Samstag, 30. Juni 2007
08:37
Die besten Marketing-Tipps aller Zeiten VI
Oder: Warum eine Prinzessin nichts taugt
Kennen wir Sie nicht alle, die Prinzessin in uns? Jenes Wesen, das lieb, nett, freundlich, adrett ist, das sich selbstverliebt im Spiegel betrachtet, voll Sehnsucht seufzt, wenn es sich erblickt, ein leicht dümmliches Grinsen in den Mundwinkel hat, blinzt und einfach rundum glücklich ist. Wäre da nicht diese Stille in ihrem Leben, das sich stets nur in den eigenen vier Wänden abspielt. Keine SMS, keine Anrufe, keine E-Mails. „Aber ich verstehe das gar nicht“, sagt sie dann. „Ich bin doch so lieb, nett, freundlich, adrett. Man muss mich einfach mögen. Man muss. Man muss. Man muss. Ich will, dass man mich anruft. Ich will, dass man mit mir ausgehen will. Ich will, dass man mich einlädt. Ich will. Ich will. Ich will.“ Dann geht sie wieder vor den Spiegel, schaut sich an, und kriegt wieder dieses leicht dümmliche Grinsen in die Mundwinkel, geht hinaus, wieder zurück, wieder hinaus, immer wieder dasselbe. Bis die anderen in uns sie erschlagen. Endlich kann man wieder raus, paar aufs Maul hauen, paar aufs Maul kriegen, aber auch Einladungen und Termine. Nicht bei jedem, aber mehr als bei keinem.

Beim "Gefunden werden" behilflich sein kann übrigens SeekXL.
Geschrieben von Heiko Walkenhorst in Meta-Marketing
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Sie gehören zu den ganz Großen. Sie sind stark und musikalisch. Gibt es Parallelen? Was tun sie, was wir auch nutzen können, um uns (und unsere Dienste) anbieten zu können? Entscheiden Sie selbst:
Groß, mächtig und bisschen dumm kommt er uns vor, der werbende, der bekannte röhrende Hirsch. Letzteres resultiert wohl aus seiner Omnipräsenz in Deutschlands Wohnstuben Anfang des letzten Jahrhunderts. So gesehen handelt es sich wohl um das erfolgreichste Werbemotiv aller Zeiten. Kann man sonst noch lernen von "Wild-Werbung"?
