Dienstag, 3. Juli 2007
 Und wie sieht es mit uns Tieren aus? Wie akquirieren wir (denn darum geht's ja)? Wie finden wir Abnehmer für unser Angebot? Unterscheiden wir uns wirklich so sehr? Schöne, billig-rhetorische Fragen, deren Antwort an sich ja jeder kennt. Dennoch schön, sie bestätigt zu bekommen:
Frauen wollen einen großen Kerl, da es wahrscheinlicher ist, daß er ihre Nachkommenschaft ernähren und beschützen kann. Die Ergebnisse stammen aus Untersuchungen polnischer und britischer Wissenschafter, die beinahe 4.500 Männer zwischen 25 und 60 Jahren untersuchten und im Wissenschaftsmagazin "Nature" erstmals vorgestellt wurden. Dabei fanden sie heraus, daß kinderlose Männer im Durchschnitt um 3 Zentimeter kleiner waren, als ihre vertikal ausgereifteren Kollegen. (...)
Die Ergebnisse lassen daher nur einen Schluß zu: Größere Männer finden öfter einen Partner und sind daher auch reproduktiv erfolgreicher.
Das Geheimnis liegt in den Genen. (Quelle)
Ich-akquirier-wie's-Tier-
Tipp des Tages: Man hat's. Oder nicht.
Und sozusagen als Bonus fürs erste Dutzend gibt's noch einen Ich-akquirier-wie's-Tier- Tipp des Tages. Aber nur, wenn Sie
Was wir je besonders interessant finde, war ja, dass es jeder weiß, worauf es ankommt. Zumindest ist das die Schlussfolgerung, die ich aus der Motivation für diese Studie ziehe.
Dunbar erforscht bereits seit langem die Geheimnisse unseres instinktiven Verhaltens. Auf die Idee für seine neuesten Forschungen kam Dunbar, als er Zeitungsannoncen heiratswilliger Männer durchstöberte. Männer gaben dabei ihre Größe nur dann an, wenn sie über dem Durchschnitt lag.
"Man sieht keine Anzeige, die sagt: "Ich bin 1,60 m groß, rufen Sie mich an", so Dunbar.
Das nur zu dem Thema. Aber da es bei der Akquise ja nicht nur auf den Sender, sondern auch den Empfänger ankommt, dieses noch:
Frauen (stehen) zwar auf maskuline Männer stehen, jedoch nur während ihrer fruchtbarsten Tage. In der übrigen Zeit halten sie Ausschau nach eher durchschnittlicheren Männern mit feminimen Zügen. Obwohl sanftmütiger, sind diese Männer mit weniger qualitativen Genen ausgestattet. (...) Während Frauen mittelmäßige Männer für dauerhafte Beziehungen suchen, geben sie vor ihrem Eisprung Machos den Vorzug. (...)
Auch frühere Untersuchungen bestätigen die Ergebnisse der Forscher. Frauen empfinden männliche Hormone als unangenehm, außer sie stehen kurz vor dem Eisprung. Männer, welche maskuliner aussehen, besitzen einen größeren Hormonanteil und sind daher auch wesentlich besser vor Krankheiten geschützt. Frauen wissen um diese Eigenschaft, und wollen sie daher auch ihren Kindern weitergeben.
Diese Ergebnisse lassen kleine Männer daher wieder hoffen. Besonders wer kinderliebend ist, sanftmütig, treu und humorvoll, besitzt die besten Chancen auf eine langfristige Beziehung. Wer jedoch auf einen One-Night-Stand aus ist, der sollte seinen männlichen Attributen freien Lauf lassen, vorausgesetzt, die Frau befindet sich vor ihrem Eisprung.
Doch ist es den Männern wirklich möglich, jene sexuell aktivste Phase der Frau zu erkennen, um das Balzverhalten entsprechend anzupassen?
Forscher sagen: NEIN! Den Männern bleibt das Geheimnis der Frauen im weitesten unverborgen. Untersuchungen anhand von Copulin, einem Pheromon, das in der weiblichen Vagina produziert wird, bewiesen diese Vermutung.
Unsere Vorfahren jedoch könnten diese Fähigkeit besessen haben. Ein bestimmtes pheromonsensitives Organ, das sogenannte Vomeronasale Organ (VNO), hilft noch heute den meisten Tieren bei der aktiven Partnersuche. Auch wir Menschen besitzen es, doch dürfte es im Laufe der Zeit aufgrund genetischer Mutationen verkümmert sein. (Quelle)
Nur mal so nebenbei: Kommt daher der Ausdruck "den richtigen Riecher haben"?
Ich-akquirier-wie's-Tier-
Tipp des Tages: Schärfe deine Sinne.
|