Anfangs wurden Blogs von Journalisten noch als "Internet-Tagebücher" belächelt. Dann als Gefahr für den seriösen Journalismus geschmäht. Das hat sich geändert. Kürzlich hat der Deutsche
Fachjournalisten-Verband ein
Thesenpapier zum Verhältnis von Journalismus und Blogs veröffentlicht.
Dort konstatiert man ganz einfach, dass Blogs eine weitere Recherchequelle sind. Dass man sie ernst nehmen kann. Sie bieten
trotz ihrer Subjektivität – einen reichen Fundus an Fachinformationen, Geschichten und Neuigkeiten, die sich jenseits des Stroms der klassischen Nachrichtenagenturmeldungen bewegen, und sollten daher für Journalisten von größtem Interesse sein. Im Idealfall können Blogs und klassische Medien daher eine erfolgreiche Symbiose eingehen. Das Blog liefert einen Aufhänger für eine Geschichte, die von klassischen Medien aufgegriffen wird. Diese Geschichte wird wiederum von anderen Blogs kommentiert und weiterentwickelt.
Vor allem aber stellt man fest, dass Blogs keine Konkurrenz zu journalistischen Angeboten, sondern eine Ergänzung sind. Man strebt ein Miteinander an, auch wenn man darauf hinweist, dass Blogs eben oft von nicht-objektiv berichtenden Personen erstellt werden.
Man stellt fest, dass Blogs als wichtige Impulsgeber für Insider-Informationen gewertet werden können.
Also Freunde. Wir werden endlich ernst genommen!
Eine der wichtigsten Arbeiten von Journalisten ist die Recherche: ohne Recherche keine Geschichte, ohne Geschichte keine Zeitung. Wir haben schon einmal darauf hingewiesen, dass Blogs als Recherchequelle immer wichtiger werden. Kürzlich wurde dies auch du
Aufgenommen: Mär 27, 14:12