
Die Hummel. Mein Liebling. Der Inbegriff für die Dominanz von Fakten gegenüber Logik. Denn sie kann was, wovon alle anderen nachweisen können, dass sie es nicht kann: fliegen. Deshalb will ich auch mit ihr die Reihe zum Thema "Akquise" beginnen, da es ja auch da letztlich nur darum geht, zumindest allegorisch "zum Stich" zu kommen:
Das Paarungsverhalten der verschiedenen Arten ist unterschiedlich. Die Drohnen einiger Arten fliegen stundenlang umher und verteilen Duftspuren, um Königinnen anzulocken. Baumhummeldrohnen fliegen Jungköniginnen bereits in der Luft an und werden oft wieder mit ins Nest getragen. (Quelle)
Übrigens: Auch in puncto Kundenbindung haben die Hummelmännchen etwas ganz besonders zu bieten: mit einem so genannten Paarungspfropfen können sie die Königinnen von weiteren Begattungen abhalten: Allerdings
... schützt der Pfropfen fast nicht vor dem Eindringen von weiteren Spermien. Allein die Anwesenheit bzw. Abwesenheit des Pfropfens scheint jedoch schon einen Einfluss auf das Paarungsverhalten der Hummeln zu haben. So paarten sich bereits begattete Königinnen wie auch die mit einem künstlichen Pfropfen versehenen weniger als solche, die eine Flüssigkeit verabreicht bekamen oder noch jungfräulich waren. Gab man den Männchen die Wahl zwischen künstlich gepfropften oder einem mit Flüssigkeit behandelten Weibchen, dann begatteten sie nur letztere. Obwohl die Resultate dieses Tests nicht signifikant waren, legen sie doch nahe, dass die gepfropften Hummelköniginnen sich in einer Wahlsituation nicht noch einmal paaren. (Quelle)
Ich-akquirier-wie's-Tier-
Tipp desTages: Let's fly and pfropf!