
Sie stehen für Unabhängigkeit, Raffinesse, Anmut, aber auch für Aggressivität und Unberechenbarkeit: Katzen. Allein die Tatsache, dass der Mensch sich wohl bei keinem anderen Tier so sehr um Unfruchtbarkeit bemüht, werte ich als Anzeichen, dass man aus den Ritualen dieser Spezie so manches für unsere Spezies sowie zum Thema "Akquise" lernen kann:
Katzen führen bekanntermaßen ein reges Liebesleben. (...) Die sexuelle Aktivität der Katzen spielt sich etwa dreimal im Jahr ab; im späten Frühjahr, im Sommer und im frühen Herbst. (...) Sobald die vermehrte Hormonproduktion einsetzt, verändert die Katze ihr Verhalten. Sie wird extrem anhänglich, reibt und rollt sich auf dem Rücken und ist sehr unruhig. Ständig drängt sie nach draußen. Mit klagendem "Jaulen" ruft sie nach einem Kater. Während der Rolligkeit nimmt sie die typische Paarungshaltung ein: Der Vorderkörper liegt flach auf der Erde, das Hinterteil ist nach oben gestreckt. Gleichzeitig führt sie mit ihren Hinterbeinen Tretbewegungen aus. (...) Ist (der Kater ...) hinterlässt er Urin Spuren von beißendem, äußerst hartnäckigem Geruch. Oft verliert er auch die Lust am Fressen. Es kann vorkommen, dass ein Kater anderen Vierbeinern nachstellt, selbst wenn es sich um seinesgleichen handelt. (...) Das Liebeswerben kann etliche Stunden dauern. Während des Vorspiels schnüffelt das Männchen an den weiblichen Genitalien und flehmt. Während er das Weibchen besteigt, packt er es im Nackenfell. Der Genitalkontakt selbst dauert höchstens zehn Sekunden und endet mit einem durchdringenden Schrei der Katze, die sich sofort vom Kater löst. Sie dreht sich um und nimmt eine aggressive Haltung ein. Im nächsten Moment wälzt sie sich auf dem Boden und schnurrt, während der Kater in ihrer Nähe sitzen bleibt, sich putzt und wartet, bis die Katze wieder bereit ist. Nun kann das Spiel von neuem beginnen. (Quelle)
Ich-akquirier-wie's-Tier-
Tipp des Tages: Nicht aufgeben!