen Grill...
Die machen also etwas, das nicht jedem auf Anhieb gelingt. Sie machen etwas ganz Alltägliches zum Ereignis und stilisieren es zum Kult. Ob das beim Grillen nötig ist, weiß ich nicht. Aber spaßig ist es.
Dass dann auch noch eine Weltstadt wie Gronau zum Austragungsort der Grillmeisterschaft wird, zeigt den Sinn für Skurriles, den diese Grillfuzzis haben. Was fällt einem denn zu Gronau ein? So wird das Städtchen im Westen gleich mit zum Kult. Grillen in Gronau. Der Oberkult. Dass das ne Alliteration ist, passt ja um so besser.
Also Leute, schnell ab zum Kohlen kaufen. Und schön das Grillen üben. Damit Ihr fit seid für die Meisterschaft in drei Wochen. Ich fang schon mal an.