Sie wollen auf keinen Fall, dass über Ihre Firma oder Ihr Produkt etwas in die Öffentlichkeit dringt? Und sind sogar selbst dafür verantwortlich? Beachten Sie einfach die folgenden Tipps und niemand wird Sie in Zukunft behelligen. Sollte doch einmal etwas Schlechtes über Sie geschrieben werden, hören Sie einfach auf zu lesen.
Tipp 1
Sollten Sie bisher regelmäßig Kontakte zu Journalisten haben, stellen Sie diese ein. Jemand könnte auf die Idee kommen, zu recherchieren.
Tipp 2
Veröffentlichen Sie auf keinen Fall irgendwelche Pressemitteilungen. Wenn Sie doch welche veröffentlichen müssen, weil Ihr Chef das so möchte, schreiben Sie sie so, dass kein Mensch versteht, was Sie meinen. Falls Sie nicht wissen, wie das geht, hier ein
kleines Beispiel.
Tipp 3
Sorgen Sie dafür, dass die Informationen, die über Ihr Unternehmen im Internet zu finden sind, möglichst alt sind. Das signalisiert eine lange Firmengeschichte.
Tipp 4
Vermeiden Sie die Präsenz auf Messen. Vor allem Sie selbst sollten sich nicht dort blicken lassen. Falls ein Journalist Ihren Messestand besucht, lassen Sie ihn von hübschen Messehostessen betreuen. Er wird das zu schätzen wissen. Ist es eine Journalistin, schicken Sie den Praktikanten mit der guten Figur.
Tipp 5
Sollten Sie in die Verlegenheit kommen, Pressemappen erstellen zu müssen, bestücken Sie sie mit möglichst viel Werbematerial. Die enthaltenen Informationen regen zu weiterer Recherche an.
Tipp 6
Vermeiden Sie, dass Ihre Kontaktdaten bekannt werden. Jemand könnte Sie anrufen oder Ihnen e-mails schicken. Die müssten Sie dann beantworten, oft mit viel Zeitdruck. Das macht keinen Spaß.
Tipp 7
Sorgen Sie dafür, dass absolut keine professionellen Fotos Ihrer Produkte oder Ihres Unternehmens verfügbar sind. Wenn jemand welche von Ihnen haben möchte, versenden Sie sie in möglichst geringer Auflösung. Sorgen Sie außerdem dafür, dass Ihr Logo auf keinen Fall zu sehen ist.
Tipp 8
Achten Sie darauf, dass Ihre Firma und Ihre Produkte eine möglichst schlechte Suchmaschinenplatzierung erhalten. So halten Sie sich auch die Journalisten vom Leibe.
Tipp 9
Wenn Sie doch einmal einen Journalisten treffen, gehen Sie großzügig mit ihm essen. Nehmen Sie möglichst viel von seiner Zeit in Anspruch, wobei Sie ihm ein Minimum an Informationen zukommen lassen. Reden Sie dabei ohne Punkt und Komma von Ihrer Familie, Ihrer Heimat und Ihrem tollen Auto. Er wird sich ewig an Sie erinnern.
Tipp 10
Wenn Sie doch einmal Informationen versenden müssen, weil jemand sehr penetrant nachgefragt hat und Sie ihn nicht enttäuschen möchten, liefern Sie e-mails mit möglichst großen Dateianhängen in unüblichen Formaten. Das signalisiert Kompetenz.
Was? Man schreibt immer noch über Sie? Das kann ich mir gar nicht vorstellen.
Wer heute noch nicht so Recht lachen konnte, weil sich kein Anlass ergeben hat, hier gibt es 10 gute Gründe den Kaffee in die Tastatur zu prusten. Glaubt es mir. Realsatire nennt man das glaube ich.
Aufgenommen: Jun 22, 17:57
Gefälsche Google-Mails und echte Pay-per-Action Werbung, echt geringe Internetnutzung in Kärnten und fälschliche FlickR-Zensuren: in Woche 25 ist nichts so, wie es scheint. ...
Aufgenommen: Jun 24, 14:59
Einiges wurde ja schon über Presseverhinderer geschrieben. Aber auch als Unternehmer hat man es nicht leicht, wenn man versucht es richtig zu machen und sich informieren möchte.
Aufgenommen: Aug 10, 10:47