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Im Bett mit trigami

Vor einigen Tagen habe ich hier einige Gedanken zu trigami veröffentlicht.
Nach wie vor halte ich das trigami-Konzept für gut. Zur Suchmaschinenoptimierung.
Und nur zur Suchmaschinenoptimierung.

Remo Uherek, CEO von trigami widersprach mir mittels Kommentar:

Als erstes finde ich es schade, dass Du den grössten Teil der Argumentation auf SEO stützt. SEO ist nicht der Grund, warum es trigami gibt. Wir sind an Gesprächen (frei nach dem Motto "Märkte sind Gespräche") interessiert. Wir haben Kunden, die nur an Linkbuying interessiert waren, auch schon abgelehnt, denn wir (und sicherlich auch die Blogger) werden nicht gerne als SEO-Werkzeug missbraucht.


Ich hatte in meinem Post eine Auftragsanfrage eines Shoppingportals aufgegriffen in der es um das Thema “Bett” ging.

Deswegen ist es auch wichtig festzuhalten, dass Kunden die Linktexte nicht vorgeben können. Vorgegebene Linktexte verletzen die redaktionelle Freiheit und werden von uns nicht toleriert. D.h. einen Link mit dem Linktext "Bett" wurde nie von unseren Bloggern verlangt. Ich entschuldige mich für dieses Missverständnis, denn die Darstellung im Briefing kann tatsächlich missverständlich sein ("Bett" ist der Titel des Produktes, der Titel hat aber nichts mit dem Linktext zu tun) - dies müssen wir verbessern.


Es ist sicher sehr anerkennenswert, dass Remo Uherek sehr schnell auf mein Posting reagierte. Nachdem ich mir die betreffende Ausschreibung sowie einige weitere nocheinmal angesehen habe, beschleicht mich jedoch das dumpfe Gefühl, dass er entweder selbst nicht recht weiss oder versteht, was in seinem Unternehmen abläuft, oder – wir wollen es nicht hoffen - dass er mich und die Leser dieses Blogs ... wollte.

Denn in der Auftragsbeschreibung heisst es:

Bitte den Begriff BETT verlinken. Eine besondere Herausstellung, Erwähnung des Einkaufsberaters ist nicht nötig. Ein einfacher Beitrag zum Thema Bett ist gewünscht.

(Screenshot)

Sowas muss man eigentlich mehrfach nachsprechen und es sich auf der Zunge zergehen lassen:
Eine besondere Herausstellung, Erwähnung des Einkaufsberaters ist nicht nötig.

Märkte sind Gespräche? Ohne offene Nennung der Marke, des Portals? 70 Euro (52,50 für den Blogger) für eine Bettgeschichte? (Ins Hotel?)
Ich halte es zwar nicht für Missbrauch, nicht mal für illegitim, aber für Suchmaschinenoptimierung allemal.

Zugestanden: Später in der Ausschreibung wird darauf hingewiesen, dass Linktexte redaktioneller Freiheit unterliegen und selbst sinnvoll gewählt werden können.
Der Satz davor lautet jedoch:

Mindestens 1 Link auf Bett muss in der Rezension eingebaut werden
.

Und wie sich bei einer Google-Abfrage leicht herausfinden lässt war das Missverständnis wohl missverständlich genug für die teilnemenden Blogger.
Und eine Ausnahme ist es auch nicht. Ähnliche Angebote gab es zu Mikrowelle, Maus, Autoradio und Headset.
(Screenshot)


Nun gehöre ich wirklich nicht zu jener Blogger-Fraktion die allenthalben nach Transparenz, Transparenz und nochmal Transparenz geiffert. Aber he..., verscheissern lass ich mich dann auch nicht gerne.

Daher meine Bitte(n) an Remo Uherek und trigami:

- Kassiert und bezahlt angemessene und marktgerechte Kurse, macht Euch nicht zum billigen Jakob.
- Trennt die Bezahlung für Posting und Textlink. Das lohnt sich letztlich auch für Eure Kunden.
- Begrenzt die Laufzeit von Links und Postings auf maximal ein Jahr und verhandelt dann die Kurse neu. Das kommt auch Euch zugute.

Schafft Ihr das nicht, kommt vielleicht schon in Kürze jemand, der es besser und profitabler für alle macht.

Und an jene, die für trigami bloggen (was ich für völlig o.k. halte, zumal ich selbst mal dran dachte) ein Zitat aus irgendeinem amerikanischen Film, dessen Titel ich vergessen habe:

"Wer sich mit dem Teufel ins Bett legt, muss auch mit ihm vögeln."

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Kommentare

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Florian:

zu:

" Trennt die Bezahlung für Posting und Textlink. Das lohnt sich letztlich auch für Eure Kunden. "

wobei aus seo-sicht natürlich gerade links aus passendem text heraus richtig fetzen. wenn man den trigami-link rausnehmen würde, wäre die geschichte durchaus ein interessantes angebot. eine zeitliche begrenzung bei blogposts würde jedoch dem blog-gedanken wiedersprechen. und wäre meiner meinung nach auch nicht wirklich nötig, da der post ja sowieso irgendwann in den untiefen des archievs verschwindet. bei gekauften footerlinks beispielsweise wäre es jedoch wirklich absurd, auf die zeitliche begrenzung zu verzichten.
12:29

Frank:

Was das Verschwinden von Beiträgen im Archiv angeht: Wir haben einige Beiträge, die so um die 2 Jahre alt sind, die nach wie vor gut gerankt sind und die sich trafficmäßig nach wie vor entwickeln. Ist halt auch eine Frage der Pflege.
Und Footerlinks... Ach geh...
12:36

Florian:

ich meinte auch nicht, dass sie aus dem index fliegen. aber du präsentierst sie nicht mehr direkt deinen besuchern, insofern ist die peinlichkeit ein wenig unter den teppich gekehrt...
wenn dir der trigami artikel aber auch noch traffic bringt - um so besser.
allerdings habe ich auch noch nie für trigami gebloggt. so wie ich mir das angeschaut habe, wär mir einfach zu wenig kohle bei rausgekommen.
18:55

ritchie:

Hmmm... über die Preise entscheidet langfristig der Markt. Derzeit halte ich für kleine und mittlere Blogs trigami für die profitabelste Einkommensquelle.
22:03

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