Mittwoch, 12. September 2007
13:48
Der Tod ist ein lukratives Geschäft
Seien es Bestattungsunternehmer, Blumenhändler, Cafés bzw. Restaurants oder abgebrochene Theologiestudenten, es gibt einen Haufen Menschen, die einen Haufen Geld verdienen, wenn jemand gestorben ist - und noch mehr verdienen im Vorfeld daran: Versicherungen.
Auch CosmosDirekt. Weil sich da die Verantwortlichen wohl dachten: Tolle Idee von unserer Agentur, das Thema "Lebensversicherung" (ein übler Euphemismusm, denn das Leben wird ja nicht versichert) klar und werbeklassisch nutzenorientiert zu kommunizieren. Durch das Thema kommt das gewisse Extra dazu, was dazu führte, dass wohl gewisse Menschen leider, leider erfolgreich intervenierten, so dass der Spot, der so wunderbar nonchalant und unprätentiös ist, nicht mehr im TV gezeigt wird. Aber bei uns.
Auch CosmosDirekt. Weil sich da die Verantwortlichen wohl dachten: Tolle Idee von unserer Agentur, das Thema "Lebensversicherung" (ein übler Euphemismusm, denn das Leben wird ja nicht versichert) klar und werbeklassisch nutzenorientiert zu kommunizieren. Durch das Thema kommt das gewisse Extra dazu, was dazu führte, dass wohl gewisse Menschen leider, leider erfolgreich intervenierten, so dass der Spot, der so wunderbar nonchalant und unprätentiös ist, nicht mehr im TV gezeigt wird. Aber bei uns.
Geschrieben von Heiko Walkenhorst in Health Marketing
5 Kommentare - 0 Trackbacks
Tags für diesen Artikel: CosmosDirekt, werbespot


Kommentare
Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt
Julian:
Meinst Du wirklich, daß der Spot aufgrund von Beschwerden geändert wurde? Kann das nicht auch ein Marketing-Gag sein?Ich weiß, daß Spots während ihrer Laufzeit geändert werden (aktuell zum Beispiel darf dieser Salamibaguettefranzose seine Zieharmonika weiterspielen, wohingegen er am Anfang, als der Spot noch neu war, mit dem Argument "das (Baguette) ist genug Frankreich" (oder so) weggeschickt wurde), aber ich könnte mir auch vorstellen, daß die Einbremsung des halbwegs provokativen Spots auch geplant war.
Wortführer:
Klar, vorstellbar ist das, aber ich bezweifle es. Ich habe zwar keine Rüge auf der Seite des Werberats gefunden, aber zumindest in den Foren wird er als "abgesetzt" gewertet. Kann natürlich sein, dass das Media-Budget alle warchristopher:
budget alle als grund für nen abgeänderten, zweiten spot, der jetzt dauernd läuft?Frank:
Ich persönlich halten diesen Werbespot für mehr als Geschmacklos. Frage mich wer so etwas durchlässt.Wortführer:
Ich würde so etwas freigeben, denn was ist daran geschmacklos? Dass jemand stirbt? Dass Familienmitglieder darüber sinnieren, was sie mit dem Geld machen, was sie im Falle des Ablebens des Vaters bekämen? Oder ist es nur, dass sie es in Anwesenheit desselbigen tun?Ich frage mich echt, was daran gschmacklos ist. Ich rede auch über mein Ableben und wer meine Plattensammlung bekommt, z. B. Und meine Jungs streiten sich auch darum, wer dann das Auto bekommt. Das ist doch lustig.
Dadurch bringen sie doch nicht zum Ausdruck, dass sie mich to haben wollen. Das ist doch arg konstruiert (aber psychologisch sehr interessant).
Kommentar schreiben