Interessant, was Spiegel Online da berichtet, und eigentlich ein Fall von "Warum ist das früher noch keiner draufgekommen?": D.I.Y.-Werbung. Also nicht "Werbung für Baumärkte", sondern selbstgemachte Werbung für (oder halt auch gegen) jedwedes Produkt.
Die können ja gut einfach sein
oder eben einfach gut
Geschmackssache.
Für die Firmen bedeute die Mitmachwerbung leicht gespartes Geld, ätzten Kritiker. Doch darum geht es gar nicht in erster Linie. Die Do-it-Yourself-Reklame soll die Patentlösung sein für das Hauptdilemma der Branche: Der Alltag der potentiellen Kundschaft ist voll gestopft mit Werbung, selbst in Toiletten werden Plakate aufgehängt. Wahrgenommen wird immer weniger. Experten zufolge verpuffen rund 95 Prozent aller täglich gesendeten Werbebotschaften.
Aber das beantwortet die Eingangsfrage nicht. Im Gegenteil. Gerade deshalb bemühlt man ja in Deutschland immer mehr Spezialisten für alles, an was sich das Suffix "-marketing" hängen lässt. Es ist einfach der Kontrollwahn des Marketing, der Deutschland seit den 80ern immer noch beherrscht. Natürlich sagen Verantwortliche, dass sie wüssten, dass der Markt heterogen, die Zielgruppen mobil und die Möglichkeiten unendlich seien, aber danach handeln?
Deutsche Unternehmen hätten immer noch Hemmungen, sich dem unberechenbaren Urteil der Kunden auszusetzen, sagt Martin Oetting, Partner der Werbeagentur trnd. "Klassische Werbung ist ja bis zum letzten Pixel kontrolliert." Dabei sei die Hoheit über den eigenen Ruf ohnehin eine Illusion: "Konsumenten haben schon immer Marken in der Bahn oder in der Kneipe großgeredet oder zerstört", sagt er. "Die Unternehmen haben Angst, sich der Wahrheit zu stellen."
Wir nicht. Wer also einen Spot über uns dreht, kriegt ihn hier auch veröffentlicht. Drei Tage lang an Platz 1. OK?
Nicht nur die Werbung wird von der Web2.0 Bewegung umgekrempelt, sondern das gesamte Marketing bis hin zur Produktentwicklung. Mehr dazu:
http://www.tombuser.ch/article/Wohin_zielt_Web_zwei_null
sexiest woman alive zu Stellenausschreibung Mo, 30.06.2008 17:23 Hmm, erinnert mich an Googles Kampagne mit dem Plakat und der Formel, als sie Programmierer suchten.
lf-mechanik.de zu Wirken Artikelverzeichnisse noch? Mo, 23.06.2008 17:19 Ich kann nur sagen, dass wir mit den Artikelverzeichnissen bislang noch immer Erfolge einfahre [...]
Dominik zu Den Blogleser besser kennen lernen Mi, 18.06.2008 10:01 Ja, da freuen sich die Leser!
Noch als Ergänzung. Es war weniger die Uni Fribourg selbst, die [...]
Roger zu Guten Tag. Mi, 18.06.2008 08:59 Kein Alkohol ist auch keine Lösung.