Bessere Werbung: Sponsored Posts und Advertorials auf marketing-blog.biz»

Deutsche haben die klügsten Köpfe - oder doch nicht?

Wenn's die Briten sagen, wird es wohl stimmen:
Die Deutschen sind laut einer Untersuchung der Universität Ulster das intelligenteste Volk in Europa. Mit einem durchschnittlichen Intelligenzquotienten von 107 liegen die Deutschen einen Atemzug vor den Niederländern (107) und den Polen (106), wie die britische Tageszeitung "The Times" berichtet. Es folgen Schweden (104) und Italiener (102). Mit einem Durchschnitts-IQ von 100 liegen die Briten zwar abgeschlagen hinter der Spitzengruppe, aber immerhin sind sie noch klüger als die Franzosen (94). Die letzten Plätze nehmen Rumänen, Türken und Serben ein.
Das meldet aktuelle tagesschau.de und ist allerdings ebenso ein erneuter Beweis für die Notwendigkeit eines positiven Bescheids des offenen Briefs an Frau Dr. Merkel von Frau Dr. Merkel, denn vgl. hierzu:
Die gezielte Volksverdummung
Vor etwa 100 Jahren wurden die Deutschen noch als "das Volk der Dichter und Denker" bezeichnet. Inzwischen gibt es die PISA-Studie, die dem heutigen deutschen Bildungswesen den Spiegel vorgehalten hat.
sowie (sehr interessant und ebenfalls von der Insel) folgende Erkenntnis
Mehr Verdummung durch E-Mails als durch Cannabis-Konsum
Laut einer Studie des King´s College der London University kann das Bearbeiten von E-Mails zu einer weit höheren Absenkung des IQ führen als regelmäßiger Cannabis-Konsum. Das Abarbeiten der immer voller werdenden Posteingänge kann, nach Ansicht der Forscher, zu einer spontanen und nachhaltigen Verblödung führen. Glücklicherweise steigt seit langem der durchschnittliche IQ mit jeder Generation. Dies führen Forscher auf die allgemein steigende Komplexität der Arbeits- und Privatwelt zurück.


Was haben wir nur mit Vögeln?

OK, Bundesadler, das ist Tradition. Aber der muss schwarz sein, groß, mächtig und nicht tuntig in einem Teletubbie-Vlies. Wovon ich es habe? Erfreute ich mich letzte Woche noch an "Paule", dem Maskotzchen des DFB, entdecke ich heute erst "Schekker", das Magazin der Bundesregierung für Jugendliche, das ebenfalls mit einem Federvieh aufwartet. Heine, hilf ... Warum haben wir einfach keinen Geschmack?




Post von Walkenhorst II (Offener Brief an Frau Dr. Merkel)

Sehr geehrte Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Frau Dr. Angela Merkel,

hiermit beantrage ich Fördergelder in noch nicht spezifizierbarer Höhe zur Gründung des


Amt gegen Einzelstatistik

Wahre Zahlen - Klare Worte



Sinn des Amts ist es, jedwede Statistik vor ihrer Publikation auf Logik bzw. Sinnhaftigkeit in bester hegel'scher Manier zu überprüfen - und zu zertifizieren. Ohne eine solche Zertifizierung darf keine Statistik mehr publiziert werden.

Ziel ist es, die Mündigkeit des Menschen durch eine Bündelung sowie eine deutliche Versachlichung von Informationen sowie eine Reduktion von Manipulation dauerhaft zu gewährleisten.

Beispiel:

a)
Werbung mit Prominenten zählt zu den erfolgreichsten und anhaltend beliebtesten Werbeformen
Eine Untersuchung des Gallup-lnstitutes hat ergeben, dass der durchschnittliche Impactwert bei Werbung mit unbekannten Darstellern 19% beträgt, bei Werbung mit Prominenten jedoch bis zu 40%.
Zweifel in Deutschland an Werbekraft mit Prominenten
Die meisten Verbraucher (setzen) weniger auf die Prominenten-Empfehlung ... 76% der Verbraucher treffen ihre Kaufentscheidung vor allem aufgrund der Qualität eines Produktes. Für 72% bestimmt außerdem die persönliche Erfahrung mit der Marke und dem Unternehmen über Vertrauen und Misstrauen. Oder es sind glaubwürdige Institutionen, deren Rat gesucht wird.

b)
Umfrage: Harald Schmidt erntet als Testimonial kaum Sympathie
TV-Entertainer Harald Schmidt stößt bei den Bundesbürgern als Werbefigur auf ein überraschend negatives Echo. So halten nur 36 Prozent der Deutschen Schmidt für eine sympathische Werbefigur - schlechtere Werte erzielen nur Boris Becker, Oliver Pocher und Dieter Bohlen.
Umfrage: Harald Schmidt ist Deutschlands begehrtester Nachbar
Lieblingsnachbar der Deutschen ist der Moderator Harald Schmidt (...) Knapp ein Drittel der Befragten würden sich mit ihm „zum gemeinsamen Lästern am Gartenzaun“ treffen wollen.

Folge wird sein, dass mittel- bis langfristig die Glaubwürdigkeit von Statistiken jedweder Art in ihren Grundfesten wirklich nachhaltig erschüttert werden wird, so dass eine Beauftragung von Statistikherstellern immer sinnloser wird, wodurch erhebliche finanzielle Mittel eingespart werden können.

Die Finanzierung erfolgt nach einer Anlaufphase aus diesen Einsparungen. Es löst sich selbst auf, sobald die Bundesrepublik Deutschland als statistikfreie Zone erklärt werden kann. Dies tritt ein, sobald es über einen Zeitraum von sechs Monaten keine Einreichungen von zu prüfenden Statistiken vorliegen.

Vielen Dank, sapere aude und

mit freundlichen Grüßen,


Heiko Walkenhorst



Deutschland - Land der Ideen???

So kurz nach den Iden des März, will ich doch mal meucheln.

Gerne profilieren wir uns ja in reinem Erinnerungsoptimismus als das "Land der Dichter und Denker", dabei haben bei uns doch gerade Handwerker und Philosophen heutzutage keinen guten Ruf mehr. Ach, das meint dieser Satz gar nicht? Ach so, danke für den Hinweis. Aber was heißt dann "Land der Ideen"? Wer sich die Website anguckt, ist nicht gerade klüger. Und amüsiert ist er auch nicht. Wie auch, wird er doch von Kerner begrüßt, der ja, sobald es um Fußball geht, auch gerne mal unter dem Namen Bierhoff auftritt.

Besser man schaut sich die Website von Daniel Wright an. Er präsentiert da Ideen, vom amerikanischen Patentamt patentierte Ideen. Wollen wir das? Ja, sehen. Mehr davon. Das wäre mal eine echte Mutmacher-Sendung. Menschen, die für ihre Skurrilität belohnt werden. Das würde Mut machen, eine gutes Gefühl vermitteln, Aufbruchstimmung, aber hierzulande präsentiert sich das "Land der Ideen" im Grunde eher als Ideenmuseum.

Kurzfristig waren ja auch mal Chindogus recht in. Doch sobald man sich wohl dessen gewahr wurde, dass es sich dabei um Erfindungen mit dem Geist der Anarchie handelt, war ihr Ende nah, denn der Mainstream braucht es "praktisch" - und patentiert. Leider gehört zu den ehrenhaften Regeln der Chindogu Society das Patentverbot, aber ist auch egal, denn eigentlich ist die Welt voll davon. Wer je durch einen 1 Euro-Laden ging oder tolle Prospekte wie von "proIdee" durchblätterte, merkt: Der Unterschied ist marginal. Vielleicht sollte der Begriff Idee genauer definiert, aber vor allem vor unlauterer Nutzung geschützt werden.

Deutschland - Land der Tat! Das wäre was, aber wer sollte das präsentieren? Herr Grupp von Trigema? Warum nicht? Aber da würde sofort über den "dämlichen Affen" gesprochen oder sonstige Äußerlichkeiten. Bitte keine Themen. Bitte keine Inhalte. Bitte keine Veränderung. Bitte Ruhe. Wie bitte? Deutschland - Land der Autisten?

Dauerlächeln macht krank

Mich sowieso (auch und gerade als Empfänger) und schon immer, jetzt ist es aber auch erwiesen, dass beruflich verordnetes nicht gut tut:

    Frankfurt/Berlin (dpa) - Beruflich verordnetes Dauerlächeln macht krank. Besonders gefährdet sind nach Untersuchungen von Psychologen der Frankfurter Universität Stewardessen, Verkäufer und Mitarbeiter von Call-Centern, von denen aus Rücksicht auf Kunden das «zwanghafte Vortäuschen» von Freundlichkeit verlangt werde. Ihnen drohten beispielsweise Depressionen.

    «Immer dann, wenn man seine tatsächlichen Gefühle unterdrückt, hat das negative gesundheitliche Auswirkungen», erläuterte der Emotionsforscher Prof. Dieter Zapf einen am Donnerstag vorab veröffentlichten Bericht der in Berlin erscheinenden Verbraucherzeitschrift «Guter Rat».

    Die Wissenschaftler setzten beispielsweise Studenten in ein fiktives Call-Center und ließen sie von einer vermeintlichen Kundin beschimpfen. Einige der Teilnehmer durften zurückschimpfen, die anderen mussten freundlich bleiben. Wer sich wehrte, hatte nur kurzzeitig erhöhtes Herzklopfen. Bei den Dauerfreundlichen raste das Herz noch lange nach Ende des Gesprächs mit der Kundin. Das Fazit der Forscher: Nettsein wider Willen ist Stress pur. Die Forscher werteten zudem Fragebögen von Flugbegleitern und Pflegepersonal und Krankenhäusern aus. Insgesamt untersuchten sie bei ihren Gefühlstests bis Herbst 2005 nach Angaben von Zapf gut 4000 Menschen.

    «Wir alle steuern unsere Emotionen - problematisch wird es, wenn sich das über einen längeren Zeitraum hinzieht wie bei Flugbegleitern auf dem Langstreckenflug», sagte Zapf der dpa. Die Mitarbeiter bräuchten Räume ohne Kundenkontakt, in denen sie ihren Gefühlen freien Lauf lassen könnten. «Wir müssen weg von dem starren "Der Kunde ist König" hin zu mehr Respekt gegenüber dem Servicemitarbeiter», mahnte Zapf.


Wohl so, wie es Loriot im Film "Papa ante portas" tat, wo er den Kellner fragt:

"Dürfen wir vielleicht Ihnen was bringen?"


Cortex ---- 3, 2, 1 .... ???

Da ich diesen Artikel grammatikalisch halbwegs korrekt verfassen wollte, gab ich auf Google das Wort "cortex" ein, da ich nicht wusste, ob der Fachausdruck für (Großhirn-)Rinde maskulinum oder feminimum ist. Statt also das zu erfahren, erfuhr ich dank Top-Platzierung auf Google-Ads, dass es nichts gibt, was es nicht gibt:



Europadruck

Twitter

Gastbeiträge

Aufmerksamkeit
Aufmerksamkeit wird quantifizierbar
Karoshi
Karoshi, der Tod durch Überarbeitung. Es geschah in einer Werbeagentur
Kundenkommunikation
Kundenkommunikation über E-Mail, SMS und soziale Netzwerke
Mediaplanung
Soziale Netzwerke brauchen differenzierte Mediaplanung
Radiowerbung
Vier Regeln, wie Radiowerbung besser im Gehirn ankommt
Reputationsmanagement
Reputationsmanagement mit (Online-)PR

Verwaltung des Blogs

Login