Putz dir die Zähne, das Kind hat nichts zu essen.

„Responsible Marketing" - hach, wir Werber. Wenn wir keinen englischen Begriff finden, wissen wir nicht, was verkaufen. Naja, wir müssen ja auch von was leben. Früher waren es ja mal Ideen, die uns besonders gemacht haben. Heute machen wir nichts Besonderes mehr. Wir sind genau so ein Me-too geworden. Und sogar das Denken scheinen wir verloren zu haben.

Bier für den Regenwald, Wasser für Äthiopien, Zähneputzen für Brasilien, Schokoladenverzehr für Schulen in Afrika, mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein ….

Wer glaubt das? Und wie responsible ist es, den eigenen Kunden für seine Spende verantwortlich zu machen und zahlen zu lassen? Irgendwann kapiert es auch der letzte Konsument, dass das alles nur ne Farce ist. Und warum 20 Cent mehr für etwas bezahlen, das 1 Cent spenden will? Kaufe ich die günstigere Paste und spende vom Gesparten die Hälfte, was zwar keiner macht, trotzdem: Es wäre ein Plus von 1000%!

Damit wäre allen mehr gedient. Außer dem Werber, der einen neuen Angliszismus braucht, um von seiner Ideenlosigkeit abzulenken. Shit Happens …

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Besserwerberblog • Marketing für Besserwerber: Todesursache: Verbalaktionismus

Was immer “Marketing” ist, es ist nicht mehr das, was es mal war. Von “Responsible Marketing” hatten wir es hier schon, das früher mal “Social Marketing” hieß, aber erstens blicke ich das sowieso nicht und nenne freimütig jeden, der das tut, wahlweise

23:55

Marketing, Werbung, Public Relations: Spenden

BBDO entwickelt integrierte Kampagne für das Postbank Gewinn-Sparen Sein Geld sicher anlegen, hohe Zinsen erhalten und dabei auch noch etwas Gutes tun – lässt sich das kombinieren? Diesen scheinbaren Widerspruch löst die Postbank: mit ihrem Produkt Postba

14:31

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