Mittwoch, 9. Januar 2008
14:36
Blognutzer sind investigative Multiplikatoren - Hä?
Bekanntermaßen liebe ich ja Studien. Und da ist mir doch wahrlich eine fast entgangen, obwohl die fast schon ein Jahr alt ist. Egal, für mich ist sie neu und da sie so herrlich lustig ist, sei sie hier vorgestellt:
Hm, über 600 Internetnutzer? Wie repräsentativ ist das denn? OK, wie man im Detail nachlesen kann, waren es 605, aber macht es das glaubwürdiger?
Und was sind nun die fünf Typen?

Dankenswerterweise versuchten die Forscher, diese fünf Typen zu charakterisieren:

Hm, mich würde interessieren, welche Gründe es für Kommunikation denn sonst gibt. Meiner Ansicht nach lässt sich Menschheit in diese fünf Gruppen aufteilen, wenn man will. Völlig unsinnig etwas über Blogger zu publizieren. Die einzige Aussage, die man treffen kann, ist irgendwas Quantitatives. Wenn man was zu Qualität und Blogs wissen will, helfen solche Studien nicht.
Da reicht es, dass Sie hier sind!
Die Uni Leipzig hat in Kooperation mit der Suchmaschine Ask.com über 600 Internetnutzer in Deutschland zum Thema Weblogs befragt. Die Online-Umfrage zeigt: Blognutzer sind "investigative Multiplikatoren", es gibt fünf Typen von Blognutzern, Weblogs sind wichtige Impulsgeber für neue Ideen und die Meinungsbildung, aber schwer auffindbar.
Hm, über 600 Internetnutzer? Wie repräsentativ ist das denn? OK, wie man im Detail nachlesen kann, waren es 605, aber macht es das glaubwürdiger?
Und was sind nun die fünf Typen?
Dankenswerterweise versuchten die Forscher, diese fünf Typen zu charakterisieren:
Hm, mich würde interessieren, welche Gründe es für Kommunikation denn sonst gibt. Meiner Ansicht nach lässt sich Menschheit in diese fünf Gruppen aufteilen, wenn man will. Völlig unsinnig etwas über Blogger zu publizieren. Die einzige Aussage, die man treffen kann, ist irgendwas Quantitatives. Wenn man was zu Qualität und Blogs wissen will, helfen solche Studien nicht.
Da reicht es, dass Sie hier sind!
Geschrieben von Heiko Walkenhorst in Internet-Marketing
3 Kommentare - 0 Trackbacks


Kommentare
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Christian:
Eine Befragung von 605 Internetnutzern kann durchaus repräsentativ für eine bestimmte Gruppe (z.B. Blogger) sein.Die Größe der Stichprobe ist nicht unbedingt ausschlaggebend für die Repräsentativität - eine Stichprobe mit 10.000 Probanden kann weniger genaue Resultate liefern als eine mit nur 500 Probanden. Entscheidend für die Repräsentativität ist vor allem die Methode der Stichprobenziehung. Dies beweist unter anderem das Literary Digest Desaster von 1936 - damals gelang es nicht mit einer Millionenstichprobe den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl korrekt vorherzusagen. Size does not (always) matter!
Wen es interessiert - mehr Infos sind unter anderem hier zu finden:
http://www.harzoptics.de/stichprobe-auswirkung.html
Das entscheidende Stichwort in der Zusammenfassung ist übrigens "selbstselektive Online-Umfrage" auf Seite 2. Dies deutet auf eine Befragung hin, bei der sich die Probanden selbst zur Studie melden können - eine sogenannte selbstselektive Befragung. Eine solche wäre ganz sicher nicht repräsentativ - von daher ist bei der Studie wohl Vorsicht angebracht - aber nicht aufgrund der Stichprobengröße...
klaus:
Eine ähnliche Statistik hatte ich mal im Spiegel gesehen. ich finde es völlig unsinnig. aber so ist statistik, sagt alles und nichts ausFlojoe:
Das ist die einzige repräsntative Umfrage die es gibt zu diesem Thema und für Entscheider in Marketingabteilungen daher durchaus interessant. Schade, dass es keine aktuellere Typologie von Bloggern gibt. MfG FlojoeKommentar schreiben