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25 Ratschläge für den erfolgreichen Marketingleiter

Diese 25 Tipps, sind wirklich nur geeignet für alle Marketingbeauftragten die es wirklich weit bringen wollen.

1.
Machen Sie nichts was nicht die ungeteilte Zustimmung Ihres Chefs hat.

„Super, Sie haben ein super Gespür für gute Ideen, dann machen wir das“


2.
Machen Sie andere, zum Beispiel die Werbeagentur immer für alles verantwortlich - was nicht funktioniert.

„Das habe ich denen auch gesagt!“

3.
Machen Sie bloß nichts ganz Anders oder ganz Neu. Versichern sie sich, dass jedes Konzept schon mal irgendwo funktioniert hat.
„Erfinden ist Silber kupfern ist Gold“

4.
Nehmen sie sich immer eine große und namhafte Werbeagentur.

„Also, wenn die das nicht hinbekommen, wer denn dann!“

5.
Sagen Sie Ihrer Agentur immer: Das Logo größer, das Produkt größer und die Schrift größer!“

„Das erkennt ja sonst keiner!“

6.
Achten Sie darauf, dass sich die präsentierte Strategie der Agentur identisch mit dem Briefing deckt.

„Sag ich’s doch!“

7.
Schreiben sie nie, niemals selbst das Briefing. Am Besten: Alle Spuren für einen Auftrag, die zu Ihnen führen könnten, sorgfältig verwischen“

„Das habe ich so nie gesagt!

8.
Unterschreiben sie so wenig wie möglich, am Besten nichts. Vor allem, keine Kostenvoranschläge.

„Das habe ich so nie gesehen!“

9.
Nutzen sie die schlechte Wirtschaftslage für Ihre Karriere.

„Liebe Agentur könntet ihr das nicht mal für mich mitmachen.“

10.
Zahlen Sie nie den vollen Betrag. Ziehen sie immer etwas ab.

„Ihr Chef denkt dann, sie sind nicht nur jemand der ausgibt, sondern auch reinholt.

11.
Lassen Sie nie die Agentur vor dem Chef präsentieren, sondern machen sie das immer selbst.

„Machen Sie den Erfolg anderer einfach zu ihrem: Und da habe ich der Agentur gesagt...!“

12.
Lassen Sie die Agentur weitestgehend immer im Ungewissen. Sonst entsteht unnötiger Druck auf Sie.

„Das ist schon nicht schlecht, ich melde mich wenn es weiter geht!“

13.
Besorgen Sie sich alles was sie benötigen immer umgehend von ihrer Agentur, auch wenn noch lange Zeit ist!

„ Ihr Chef wird staunen, wie schnell sie reagieren können!“

14.
Sagen Sie nie der Agentur dass eine Idee einfach oder schnell Intern zu verkaufen war. Sondern nur mit sehr, sehr viel Mühen!

„Sie haben immer wie ein edler Ritter verzweifelt für die gute Idee mit Ihrem scharfen Schwert der Argumente gekämpft!“


15.
Machen Sie Ihren größten Widersacher - denn Vertriebschef unbedingt zu Ihrem Freund.

„Sitzen wir nicht im selben Boot, was kann ich für Sie tun?“

16.
Feuern sie alle 12 Monate jemanden mit dem keiner gerechnet hat.

„Damit die Spannung der Mitarbeiter möglichst hoch ist!“

17.
Sorgen Sie dafür das Ihre Zulieferer sie regelmäßig mir Erfolgnachrichten versorgen.

„Meine Arbeit wurde mal wieder Ausgezeichnet!“

18.
Klauen Sie hin und wieder Ideen, als Ihre. Von anderen Agenturen am Besten die nicht zum Zuge kommen.

„Das ist von Ihnen, dass ist ja toll!“

19.
Schauen Sie das sie möglichst viele Mitarbeiter in ihre Abteilung bekommen.

„Die Marketingabteilung ist ja echt groß geworden!“

20.
Beweisen Sie Ihrem Chef regelmäßig wie hart und unerbittlich sie mit ihren Lieferanten umgehen.

„Das lass ich mir so nicht gefallen, dass Zahlen wir nicht, den Scheiß können die zurück haben!“

21.
Lassen Sie immer ihre Agentur antanzen, gehen sie nie zu denen.

„Der Kapitän kann nicht einfach mal das Schiff verlassen1“

22.
Machen Sie Termine immer Morgens ab 08.30 Uhr, oder Nachmittags ab 17.00 Uhr.

„Der Lieferant hat immer eine Bringschuld, dass muss er wissen!“

23.
Halten Sie Ihrer Agentur immer eine große Budget Wurst vor die Nase.


„Wenn die rödeln sollen, müssen die einen großen Braten riechen!“

24.
Lassen Sie immer gut sichtbar, Bewerbungen anderer Agenturen herum liegen.

„Mit dem Feind im Nacken, läuft es schneller“

25.
Rufen Sie alle paar Monate den Agenturchef an und beschweren sie sich.


„Druck von oben bewirkt Wunder von unten“



Wenn Sie diese 25 Marketingleiter Ratschläge befolgen, sind sie zwar ein riesengroßes Arschloch, aber dafür sehr, sehr erfolgreich. Viel Erfolg. Von nichts kommt nichts. Was meinen Sie wie andere dahin gekommen sind wo sie hin wollen?


Mal echt geile Gründe für die Wirtschaftsflaute.

Eine interne Untersuchung eines namhaften Bankhauses in Deutschland hat eigentlich nicht verblüffende Ergebnisse zum Vorschein gebracht. Diese Untersuchung ist rechtlich illegal, weil sie die Privatsphäre der Mitarbeiter, strafrechtlich relevant verletzt. Deshalb wird diese in Ihrer Aussagekraft nie das Licht der Welt erblicken. Aber, es gibt sie. In Zeiten (Ende der 90er – Anfang 2000) in denen die Mitarbeiter noch unbeobachtet sich im Internet bewegen konnten, haben diese sich zu über 40 % der gesamten Arbeitszeit auf Seiten mit sexuellen Inhalten aufgehalten.
Was für kreative Berufe ja anregend und/oder befriedigend sein kann, ist dies für mechanischen Beruf bei Nichten. Wenn ein Sachbearbeiter zuvor am Tag 100 Geschäftsvorfälle behandelt hat, kam er jetzt nur noch auf 40. Die Mauer. Der Euro. Das Internet.

Ist die Wirtschaftskrise eine sexuelle Krise?

Ja. Die Produktivität auf allen Ebenen der deutschen Volkswirtschaft ist genau in dem relevanten Zeitraum zurückgegangen, in dem die Flaute sich ausbreitete. 2000 bis Heute. Das heißt, da begann diese Entwicklung zu ejakulieren, Entschuldigung ich meine natürlich zu eskalieren.

Man stelle sich nur mal vor, am Fließband eines namhaften Autoherstellers, würde die Mitarbeiter fast die Hälfte der Schicht sich nackte Tatsachen reinziehen. Und jetzt kommt es und zwar ganz dicke. Die am Fließband können das nicht. Das Problem liegt mal nicht unterhalb, sonder vor allem oberhalb des berühmten Gürtel, den es gilt enger zu schnallen.

Das heißt, sobald wenigstens der Status von Eck-, Einzel- oder Aquarium -Büro ohne Einsicht auf den Monitor erreicht ist. Sieht die Sache schon ganz anders aus. Die Sesselpupser, sind Sesselspanner. Die technische Entwicklung hat seit dem ihren weitern Teil dazu beigetragen. Das alle an den Bällen bleiben. Wo man noch vor Jahren sich mit ein paar spärlichen Bildchen zufrieden geben musste, werden jetzt ganze Pornos herunter geholt, bzw. geladen.

Was soll das bedeuten? Was hat das für eine Auswirkung auf unseren Wirtschaftsraum.

Ist Besserung in Sicht?

Ja. Alle sexuellen Revolutionen haben erst die Wirtschaft lahm gelegt und sind dann im Sande verlaufen. Ich erinnere nur an die Zeitspanne von 1968 und der Krise von 1972. Die haben mit der Pille im Rücken sich 5 Jahre alle in Kommunen die Seele aus dem leib gevögelt. Bis der Reiz verpufft war. In der Zeit ist die Wirtschaft total in Schieflage gekommen. Weil die eine Hälft, wie gesagt beschäftigt war und die andere so frustriert, weil sie nicht mit machen konnte, durfte oder so Taten als ob sie nicht wollten.

Gibt es auch den Gegenbeweis?

Ja. Am Ende der 80er und Anfang der 90er hat die deutsche Wirtschaft floriert wie selten zuvor. Dieser Boom war maßgeblich dadurch beeinflusst, dass AIDS die Sexualität aus dem Lebensmittelpunkt verdrängt hat. Die Leute, die zuvor jedes Wochenende, jede Mittagspause auf der suche nach einer sexuellen Begegnung waren, haben diese nun gemieden und die Energie und Zeit in andere Aspekte des Tages investiert. Das Ergebnis war somit eine sehr erfolgreiche Volkswirtschaft.

Was passiert zurzeit?

In einem Grossteil der deutschen Wirtschaft, Ämtern, Politik, Medien usw. stimulieren sich die Menschen jeden Tag 40% ihrer Arbeitszeit, im Internet. Das geht brutal zu Lasten der Volkswirtschaft. Nimmt man dann noch die Standort Probleme hinzu, dann ist der Zustand, den wir zurzeit haben kein Wunder. Nur all zu verständlich und menschlich. Die deutschen sind also bis auf weiteres anderweitig Interessiert.

Reaktionen, handeln, Verbote?

Nein. Das Verbot bringt nur Frust. Es wäre sinnvoller wenn alle, mal alles ausgiebig sehen dürften. Denn wie in 70ern wird auch diese virtuelle sexuelle Revolution abebben. Die Gewohnheit, der einfach Zugriff und die Erlaubnis, werden das Interesse sukzessive schwinden lassen. Die Erregung nimmt ab. Die Stimulation auch. So wie man in den 80ern ein Pornoheftchen in seinem Zimmer versteckt hat, so wird auch das für die jetzige Generation ein Auslaufmodell. Es langweilt und wir werden uns weiter um die Natürlichkeit der Sexualität mal mehr mal weniger bemühen. Denn auch diese sexuelle Revolution auf Kosten der Volkswirtschaft, wird ihr Ziel im Wunsch einer erfüllten Sexualität mal locker und ebenso weit verfehlen.

Denn Sexualität ist was ganz anderes. Als das was damals in den Kommunen und Heute im Internet abläuft. Aber es macht offensichtlich noch Spaß. Würden sonst so viele sich daran beteiligen.

Suchtbegriffe.

Alle Statistiken über Suchbegriffe sind immer sexuelle gesäubert. Unter den Top 100 sind mindestens 80 % ganz klar zu zuordnende Suchbegriffe. Aber, Tabuthemen, wären keine Tabuthemen wenn sie nicht Tabu wären.

Und irgendwie ist das auch ganz Rücksichtsvoll. Denn wer will das schon wissen, was insgeheim schon jeder ahnt.


Deutschland, das Lande der Spanner?

Ja. Na und. Was ist falsch daran sich sexuell inspirieren zu lassen. Um auf dem Weg dahinter zu kommen, was wirklich Sexualität ist.

Deutschland, dass Land der Sexisten?

Ja. Alles was wir tun machen wir um Begehrenswert im sexuellen Sinne zu werden, zu sein und zu bleiben. Darüber sollte sich jeder im Klaren sein.

Deutschland, das Internet ist Schuld?

Ja. Obwohl das Wort Schuld mir in diesem Zusammenhang nicht passt. Deutschland investiert sehr große Summen und sehr viel Zeit in seine sexuelle Befreiung. Das kostet. Ist aber im Sinne einer von allen Zwängen und Ängsten befreiten Gesellschaft von sehr großem Vorteil. Nicht ohne Grund wird immer wieder das Thema Sexualität und Leistung gerne beleuchtet und durchleuchtet. Vor allem im Sport: Sex vor dem Spiel?


Deutschland, heilbar?

Ja. Die Kampagne „Du bist Deutschland“ müsste nur lauten „Du bist geil“ Das die Sexualität einen Großteil unseres ganzen Dasein beeinflusst ist so, wollen einige aber nicht wahr haben. Wer keine Lust am Sex hat, sollte sich nicht um verantwortliche Positionen bemühen. Der sollte am Besten mal zum Arzt gehen.

Deutschland, Vorreiter?

Ja. In diesem Fall glaube ich mal wieder, dass Deutschland mal wieder wie in vielen anderen Fällen mit gutem Beispiel voran gehen wird. Schaut man sich im Rest der Welt so um, dann gibt es nur wenige Länder die Ökologie, Humanität, Umwelt, Toleranz und Sexualität so sehr versuchen in Einklang zu bringen und zu vermenschlichen wie die Deutschen. Dafür gibt es auch „geschichtlich“ gute Gründe


Fazit.

Die deutsche Wirtschaftskrise ist primär eine durch die Sexualität ausgelöste. Ausgelöst und unterstützt vom ungehinderten Zugang zu Pornografie im Internet. Weil somit ca. 40% der Produktivität nicht, wie in der Vergangenheit in die Volkswirtschaft investiert wird. Sondern in die eigene sexuelle Entwicklung. Diese Entwicklung ist eine sehr positive und Gute, denn sie führt dazu dass wir uns weiter liberalisieren von Zwängen und Ängsten der Vergangenheit. Wir sind auf einem guten Weg, nur keiner will es wahr haben. Wenn man das nicht befürwortet, unterstützt und mit trägt, was dabei raus kommt, kann man sich in Ländern wie den USA sehr gut vor Augen führen. Sexuelle Unterdrückung führt unweigerlich zu einem höheren Aggressionspotential. Zudem sucht sich der Trieb sein Ventil. Geld ist eben nicht alles. Macht auch nicht. Außer... genau!

These:
In 2 Jahren, ist der Internet-Sex-Hype abgeklungen, verläuft in normalen Bahnen. Dann hauen die Leute wieder 30 % mehr rein und die Wirtschaft floriert wieder. (Die restlichen 10% sind locker zu verkraften und eher als motivierend zu betrachten).



Die gloreichen 7. Erfolgsfaktoren Deutschlands.

Es sind wenige Dinge die uns immer wieder Stark gemacht haben. Die den Kopf aus der Schlinge gezogen haben. Deutschland ist immer dann am Stärksten, wenn niemand damit rechnet. Wenn es am Boden zerstört scheint. Auferstanden aus Ruinen - ist ein sehr deutsches Bild. Somit sind wir auf dem besten Weg, wieder mal von ganz hinten, nach ganz vorne zu kommen.

Aber da ist noch mehr. Was macht uns so besonders:

1. Das scheiß Wetter.
In einem Land, in dem 7 Monate das wetterliche Grauen herrscht, kann man nur eins tun - arbeiten. Der Dauerregen schafft Bruttosozialprodukt wie kein Anderer in diesem Land. Da muss man sich irgendwie beschäftigen. Oder abhauen. Aber dazu haben immer weniger das nötige Geld. Deshalb, ein positiver Standortfaktor ist und bleibt - das scheiß Wetter.

2. Die miese Stimmung.
In einem Land, in dem alle davon ausgehen, dass eigentlich nichts gut gehen kann. In dem alles schlecht geredet wird. Das kann man sich auf eines immer verlassen, auf seine kollektive Trotzreaktion. Das was mal aus Überheblichkeit geboren wurde, landet schon bald in der Realität und dann will der Deutsche allen zeigen wo der Hammer hängt und Bartel den Most holt. Wartet nur ab.

3. Das schlechte Umfeld.
Es ist einfach alles zu schön und glatt gewesen. Das kotzt den Deutschen an. Der deutsche ist dann am Besten wenn er alles wieder in Ordnung bringen kann. Dafür muss er aber erst alles in Unordnung bringen. Weil das niemand für ihn macht, muss er sogar das selbst machen. Wer würde das - außer der Deutsche - freiwillig für sein Land tun?

4. Die bodenlose Überheblichkeit.
Das ist ein Garant für die goldene Zukunft Deutschland. Made in Germany.German Quality. The german. It´s german. Just german. Wir glauben dass alle Atome die diesen Planeten zusammenhalten, von deutschen Teilchen gehalten werden. Das ist die Einstellung aus der echte Sieger gemacht sind. Du bist Deutschland. Du bist Patex. Deutschland ist Papst. Wir werden Weltmeister. Ach was rede ich, wir sind Weltmeister.

5. Die Lobby-Dichte.
Darauf ist verlass. Nichts ändert sich, wenn nicht die Richtigen daran profitieren. Kontinuität im Selbstbedienungsladen Lobby-Deutschland. Na, zu welcher gehören Sie? Keiner? Mist! Da bleiben Ihnen bis auf weiteres nur die Krümel. Oder treten Sie bei, dem Land der Vereine und Verbände. Es gibt viel zu mauscheln, fangen Sie an.

6. Die geografische Lage.
Wenig Küstenstreifen, wenn man mal Frankreich, Spanien, Portugal und England ansieht. Da bleibt keine Zeit am Strand rum zu hängen und den ganzen Tag zu kiffen. Keine wirklichen Berge, betrachtet man mal Österreich und die Schweiz. Das heißt, wir haben Weitblick. Egal in welche Richtung wir auch schauen. Grenzen über Grenzen. Außer Guatemala und Kyerbirgusistan grenzen alle Länder dieser Welt an unser Land. Die müssen immer an uns vorbei, wenn die an uns vorbei wollen.

7. Der Bermuda-Ruhrpott.
Wer uns nicht gefällt den schicken wir von Düsseldorf aus auf die alte B1 über Essen nach Gelsenkirchen. Der ist für immer weg. Da sind über 20 % der Arbeitsplätze verschwunden. Da ist das ganze Wirtschaftswunder der 50er drin versunken. Die ganze deutsche "Bloß nicht wieder die Bayern" Fußballhoffung. Da verschwindest auch Du, wenn Du nicht mitziehst.

Das sind 7 gute Gründe an Deutschland zu Glauben, weil man daran verzweifelt. So sind wir. Wenn wir alle am meisten ärgern wollen, dann werden wir auch noch Weltmeister. Es muss nur schiffen wie aus Kannen. Alle müssen gegen uns sein. Ein völlig desolates Umfeld in Form des DFBs. Der Trainer muss nur behaupten, dass wir natürlich im eigenen Land wie immer Weltmeister werden. Auf den Rängen dürfen nur Funktionäre und Lobbyisten sitzen. Das Turnier ist in Deutschland. Das Endspiel in Dortmund. Und der Bus von Brasilien fährt von Düsseldorf aus los. Dann nur dann werden wir Weltmeister. Und alle werden uns dafür hassen. Und wir werden uns genau darüber am meisten freuen.

Vom Titan zum Altmetall

Hatte Matthäus Klinsmann zitiert?

"Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer.
Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen ...
sondern Sünder zur Buße."

(Mt 9,13)

Der Abschluss entspricht voll und ganz dem Spiegel online-Artikel. Der Anfang hingegen dem O-Gedanken von Lodda: Kahn hatte bei Klinsmann keine Chance. Letzterer wartete nur darauf, dass Ersterer ihm einen Anlass gibt, ihn aus dem Kader zu verbannen, aber Herr Kahn war nicht so doof wie Herr Wörns, was vielleicht daran lag, dass Herr Kahn schon im Stimmbruch war. Diesem Druck, dem klassischen "silent mobbing", hielt er also stand, aber dann passierten Kahn zwei große Fehler: Er wollte zuviel und Externe wollten noch mehr.

Warum spielen, wenn man nicht fit ist? Es passieren nur Fehler. Das war bei Käpt'n Ahab so, bei Käpt'n Nemo, warum sollte es beim (ex-)Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft anders sein?

Und das allerschlimmste war der Bärendienst von Hoeneß und Magath. Wenn sie sagen, der Druck sei Schuld (an der weichen Leiste?), zumindest mitverantwortlich fürs Schattenfangen, dann ist das ein deutlicher Hinweis darauf, dass Kahn nichts kann, wenn es darauf ankommt. Zumindest kann man das so sehen und wenn man Klinsmann kennt, und Herr Hoeneß und Herr Maier tun das, dann wissen sie, dass er es tut.

Was hat das in einem marketing-blog zu suchen?

Ist das nicht offensichtlich? Angenommen, Ihre Marke "performed" auf hohem Niveau, erhält aber einen Auftrag nicht. Was tun Sie?

- Ziehen Sie sich zurück?
- Geben Sie anderen die Schuld?
- Lassen Sie andere für sich sagen, dass Sie gut und sie böse sind?
- Leiten Sie Ihr Unternehmen oder Ihre "Berater?"
- Wenn Sie wissen, dass Sie schlechte Karten haben, positionieren Sie sich als Verlierer?
(um danach sagen zu können: "War ja klar.")
- Beklagen Sie sich über die Umstände?
(die Sie zum Teil selber schaffen und von denen Sie nicht selten profitieren)
- Oder bringen Sie weiter Leistung auf hohem Niveau und üben schon an der Zähmung Ihres Grinsen, weil Sie wussten, dass vielleicht nicht immer das Gute gewinnt, aber letztlich immer der Beste?

Überlegen Sie ganz genau, was Sie tun... Nur weil jemand Sie vielleicht nicht zu seiner Nr. 1 kürt, ist das noch lange kein Grund, nicht mehr in die Kraft Ihrer Marke zu vertrauen...

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden;
denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen.
Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen!
Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet.

(Mt. 6,5-8)


Oder ist der Herr Zwanziger gar ein falscher Fuffziger....? Ne, ne?

Die Wahrheit der 10 Minuten Erinnerungsselbsttest:

Selber machen. 10 Minuten alle Claims aufschreiben die einem in den Sinn kommen.

It´s a Sony. Nichts ist unmöglich. Er kann. Sie kann. Nissan. Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso. Just do it. Aus Freude am Fahren. Heute bleibt die Küche kalt wir gehen in den Wiener Wald. Einfach gut. Die Perle der Natur. Alles was ein Bier braucht. Die Beraterbank. Mit dem grünen Band der Sympathie. Ich sehe blau für meine Zukunft. Wohnst du noch oder lebst du schon. Geiz ist geil. Ich bin doch nicht blöd. 3,2,1 meins. Ich bin drin. Createur Automobil. Heute ein König...

Aus. Das war´s , dass waren meine 10 Minuten. Zeit ist rum.

Mir fällt auf das sich die besonders schlechten und die Guten hervortun. Und die meiner Kindheit. Da gibt’s noch einen: Ein Besuch im Zoo. Zu Tigern, Affen, Wölf fahren 34, 16, 11. Stand 10 Jahre im Bus direkt vor meiner Nase. Ist in meinem Brain verankert wie eine Einbrandlackierung.

Und wichtig: Nicht mogeln.

Bekanntschaft mit der Bekanntschaft machen.

Wie berühmt oder berüchtigt ist man?


Was Marken wissen wollen, wollen Produkte und Menschen schon längst. Wie berühmt ist man. Eigentlich ist diese Frage erst mit dem Internet erst richtig in Schwung gekommen. Zuvor gab es die reichsten Menschen der Welt. Die schönsten gab es auch. Und die schlechtesten Schauspieler. Für alle die schon reich und berühmt waren, gab es alle möglichen Rankings. Aber für Dich und mich?

Seit Google Battle ist das anders. Da kann ich es mit jedem aufnehmen und sehe sofort, wie es um mich in der neuen Welt bestellt ist. Zum Beispiel Hintze vs. Walkenhorst, ein leichtes Spiel das 1.020.000 zu 198.000 für Hintze ausgeht. Oder noch brutaler "note vs. VerbAgentur". Ein ungleiches Duell das 2.950.000.000 zu 11.000 ausgeht. Also Mike Thyson in seinen besten Zeiten, gegen Norbert Schramm im Boxring. Nicht ganz so doll sieht es im Vergleich aus Werbegott vs. Wortführer, da geht der Werbegott gegen den Führer mit 10.600 zu 291.000 gerade zu unter. Bedenklich das man mit dem Zusatz Gott im Gegensatz zu Führer in diesem Land noch immer keine Schnitte macht.
Schön ist „Fuck you“ vs. „I love you“: 114.000 zu 1.340.000.000. Oder auch sehr schön ist „FC Bayern München vs. FC Schalke 04“: 7.340.000 zu 5.830.000. Endlose Schlachten werden hier innerhalb von Sekunden entschieden. Schön. Wo gibt’s das noch.


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