
Gewissen Berufsgruppen wird gern eine gewisse Forschheit beim Werben und Buhlen unterstellt, bisweilen soll genau das auch gefordert sein, da dies als besonders erfolgsversprechend gilt. Bei der Spezies ptilonorhynchus violaceus (Laubenvogel) - übrigens: nahe Verwandte der Paradiesvögel - wäre ein solches Verhalten das nicht. Hier haben
Macho-Männchen bei der Damenwelt keine Chancen. Belohnt wird "verständnisvolles", nicht zu aggressives Balzverhalten. (...) Der Balzerfolg der Männchen (hängt) sowohl von einem beeindruckenden Werben ab(...) als auch von der Fähigkeit, dieses gemäß der weiblichen Reaktion zu modifizieren. (... Es scheint), dass es eine Art Verständigung zwischen den Geschlechtern gibt. Denn das Werbe- und Kampfverhalten der Männchen ist ähnlich. Sie plustern sich auf, spreizen die Flügel und stoßen laute Summgeräusche aus. Da Weibchen aber zur Fortpflanzung naturgemäß einen möglichst stattlichen Verehrer ergattern wollen, dürfen sie das männliche Balzverhalten nicht als Drohgebärde missinterpretieren. (... Zudem) werde die Intelligenz im Wettbewerb angetrieben, um vor dem anderen Geschlecht zu prahlen. (Quelle)
Ich-akquirier-wie's-Tier-
Tipp des Tages: Wer kämpft, hat schon verloren!