Gold: Werbung - völlig behindert

Es ist immer wieder erstaunlich, wie Werbung funktioniert. Und im Grunde ist es ganz einfach. Man muss halt nur darauf kommen. Das Geheimnis ist wie so oft Leichtigkeit und Empathie, ohne dabei das Ziel aus den Augen zu verlieren. Während hierzulande Empathie oftmals mit Mitleid gleichgesetzt wird, zeigt die Kampagne von Leonard Cheshire Disability, einer Sozialeinrichtung für Behinderte, was es wirklich ist: Einfühlungsvermögen in andere.
Gold: Werbung - völlig behindertIn dem Fall sind die anderen wir "Gesunden", die wir ja in Wirklichkeit jenseits aller Lippenbekenntnisse gar keinen Bock haben, mit den Problemen von Behinderten konfrontiert zu werden. Könnte uns ja mal selber treffen, wollen wir also lieber gar nicht wissen. Statt nun aber eine Gutmenschensuade anzustrengen, wonach Behinderte ein Recht darauf hätten, dass mehr für sie getan werde, dass weggucken nichts helfe oder gar der völlig kontraproduktive Hinweis, es könne einen jederzeit selbst treffen (deswegen schaut man ja weg), kamen die Briten auf die Idee, etwas zu zeigen, wo jeder gerne hinschaut, was nett aussieht, was ich nicht direkt mit mir und meiner Angst in Verbindung bringe und schon bekommen sie ihre Botschaft rüber:

Change the way you see disability



Die ganze Kampagne gibt's hier.
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