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Bücher zu verschenken – bis 24.12.

Passend wäre an dieser Stelle, unser neues Buch mit dem Untertitel „Wie Web 2.0 das Marketing revolutioniert“ zu verschenken. Aber das ist noch neu und soll erstmal verkauft werden.

Verschenkt werden aber unsere beiden letzten Leitfäden: „Leitfaden eMail-Marketing und Newsletter-Gestaltung“ (kann auch gekauft werden – siehe rechte Spalte) und „Leitfaden Permission Marketing“. Also frohe Weihnachten! Apropos: nach Heiligabend wird nichts mehr verschenkt.

P.S. Wer noch kein Geschenk hat: Weiterverschenken ist erlaubt – aber nur bis zum 24.

Ich wander aus!

Wir kennen alle: "B... weiß, was Frauen wünschen." Oder? Bei all den Abmahnungen hier bin ich mit Markennamen jetzt lieber vorsichtig.

Also, da macht ein bekannter Hersteller von Haushaltselektronik eine Studie. So kann man schließlich von sich reden machen. Und zwar ganz zufällig zum Thema Hausarbeit. Liegt ja auch nahe.

Herausgekommen ist Erstaunliches: Klassische Hausarbeit ist immer noch Frauensache. Männer reparieren lieber. Ob sie die Dinge reparieren, die die Frauen kaputt machen, geht aus der Studie nicht hervor.

Übrigens ist das in vielen europäischen Ländern so. Also, das mit der Verteilung. Ausnahme ist, na? Wer hat's erfunden? Genau. Die Schweiz.

Blickt man in den Ländervergleich, so packen im Haushalt besonders die Männer in der Schweiz an. Sie wischen z.B. mit 36 % weitaus häufiger den Boden als ihre männlichen Ländernachbarn (Niederlande 19 %, Belgien 18 %, Deutschland 17 %) und bringen auch deutlich häufiger den Müll weg (Schweiz 69 %, Belgien 42 %, Niederlande 28 % und Deutschland 29 %).
Die Männer in Deutschland dagegen erledigen neben den Reparaturarbeiten (80 %) dann lieber den Abwasch (34 %) und hin und wieder bereiten sie auch das Essen zu (27 %). Was sie so gar nicht mögen ist bügeln und Boden wischen.


Das ist jetzt alles nicht wirklich überraschend. Und auch nicht so furchtbar neu. Schön ist nur, dass dieser Haushaltselektronikhersteller jetzt zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt: Jetzt kennt man dort seine Zielgruppe besser und außerdem kann man noch durch eine Studie von sich reden machen. Auch nicht neu, aber trotzdem clever.

Für mich heißt das jetzt, dass ich wohl auswandern muss. Wohin? In die Schweiz natürlich. Da muss ich seltener den Boden wischen.


Über Saftsäcke und Blogwarte

Die "Klowände" Jean-Remy von Matts werden endlich doch das, als was ich sie schon immer empfand: ein Euphemismus. Wenn man sich mal in Ruhe durchliest, wer da wie auf wen in welchen Worten und mit welcher Motivation bzw. Unterstellung agiert, um nicht zu sagen: agitiert, muss sich schon fragen, ob so mancher Blogger inhaltlich nicht eher stellvertretend für eine verschmierte Schüssel denn eine beschmierte Wand steht.

Wieviele Mentaliban tummeln sich hier eigentlich? Leider kann ich kein Arabisch, aber ich bezweifle, dass man auf den Fanseiten Bin Ladens mehr Fundamentalistenscheiße findet als bei diesen Vollblutverschwörungstheoretikern. Euch empfehle ich Anicius Manlius Severinus Boethius sowie die "Bielefeldverschwörung".

Vielleicht entspannt euch das ...

Wie reagieren, so reagieren ……

Wie reagieren, so reagieren ……

Habe mir zum Thema "Abmahnung Saftblog" und den sich daraus ergebenden persönlichen emotionalen Konsequenzen einfach mal mir selber ein Interview gegeben!

Lieber Saftblog, liebe Blogosphäre,...

...wenn einer eine Marke hat, dann kann er was erleben. Da gibt's Trittbrettfahrer - die gibt's gar nicht. Wir meinen nicht die Schule, die Sommerspiele ausrichtet. Oder den Gastwirt, der den Olympiaspieß grillt. Vielleicht auch nicht den guten Walther-Saft - aber leider konnten unsere Anwälte das noch nicht beurteilen. Weil sich das Unternehmen noch nicht beim Absender gemeldet hat. Schade, denn sonst hätten sie erfahren, dass es in der Vergangenheit viele Fälle gab, bei denen die Abmahnkosten deutlich gesenkt wurden, weil sich herausgestellt hat, dass es sich um einen "kleinen Fisch" handelte.

Grundsätzlich mag ich Saft. Und mag auch Corporate Blogs, also die Weiternetwicklung normaler Unternehmens-Websites zu interaktiven Werbe- und Marketing-Plattformen. Und es freut mich, dass das Marketing und die Umsätze der Firma Walther mit Hilfe des Saftblogs einen derart rasanten Aufschwung nehmen konnten.
Siehe exciting ecommerce und zahlreiche weitere Sites. Zitat: "Walthers Saftblog: Warum Bloggen Chefsache sein sollte. Ein Weblog kann ein Unternehmen komplett verändern, es schneller, offener, kundengetriebener machen. Diese (Extrem-)Erfahrung macht gerade die Kelterei Walther, ein angestammter Familienbetrieb bei Dresden.

Geschäftsführerin Kirstin Walther: "In den 79 Jahren seit der Gründung der Kelterei im Jahr 1927 hat nichts solchen Einfluß auf die Geschäftsausrichtung des Unternehmens gehabt wie das seit Januar bestehende Weblog": "Alles wird schneller, der Dialog mit den Kunden, die Entscheidungen, der Verkauf, die permanente Neuausrichtung. Ich kann nur erahnen, wie durch das Weblog unser Unternehmen in 12 bis 18 Monaten aussehen kann."

In Walthers Saftblog bloggen die Geschäftsführer Kirstin Walther und Jörg Holzmüller sowie einige der Mitarbeiter. Wer Jörg Holzmüller heute schwärmen hört, möchte kaum glauben, dass er der große Skeptiker im Hause Walther war und das Weblog, das seine Geschäftspartnerin im Januar gestartet hatte, zunächst als "öffentliche Bedrohung" empfand.
Seine Aussagen sind deshalb so bemerkenswert, weil Jörg Holzmüller alles andere als ein Greenhorn ist. Er hat für den Computerhersteller Digital Equipment und als Unternehmensberater für Roland Berger gearbeitet und in Dresden den Elektronikversender Cyberport mitgegründet (s. Vita im Blog).
Insofern ist es spannend zu hören, was ein erfahrener Business- und Internet-Profi von Weblogs hält. Umsatz und Reichweitenzuwächse sind längst nicht die einzigen Gründe fürs Bloggen. Wenn man das Bloggen so konsequent (und intensiv) betreibt wie die Kelterei Walther, verändert sich weitaus mehr. Es entstehen neue Beziehungen - zu Kunden, Geschäftspartnern, Experten, von denen die Kelterei gerade extrem profitiert."

Das klingt eher nach vollem Glas als nach leerem und das gönnen wir den Arnsdorfern und ihren Beschäftigten.
Aber zurück zum Schutz von Markenrechten: Wir schützen unsere Markenrechte gegen Unternehmen - bis hin zu Weltkonzernen - die genau wissen, was sie tun, wenn sie im Windschatten eines Symbols wie den Ringen segeln.

Nun noch etwas zum Thema blog. Wenn ich in einer Zeitung, im TV oder im Internet eine Marke verwende, die mir nicht gehört und abgemahnt werde, dies zu unterlassen, werde ich dies tun. Und sicher nicht sagen, ich stelle die Zeitung ein, ich schließe den Sender, ich nehme ich den blog vom Netz? Schon gar nicht, wenn es sich wie in diesem Fall nicht um ein Presseorgan, um das zentrale Werbe- und Marketing-Tool eines Unternehmens handelt.

So, und jetzt rufe ich Frau Walther an und sage Ihr dies alles selbst. Denn so toll Bloggen auch ist - manchmal ist der direkte Weg der Bessere.

Michael Schirp
Pressesprecher Deutscher Olympischer Sportbund

Die Kuh scheint vom Eis zu sein...

Soeben habe ich mit Gerd Grauss und Michael Schirp vom DOSB telefoniert (vorher mit den Herren Pieper und Böcker aus der Pressestelle). Alle sehr freundlich, sehr nett.

Im Fazit: Man wird sich mit dem Saftblog einigen!

Michael Schirp wird noch heute eine Stellungnahme auf marketing-blog.biz veröffentlichen!

UPDATE: Dauert nicht mehr lange. (Auch zwischen den Zeilen lesen - bitte!)



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