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Die besten Marketing-Tipps aller Zeiten VI


Oder: Warum eine Prinzessin nichts taugt



Kennen wir Sie nicht alle, die Prinzessin in uns? Jenes Wesen, das lieb, nett, freundlich, adrett ist, das sich selbstverliebt im Spiegel betrachtet, voll Sehnsucht seufzt, wenn es sich erblickt, ein leicht dümmliches Grinsen in den Mundwinkel hat, blinzt und einfach rundum glücklich ist. Wäre da nicht diese Stille in ihrem Leben, das sich stets nur in den eigenen vier Wänden abspielt. Keine SMS, keine Anrufe, keine E-Mails. „Aber ich verstehe das gar nicht“, sagt sie dann. „Ich bin doch so lieb, nett, freundlich, adrett. Man muss mich einfach mögen. Man muss. Man muss. Man muss. Ich will, dass man mich anruft. Ich will, dass man mit mir ausgehen will. Ich will, dass man mich einlädt. Ich will. Ich will. Ich will.“ Dann geht sie wieder vor den Spiegel, schaut sich an, und kriegt wieder dieses leicht dümmliche Grinsen in die Mundwinkel, geht hinaus, wieder zurück, wieder hinaus, immer wieder dasselbe. Bis die anderen in uns sie erschlagen. Endlich kann man wieder raus, paar aufs Maul hauen, paar aufs Maul kriegen, aber auch Einladungen und Termine. Nicht bei jedem, aber mehr als bei keinem.



Beim "Gefunden werden" behilflich sein kann übrigens SeekXL.
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Tiersiche Akquise (X)

Sie gehören zu den ganz Großen. Sie sind stark und musikalisch. Gibt es Parallelen? Was tun sie, was wir auch nutzen können, um uns (und unsere Dienste) anbieten zu können? Entscheiden Sie selbst:

Zur Fortpflanzungszeit kommt es zu teilweise sehr aggressivem Verhalten der männlichen Tiere untereinander, wobei sie sich mit geöffnetem Maul bedrohen, sich rammen und abdrängen. Die Verletzungen, die bei diesen Kämpfen entstehen, sind meist nur oberflächlich, hinterlassen allerdings deutliche Narben in der Rückenhaut der Tiere.

Ebenfalls in den Bereich des Verhaltens während der Paarungszeit gehört der charakteristische Gesang der Buckelwale. (...) Der Gesang der Buckelwale gehört zu den facettenreichsten Tierlauten überhaupt und wird hauptsächlich von männlichen Tieren unter Wasser produziert. Der Gesang besteht dabei aus Einzelstrophen, die sich regelmäßig wiederholen, individuentypisch sind und sich im Laufe der Jahre verändern. (...)

Paare bleiben im Normalfall für wenige Stunden zusammen und beide Partner verpaaren sich mit weiteren Tieren. (Quelle)

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Tipp des Tages: Geben Sie den Ton an!

Guten Tag.

Wollen Sie doch, was Sie tun!



Guten Tag

und ein schönes Wochenende.

Tierische Akquise (IX)

Groß, mächtig und bisschen dumm kommt er uns vor, der werbende, der bekannte röhrende Hirsch. Letzteres resultiert wohl aus seiner Omnipräsenz in Deutschlands Wohnstuben Anfang des letzten Jahrhunderts. So gesehen handelt es sich wohl um das erfolgreichste Werbemotiv aller Zeiten. Kann man sonst noch lernen von "Wild-Werbung"?

    Ab Mitte September konkurrieren die Rothirsche um den Harem. Der Platzhirsch sucht das Kahlwildrudel auf. Er markiert den Brunftplatz (...).

    Während der Brunftzeit beobachtet man beim Hirsch folgende Gebärden:
    1. Herausstrecken des Leckers, der in kurzen Abständen über den Windfang fährt.
    2. Flehmen, Hochziehen der Oberlippe, ohne einen Laut abzugeben. (...)
    3. Zucken der Brunftrute als Ausdruck geschlechtlicher Erregung.
    4. Eckzahndrohen, wenn der Hirsch seinem Konkurrenten die Grandeln zeigt. (...)

    Beihirsche (geringe Hirsche z.B. Spießer) werden am Rande des Rudels geduldet, wenn sie dem Kahlwild nicht zu nahe treten. Herausforderer werden vertrieben. Nähert sich ein Herausforderer röhrend, versucht der Platzhirsch mit einer schnelleren Ruffolge zu antworten. Gibt der Herausforderer dann nicht auf, stolzieren die Konkurrenten in 5 bis 10 Meter Abstand nebeneinander einher und imponieren mit ihren Breitseiten. Manchmal treten sie dabei zur Seite und wühlen mit dem Geweih den Boden auf. Flieht keiner, senken plötzlich beide ihre Köpfe, prallen mit den Geweihen aufeinander und versuchen sich gegenseitig rückwärts zu schieben. In der Regel flieht dann der Schwächere, wenn der Druck des Gegners etwas nachläßt. Meist gewinnt der Platzhirsch! (...) (Quelle)


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Tipp des Tages: Niemals den Kopf hängen lassen -
außer zum Angriff!

Neues von den Presseverhinderern

Gerade war ich auf Bildrecherche. Denn am liebsten hat es die Fachzeitschrift, für die ich arbeite, wenn ich nicht nur Texte, sondern auch passende Bilder abliefere. Und die such ich wo?

Natürlich im Internet. Die moderne Technologie des sogenannten Downloads ermöglicht es nämlich, dass man heute sofort hochaufgelöstes Material auf seinen Computer laden kann. Das hat sich scheinbar noch nicht überall herumgesprochen.

Nicht nur, dass es große Unternehmen zu geben scheint, die gar keinen Pressebereich auf ihrer Homepage haben, nein es gibt auch welche, die ihn systematisch abschotten. Ich glaube, ich sagte schon einmal: wer soll sich denn die ganzen Logins merken? Und vor allem: wer will denn warten, bis Pressesprecher X ihn freigeschaltet hat?

Aber, es gibt auch gute Nachrichten. Gerade habe ich bemerkt, dass die Firma Teleatlas etwas ganz Schlaues tut: sie laden gute Bilder einfach bei flickr hoch. Dort kann man sie bequem anschauen und herunterladen. Das beste für die Firma ist: dieser Service ist kostenlos.

Da kann sich keiner mehr rausreden, der Internetauftritt müsste erst umgestrickt werden, damit auch Dateien entsprechend sortiert und aufbereitet werden können. Ab damit in ein entsprechendes Fotoalbum und los geht's.

Übrigens: das geht auch mit Texten. Bei openPR zum Beispiel. Aber, wem sag ich das.

Der Besserwerberblog wirbt besser!

Wenn wir schon beim Thema "Eigenlob stimmt!" sind, möchte wir nicht verhehlen, dass wir mit unserer Postkartenaktion den Zahn der Zeit gezogen und damit den Nerv getroffen (oh, ein unglückliches, weil schmerzhaftes Bild, egal) haben:

    Werbung: klassische Post beliebter als eMails

    Stein schlägt Schere, Schere schlägt Papier und Papier schlägt eMail: Wenn es um Produktinformationen geht, wünschen sich viele Konsumenten die klassische Snail-Mail.


Verglichen mit der elektronischen Post erfreut sich die klassische Postsendung bei den Konsumenten großen Zuspruch. Dass dabei "erwünschte Werbung" lieber real (73%) als digital (18%) angenommen wird, bestätigt mich nur in meiner Mutmaßung, dass das Internet und Web 2.0 etc. alles maßlos überschätzt wird. In der Studie des Dokumenten- und Postdienstleisters Pitney Bowes (das muss man fairerweise dazusagen) kam auch raus, dass selbst die klassischen Postwurfsendungen, die an etliche Haushalte gehen, von 70% der Befragten als "sympathisch" befunden wurde. (Ich nehme an, ein Übersetzungsfehler. Dennoch:) Es gibt also nicht nur meine Mutter, die es "liebt", in den für mich Horror-Prospekten zu blättern und sich darüber zu erfreuen, dass es jetzt bei X Bügelbretter für nur noch Y gibt. (Dass sie keines suchte geschweige denn kaufen will, tut ihrer Freude keinen Abbruch :-).) Aber es gibt Menschen wie mich, Werber, Blogger, sonst irgendwie zeitgeistig, die nicht in der Lage sind zu reflektieren und die Welt "da draußen" (allein diese Formulierung macht den Sozialautismus deutlich) so zu akzeptieren wie sie ist: völlig banal.

Zurück zur Studie:

    Lediglich 31 Prozent waren bereit, einen noch nicht geöffneten Umschlag wegzuwerfen. Immerhin 53,2 Prozent gaben an, sie würden eMails ungelesen löschen, so denn erkennbar ist, dass es sich um Produktinformationen handelt. Bei vertraulichen Schriftsachen wie Rechnungen, Post von Banken und Finanzdienstleistern wurde erwartungsgemäß noch eher für die langsame Papierform votiert: 83 Prozent wünschten sich eine Zustellung per Brief gegen über zehn Prozent, die über eMail informiert werden wollten.

Was daran so geil sein soll, Post zu bekommen? Finden Sie es nicht heraus, fühlen Sie es: Jetzt registrieren und vorfreuen. Denn schon bald gibt es die nächste Folge unserer beliebten Serie

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