Bessere Werbung: Sponsored Posts und Advertorials auf marketing-blog.biz»

Architektur als Werbemittel

Presseverhinderer - wir leben noch!

Es ist wahr. Eine zunehmende Professionalisierung der Verantwortlichen in den Unternehmen ist festzustellen. Immer öfter gibt es wirklich kompetente Ansprechpartner und auch gutes Material. Doch kürzlich erlebte ich folgendes:

Für eine Marktübersicht recherchiere ich in einer bestimmten Branche. Ein bekanntes Beratungsunternehmen hat just zu diesem Thema eine Studie erstellt. Damit das Ganze also Hand und Fuß bekommt, frage ich an, ob ich dazu Material bekommen kann. Ich will ja gar nicht die ganze Studie, die normalerweise für viel Geld verkauft wird. Nur ein bisschen Futter für meine Recherche. Die Antwort auf meine Anfrage:

Guten Tag Frau Weber,

ich würde Ihnen wirklich gerne helfen. Aber ich ersaufe in Arbeit. Erst ab April ist wieder ein Silberstreifen am Horizont zu sehen. Ich bitte Sie um Ihre Verständnis. Ein anderes Mal gerne wieder.

Mit freundlichen Grüßen


Auf meine Antwort, dass mein Abgabetermin aber Anfang April ist, erhielt ich leider keine Antwort. So kann man auch Medienpräsenz verhindern.

Genug geredet!


Ein kleines Spiel.
Es geht um viel
Geld - oder keins.
Wem gibst du deins?

Geh in die Offensive
gegen die Krise!

Jahrmarkt, Kirmes und trojanisches Pferderennen

Gut laufende Social Media Plattformen sind wie real life Volksfeste. Viele Menschen, Gedrängel, hormoneller Übermut und lockere Stimmung. Wen wundert es, dass sich dort analog zur Offline-Welt ein Haufen Trickbetrüger und Ganoven herumtreibt.

Oft machen sich die Besucher zu allzu leichten Opfern von Malware, Heiratschwindlern und virtuellen Hütchenspielern. Aber es gibt auch wirklich gewiefte Scriptkiddies und Wurmfabrikanten, die nicht nur die beduselten Klickzwangpatienten abgreifen, sondern Dinge anstellen, die die Bezeichnung „trojanisches Pferd“ echt verdienen.

So gelesen in den WebProNews: Viele Facebooknutzer bekamen letzte Woche von einer Art „Qualitätssicherungs-Applikation“ die Meldung, einer ihrer Freunde hätte Probleme beim Abrufen ihres Profils. Man sollte das bitte mal prüfen - natürlich anhand der Applikation.

Nun gibt es erstaunlich viele Nutzer, die jede Applikation installieren, solange sie von einem „vertrauenswürdigen“ Freund offenbar ebenfalls genutzt wird. Die ersten haben sie also installiert, und so pflanzte sich die angebliche Qualitätssicherungsapplikation munter innerhalb deren Freundeslisten weiter. Das Ding sah aber auch wirklich ziemlich seriös aus, und wer kann schon all die hundert App-Nachrichten pro Tag hinterfragen. Wenn ich Bussibärchen verschicke, will ich auch, dass alle meine Freunde die Bussibärchen sehen können, die ich bekommen habe. Selber schuld.

Aber es gibt ja auch die Anderen, die weniger Dummen Vertrauensseligen. Die sind hingegangen und haben die Applikation gegugelt. Um sicher zu gehen. Und siehe da, was prangt direkt unter den ersten Suchergebnissen? Eine Meldung, die vor diesem Teufelszeug warnt. Gefährliche Malware, bloß nicht installieren…

Die meisten der vorsichtigen, wissbegierigen Googler wollten dann natürlich genau wissen, was es damit auf sich hat. Schon um auf Facebook alle Freunde zu warnen und so weiter. Also haben sie das Suchergebnis auch angeklickt. Doof, dass genau diese Website ebenfalls präpariert war um eben jene Schlaumeier ebenfalls zu erwischen. Wie gerissen, hinterhältig und gemein ist das denn bitte?

Die ganz Vernünftigen unter den Vernünftigen sind vielleicht bei dem Domainnamen der Webseite skeptisch geworden. Oder wenn nicht, hatten sie natürlich entsprechende Virenscanner & Co installiert. Trotzdem, dieses Beispiel sollte uns alle noch ein bisschen vorsichtiger machen. Gerade, wenn man sich für besonders schlau hält, hauen einen gewitzte Trickbetrüger übers Ohr.

Fürn Arsch

Interessanterweise gibt es keine wirklich beschissene Werbung für Hämorrhoidensalben:

Wer nicht wirbt, stirbt. Wörtlich genommen

Man sollte meinen, die deutsche Bestattungsbranche hätte es gar nicht nötig, überhaupt Werbung zu betreiben. Denn gestorben wird ja schließlich immer. Art-Lawyer.de macht uns in seinem Newsletter darauf aufmerksam, dass auch die Bestattungsunternehmer erkannt haben, dass Werbung ihnen nützen kann. Sie rufen nun zu einem Wettbewerb auf.

Gesucht werden auffallende, auffallend subtile oder auch betont einfache Entwürfe für ein Plakat, das für Bestattungsvorsorge wirbt.
Die drei besten Ideen werden von einer hochkarätigen Jury prämiert, der neben Vertretern der Berufsorganisation der Bestatter auch Volker Nickel (Sprecher des Deutschen Werberats), Professor Dr. Marc Drüner (Professor für Marketing und Innovationsmanagement) und Gabriele Eick (Vizepräsidentin des Deutschen Marketing-Verbandes) angehören.
Den Gewinner erwarten neben einem Geldpreis die Veröffentlichung seines Plakatentwurfs im Rahmen der alljährlichen Vorsorgekampagne des Kuratoriums und eine öffentliche Auszeichnung...


Also, auf! Hier ist noch Potenzial, denn wer von uns hätte schon einmal Werbung von Bestattern gesehen?

Twitter

Verwaltung des Blogs

Login