In der
In- und
Out-Spalte der Bild Zeitung habe ich vor einiger Zeit mal gelesen, dass
out ist, wer nicht mindestens 15 E-mails am Tag in seinem Posteingang vorfindet. Ausgerechnet an diesem Tag war ich dann
megaout. Nach Kenntnisnahme einer neuen Studie gebe ich der deutschen Assekuranz die Schuld, die ihrem Direktmarketingauftrag offenbar nur unzureichend nachkommt.
Das hat mich dennoch nicht verleitet diverse Newsletter zu ordern (Das machen irgendwelche Spammer schon für mich) oder als Nachweis meiner Inlisten-Zugehörigkeit - meines Anspruches auf erhöhte Wahrnehmung durch andere - fortan ein ausgedrucktes und stets aktuelles Posteingangsprotokoll mit mir herum zu schleppen. Zudem konnte mir das Outlook-Hilfe-Programm bei der Eingabe von Stichwörtern wie "Luteinisierendes Hormon" bedauerlicherweise nicht weiterhelfen.
ecin.de: eMail-Marketing im Branchenvergleich
Um Werbung direkt beim Empfänger zu platzieren greifen immer mehr Marketer zu eMail-Kampagnen. Der Vorreiter im Branchenvergleich ist die Telekommunikationsbranche.
Der guten alten eMail als Medium für Direktmarketingkampagnen geht es – so das Ergebnis einer Studie der Marktforscher von GfK - so gut wie nie: Mehr als eine Milliarde eMails mit werblichem Inhalt landen durchschnittlich pro Monat in den Postfächern deutscher Internetnutzer. Die Branche mit dem quantitativ bedeutendsten eMail-Marketing ist der klassische Versandhandel mit dem Verkauf von Textilien und anderen Non-Food-Artikeln. Unternehmen dieses Sektors verschicken über neun Prozent aller werblichen eMails in Deutschland. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass immer mehr Internetnutzer ungewollte Werbemails erhalten, denn rund 40 Prozent aller Aussendungen kommen von Absendern, die keine rückverfolgbaren Webadressen angeben und somit als ‚Spam-Mails’ klassifiziert werden.
Im Gesamtvergleich aller Branchen entfallen bereits heute mehr als zwei Drittel aller Direktkontakte auf das Medium eMail. Vorreiter hierbei ist die Telekommunikationsbranche, sie führt bereits fast 93 Prozent ihrer Werbekontakte per eMail durch, so die Marktforscher der GfK. Hersteller und Handel in der Lebensmittelbranche nutzten das Internet für 88 Prozent ihrer Direktmarketingkontakte, während Verlage und Medienunternehmen sowie Lotterien und Gewinnspielunternehmen bei zwei von drei Direktmarketingaktionen den elektronischen Weg wählen. Für Versicherungen hingegen ist eMail-Marketing anscheinend ein recht unbekanntes Terrain, denn der Anteil von eMails bei Direktmarketingkampagnen in dieser Branche liegt noch bei unter 4 Prozent.