Eine Marke ist unverwechselbar. Ihre Stärke bezieht sie aus ihrer Einmaligkeit sowie ihrer Fähigkeit, das Leben des Konsumenten zu bereichern. Sie hat eine kontinuierliche Präsenz und eine intrinsche Stärke, die sie auch in Krisenzeiten vor Schäden schützt.
Auf gut deutsch: Paris Hilton ist eine Marke. Wohl die beste, denn wer sonst macht aus so wenig so viel ... ? Egal, ob ein Porno mit ihr auftaucht, ob es um Kulturfrevel (
Prosecco in Dosen) oder Alkohol am Steuer und sie in den Knast geht, sie bleibt makellos. Die Gagen für Ihre Auftritte werden nicht geringer und, was immer sie erhält, sie müsste noch viel mehr bekommen. Denn
alle wollen von ihr profitieren und die meisten tun es auch. Was wäre die Presse ohne sie? Und was das schnöde Volk? Schreit "Skandal", dass Sie jetzt aus dem Knast (nicht der Haft) entlassen wurde.
Was aber würde es brüllen, wenn der Cousin hinter Gitter müsste, bloß weil er zweimal übern Durst getrunken hat. Würde man da nicht auch sagen, da gäbe es andere, die man eher in den Knast stecken sollte? Aber das ist ja egal. Der Vetter bietet ja keine Projektionsfläche für die eigene Mediokrität. Eine Marke tut das.
Voraussetzung allerdings ist, bevor nun alle Dumpfbacken Handypornos drehen und besoffen Auto fahren, man hat den richtigen (Marken-)Namen. Hilton, z. B., scheint für derlei Eskapaden geeignet, Semmelrogge nicht. Aber er ist halt "nur" 'ne Type, sie dagegen ist eine echte Marke.
Nachtrag: Da ist jemand
ganz meiner Meinung:
Paris Hilton ist Hartz IV und Gucci, Prekariat und Penthouse in Personalunion.
Wer auf weitere Informationen Wert legt sollte
Prometeo hat ein Viedeo mit aussagekräftigen Details aufgetan.
Bei
viply kann man abstimmen: Soll sie wieder rein?
Der Makler siehts scheinbar ähnlich wie wir.
Kurt O. Wörl,
K.O.W. - Reflexionen will prominent, reich und blond sein.
Handelskraft propagiert den Aufkleber zur Haftstrafe.