Neulich begegnete mir ein Typus von
Presseverhinderer, den ich Euch mal genauer vorstellen möchte. Also: das ist einer, der hat schon mal gehört, dass Berichte über sein Unternehmen in der Presse irgendwie gut sind. Und er hat es so weit gebracht, dass er mit vollständigen Daten im Internet genannt wird.
Das Unglaubliche passiert: ich sitze mal wieder auf der anderen Schreibtischseite und recherchiere. Und stoße tatsächlich auf die Firma dieses klugen Presseverhinderers. Die Informationen im Web reichen nicht so ganz aus für das, was ich vorhabe.
Also schicke ich eine e-mail. Ich frage höflich nach mehr Material zum Thema, auch nach passenden Bildern. Man antwortet mir zügig, dass eine CD unterwegs sei. Toll, denke ich, CD ist ok, dann hab ich alles, was ich brauche.
Ein paar Tage später kommt die CD. Einfach so. Mit einer Visitenkarte. Auf der Scheibe ein Wust von Daten, vor allem Berichte, die schon einmal irgendwo erschienen sind, in Zeitschrift oder Fernsehen. Wer will schon das nochmal bringen, was die anderen schon durchgekaut haben? Ich nicht.
Unkommentierte Fotos in kryptisch benannten Ordnern. Amateurfotos. Was kann ich mit diesem Material anfangen? Eigentlich nichts. Es kommt, wie es kommen musste. Die Firma taucht in meinem Artikel auf. Aber ohne schönes Statement. Ohne prima Foto.
Dabei hätte es echt klappen können.