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Jahresrückblick und -vorschau

Was hat das Jahr gebracht? War waren die großen Ereignisse, die uns bewegten?

Nun, es waren nicht viele, was ein gutes Zeichen ist, denn das Jahr verlief auf einem hohen Niveau unspektakulär. Dennoch wollen wir unsere Top 3 präsentieren:

Platz 1: unsere Auszeichnung als Best Blog bei MarketingSherpa
Schon ein geiles Gefühl, die Nr. 1 zu sein und dann auch noch für etwas gelobt zu werden, was in Cannes den Titanium-Löwen abräumte. Das hatte schon was. Und es gab noch andere Momente, die uns das Bloggerleben versüßten, deshalb auf

Platz 2: der Persilmann.
Wie kreiert man einen Kult? Andere Blogs/Ratgeber würden darüber schreiben und mit Modalverben um sich schleudern. Wir haben es einfach getan (und damit unsere alten Freunde von Henkel doch sehr erstaunt). Das taten wir dann auch zu Jahresende, den wir nicht überbewerten, mit vielen anderen. Daher eventuell zum Erstaunen derer und manch anderer "nur" auf

Platz 3: Saftblog vs. DOSB
Wieder mal eine Initiative von uns, was ein Riesenereignis für viele gewesen wäre, aber das war es für uns nicht. Es war wenn eine Riesenleistung von Cheffe binnen kürzester Zeit und weniger Worte was auf die Beine zu stellen, z. B. eine Stellungnahme des DOSB, was andere(s) auf den Kopf stellte und/oder die Barrikaden brachte, aber lassen wir das ...

Das war's. War's das? Nein, denn natürlich haben wir nicht vergessen, dass wir dieses Jahr noch was gemacht haben, was in der Blogosphäre richtig für Aufsehen und -regen sorgte, deshalb gebührt unser

Ehrenpreis 2006: unserer Postkartenaktion
Das war so toll, so schön und zeigte, wie die anderen "Preisträger" auch, dass wir Gegenwart nicht wiederkäuen, sondern sie samt Zukunft gestalten wollen und auch weiterhin werden.

In diesem Sinne nun nach dem Initium, unser Perpetuum, verbunden mit den besten Wünschen fürs kommende Jahr:




Wollen Sie diese und folgende Tipps auch offline genießen, schicken Sie uns einfach die Daten per Mail an das-ist-aber-n@marketing-blog.biz

Schuss mit Links

Ich weiß noch nicht, ob wir daraus eine Reihe machen werden, aber es böte sich an: Homepages von Sportlern im allgemeinen und Fußballern im Besonderen.

Da gibt es höchst interessante Unterschiede. Zum einen sind da die von Sponsoren gehosteten Internetpräsenzen, wie beispielsweise die von Oliver Kahn und Michael Ballack , die beide unverhohlen wie unpersönlich kommunizieren, dass man dort also nur Informationen über, nicht aber von dem Spieler bekommt. Als Beispiel dazu möge der jahreszeitlich bedingte Grußtext dienen:

In der englischen Liga ruht der Ball über die Feiertage zwar nur ganz kurz, aber trotzdem möchten das Webteam von 7DC und Michael Ballack allen Besuchern ein frohes Weihnachtsfest und ruhige, besinnliche Tage wünschen. Lasst euch reich beschenken!

Die Winterpause hat begonnen, der Ball ruht und die Spieler und Mannschaften haben sich in den wohlverdienten Winterurlaub begeben. Das Webteam von 7DC und Oliver Kahn wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest und angenehme und ruhige Feiertage. Lasst euch reich beschenken!

Na? Which's whose?

Ganz anders dagegen die von Frank Rost, die doch schon den Eindruck erweckt, sie werde von ihm selbst gepflegt. Auch hier die entsprechenden Zeilen:
Ich wünsche Euch, Euren Familie und Euren Freunden – auch im Namen meiner Frau Susann und meiner Kurzen Elisa Annabel - ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein Jahr 2007 voller Zufriedenheit, Spaß, Spannung und Gesundheit.
Auch ein eigenes Logo ist da zu finden, schon mal nicht soo schlecht ...

Unerreicht aber ist die Seite, mit der Moritz Volz aufwartet: Zugegeben, vom Design her ist sie nicht gerade state-of-the-art, aber in puncto content schon sehr außergewöhnlich, weil nicht nur informativ, ohne dabei Wikipedia Konkurrenz machen zu wollen, sondern vor allem selbstironisch. Wenn auch nicht wirklich super kreativ, so doch wohltuend anders, situativ, WYWIWYG. Und sobald er das Spiel mit dem Ball so gut beherrscht wie das Spiel mit den Klischess (HÖRT sein Intro) wird er gewiss bald ein zweites Mal ins Nationalteam berufen ....

Es war einmal...

... ein Student. Das ist an sich nichts Schlimmes und gibt sich sicherlich später noch. Jeder Student ist irgendwann nicht mehr Student. Entweder bricht er das Studium ab, oder er schließt es ab. Dieser Student nun war Kommunikationswissenschaftler. Und erarbeitete eine Studie. Das ist gut. Denn daraus können wir alle etwas lernen.

Er beschäftigte sich also mit einer Frage, die viele Leute beschäftigt, vor allem die, die wie ich mit Öffentlichkeitsarbeit zu tun haben. Unser Student wollte wissen, was Journalisten eigentlich so wissen wollen. Und schickte ihnen einen Fragebogen. Wir wissen nicht, welche Fragen er gestellt hat, denn dafür müssen wir erstmal Geld bezahlen. Denn das Ergebnis seiner Studie kann man downloaden. Und zwar hier. Das kostet uns 49,90 Euro.

An sich nichts Ungewöhnliches. Blöd ist nur Folgendes. Der Student hat eine Pressemitteilung bei OpenPR veröffentlicht. Jetzt würde man ja erwarten, dass in der Pressemitteilung irgendwie steht, was in der Studie herausgefunden wurde. Außer, dass man jetzt weiß, was Journalisten wirklich wollen. Leider: Fehlanzeige.

Für wen sind denn Pressemitteilungen gemacht? Na? Genau. Für Journalisten. Und was die wollen, weiß der Student ja jetzt. Die wollen Fakten. Schnell. Im ersten Absatz die sieben großen Ws. Und was macht der Student? Er macht ein Geheimnis. Denn aus seinem Pressetext erfahren wir nichts.

Wenn ich nur wüsste, was in der Studie steht. Dann könnte ich hier mal drüber bloggen. Das würde vielleicht auch dem Student gefallen. Und ganz viele hätten was von seiner Studie.

Der Aufschwung kommt am 15. Februar

So verkündet es zumindest Burkhard Schneider auf seinem Best Practice Business Blog und dieser Tage auch telefonisch sowie per e-mail:

Hallo liebe Business-Blogger,

wie ihr vielleicht schon in meinem Blog gelesen habt, wird am 15.2.2007 in der IHK Frankfurt am die AUFSCHWUNG Messe für Existenzgründung, junge Unternehmen und Franchise stattfinden. Location ist das altehrwürdige Börsengebäude in Frankfurt am Main, das ja aus Funk und Fernsehen mehr als bekannt ist. An diesem Tag werden 1.500 Gründer, an Gründung Interessierte und Jungunternehmer erwartet.

Als Workshopreferenten sind u.a. Bernd Röthlingshöfer und Hannes Treichl mit dabei. In Gesprächen mit einigen Bloggern, insbesondere mit Bernd Röthlingshöfer und Frank Herold (danke dafür), ist die Idee entstanden, einen Bloggertreff ganztägig zu veranstalten, damit sich viele Blogger, die sich bisher nur virtuell kennen, persönlich kennenlernen. Wir haben extra einen Raum reserviert, in dem ihr auch WLAN-Empfang habt und in dem ihr mit Bloggern und Besuchern der Messe in Kontakt treten könnt. Natürlich ist für Euch auch der Eintritt frei, der aber mit 5 bzw. 10 EUR sowieso human ist. Es ist ja schliesslich eine Gründermesse. Ich bräuchte aber Euer Feedback, dass Ihr dabei seid, damit ich EUCH auf die "VIP"-Liste setzen kann.

Ich würde mich natürlich auch freuen, wenn Ihr auch im Vorfeld über die Messe berichtet. Ich werde ab heute ein bis zweimal pro Woche im best-practice-blog über die Messe berichten, so dass Ihr daraus alle News erfahren könnt. Zudem steht weiter unten ein kleiner Infotext, den Ihr gerne so übernehmen könnt. Gerne nehme ich auch noch gute Ideen für die Veranstaltung entgegen. Selbstverständlich freue ich mich auch, wenn Ihr diese Mail auch an andere Blogger weiterleiten würdet.

Jetzt wünsche Ich Euch eine frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Ich freue mich auf Euer Feedback uns unser Treffen am 15.2.2007 in Frankfurt am Main.

Burkhard Schneider



Vielleicht eine schöne Gelegenheit um die ausgefallene Blog-Weihnachtsfeier nachzuholen? Wichteln in FM?

marketing-blog'n'roll

Nein, auch wenn wir nicht auf Decken steppen können, können wir mehr als nur anderen auf der Nase herumtanzen. Wir können uns auch zum totalen Affen machen, wie ich als Sieger des bloginternen Brusthaarwettbewerbs 'Gorillike' hier zu beweisen die Ehre habe ...


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Kleingeister dieser Welt,
kümmert euch, um was ihr wollt, um eure Technoratiwerte (Ich denke, Goethe würde Philister heute Technocrati nennen, aber das nur mal so), eure Alexatoolbars (wohl das Substitut dafür, dass es im virtuellen Raum keine echten Kneipen gibt), euer Google-Ranking, wir vom marketing-blog tun das auch, aber belassen es nicht dabei...
Deshalb wenden wir uns in alter gelotologischer Tradition wieder mal unserer beliebten Reihe "Banale Brüller" zu - hier allerdings auf einer Metaebene für die, die verstehen. Genau, nur für dich ...


(Ich erhielt das mit einem anderen Absender, aber bevor in diesem Saftladen hier irgendwelche Springer Ross und Reiter verwechseln, dachte ich mir, zeig' mal, was du "paint-mäßig" so drauf hast...)

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