Bessere Werbung: Sponsored Posts und Advertorials auf marketing-blog.biz»

Netzwerk Recherche ruft Journalisten zu mehr Distanz gegenüber Pressesprechern auf

Via newsroom.de erreicht uns die Nachricht, dass der Verein Netzwerk Recherche die Nähe zwischen Journalisten und Pressesprechern beklagt. Der Verein macht sich für den investigativen Journalismus stark. Das sollte eigentlich jeder Pressesprecher gut finden.

Netzwerk Recherche klagt darüber, dass die Pressesprecher oft gut über den Alltag der Journalisten informiert sind und zum Beispiel die Tatsache, dass sie an meist enge Zeitraster gebunden sind, hemmungslos ausnutzen. Das ist zwar aus der Sicht der Journalisten verständlich, aber in meinen Augen schon befremdlich. Denn wenn Pressesprecher und PR-Kollegen gut auf ihren Job vorbereitet sind und versuchen, ihrer Nachricht Gehör zu verschaffen, so ist das an sich nicht verwerflich. Solche und weitere Thesen kann man hier nachlesen.

Wenn sich die Journalisten dadurch leicht beeinflussen lassen, sollte man dies nicht den Pressesprechern vorwerfen. Viel eher müsste man die Verlage schelten, die die Arbeit der Redakteure mehr und mehr erschweren. Denn sie dünnen das Personal so sehr aus, dass viele sich nicht anders zu helfen wissen, als eben die Pressetexte mehr oder weniger unredigiert und ungeprüft zu übernehmen. Ich finde das auch im Sinne seröser PR nicht wünschenswert.

In meinen Augen ist der Journalist ein Sparringspartner. Wenn er mit seiner Recherche Missstände aufdeckt, so hat er seine Arbeit gut gemacht. Das ärgert dann zwar den Pressesprecher, sollte aber das Verhältnis nicht trüben. Wenn allerdings PR-Menschen meinen, die Welt könne nur rosarot und himmelblau aussehen, dann verlieren sie massiv an Glaubwürdigkeit.

Und Unternehmen und Produkte, die immer nur auf der Sonnenseite stehen, wirken doch auch irgendwie wenig überzeugend... Ich denke nicht, dass die Nähe zwischen Journalisten und Pressesprechern an sich ein Problem darstellt. Problematisch ist nur, wie sie damit umgehen. Jeder sollte einfach bestrebt sein, seinen Job gut und glaubwürdig zu machen. Dann hat sich niemand etwas vorzuwerfen.

Die neue Armut. Das neue Mitleid.

Notleidende Banken. In Gefahr geratene Milliardärinnen. Millionäre vor Gericht. Eine Bank bekommt mehr als doppelt soviel wie 84 Millionen Bürger eines Landes. Die Kette der Verwirrungen wird unübersichtlich länger. Und mittendrin diese neue Art der Armut, mit der wirklich keiner rechnen konnte, die einen wirklich tief berührt und betroffen macht. Was sollen diese Menschen denn nun machen? Ihre Lebenshaltungskosten können sie so unmöglich aufrecht erhalten. Und die Unternehmen können sich diese auch nur noch schwer leisten. Da kommt eine völlig neue Art von Armut auf uns zu, mit der niemand rechnen konnte. Der Vorteil, es sind in der Summe nicht so viele. Der Nachteil, es kostet uns ein Vermögen. Oder um in der Sprache derer zu bleiben, es kostet viele Vermögen.

Muss die Bundesanstalt für Arbeit oder die Agentur für Arbeit sich nun auf eine neue Zielgruppe einstellen? Und auch das Sozialamt? Gibt es eine Art Hartz Gold und Hartz Platin? Ich meine schon, da muss der Staat eingreifen und ebenso helfend unter die Arme greifen. Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich. Und Armut, das wissen wir seit Hartz 4, ist vor allem eine Ansichtssache.

Es werden ja auch kerngesunde Menschen plötzlich krank, da kann der Staat ja auch keinen Unterschied machen. Somit sind reiche Leute ja auch viel schneller und früher arm. Bei sehr Reichen geht das ja noch viel schneller. Und die Probleme, die sich dann auftun, sind doch im Prinzip dieselben. Mal ehrlich, und wir lassen diese Menschen ohne gesellschaftliche Wärme im Regen stehen. Als ob die das gewollt, gesehen oder geahnt hätten.

Vor allem die Banken tun mir da besonders leid. Noch vor Monaten haben sie uns allabendlich die Welt erklärt, und nun das. Die brauchen doch jetzt unsere Unterstützung, unsere Zuneigung, unsere Hilfe. So herzlos kann man doch nicht sein. Für einen Staat wäre das ein vorbildliches Verhalten in Sachen Toleranz. Förder- und Aufbauprogramme für Reiche im Umgang mit der drohenden Armut. Und ich würde die Grenze nicht so niedrig ansetzen, denn es sind ja wie gesagt nicht so viele. Und damit der psychische Schaden so gering bleibt wie möglich, sollte man so früh wie möglich da sein für diese Menschen. Also, die Armutsgrenze sollte man so um die 500 Millionen Vermögen festlegen. Diese Menschen werden uns das sicher danken. Da bin ich mir ganz sicher.

Offizieller Bewerbungstext zum Zyniker des Jahres 2009. I‘ ll be back!

Ideenklau und Diebstahl im Internet

Das Internet ist selbstverständlich kein rechtsfreier Raum. Was offline rechtswidrig ist, verstößt in der Regel auch online gegen das Gesetz. Diese an sich logische Überlegung wird gerade im Internet angesichts der Unmenge an Informationen und Ideen sowie der Anonymität von manchen nur zu gerne vergessen. Warum selbst Ideen entwickeln oder eigene Daten sammeln, wenn andere schon kreativ vorgearbeitet haben? Dieser Verzicht auf eigene geistige Anstrengungen ist nicht nur frustrierend für denjenigen, der zuvor in mühevoller Kleinarbeit gearbeitet hat, sondern zudem rechtlich äußerst problematisch. Eine Veröffentlichung im Internet gibt niemanden automatisch das Recht zur Übernahme.

Diebstahl Internet

Der plumpe Klau mittels „Copy and Paste“ ist zum Glück leicht beweisbar und eindeutig rechtswidrig. Schwieriger kann es dagegen werden, wenn Motive und Designs einfach übernommen werden.

Der Bayrische Rundfunk berichtete vor wenigen Tagen von einem besonders dreisten Ideenklau, dem eine Berliner Designerin zum Opfer gefallen ist: Diese hatte auf dem Internet-Portal „Threadless“ ein Design für eine T-Shirt Grafik hochgeladen. Zur Information: „Threadless“ ist ein amerikanischer Online-Shop, der Graphik T-Shirts verkauft. Jedermann kann dort Design Entwürfe einstellen, die dann bewertet werden. Die Designs mit den besten Bewertungen gehen später in Druck. Zu ihrer Freude gewann die junge Designerin mit ihrer Grafik einen Wettbewerb auf „Threadless“, so dass der Betreiber ihr T-Shirt Design druckte und online verkaufte. Hierbei wurde ihr zugesichert, dass sie selbstverständlich weiterhin das Urheberrecht an dem Design behalte. Im September 2008 erhielt die Designerin aber einen Hinweis, dass ihr T-Shirt-Motiv von der US-Modekette „Forever21“ – die amerikanische Ausgabe von H&M – einfach ungefragt abgekupfert werde. Das gleiche T-Shirt, das bei „Threadless“ erhältlich sei, werde nun mit leicht anderen Farben, aber dem gleichen Design von der Modekette vertrieben. Offensichtlich waren der Kreativabteilung von „Forever21“ die eigenen Ideen ausgegangen…

Wegen solchen Urheber- oder Markenverletzungen kann der Betroffene umfangreiche Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche geltend machen. Die Schwierigkeit bei derartigen Verstößen ist aber mitunter die praktische Umsetzung in unserer globalen Welt. Im Fall der Designerin spielte sich beispielsweise der ganze Verstoß in den USA ab – dort ist es sehr teuer und schwierig zu klagen. Besser schaut es dagegen aus, wenn sich der Streit in Deutschland abspielt oder auswirkt, wie bei Importen von gefälschter Ware auf den deutschen Markt: In Deutschland ist es wesentlich leichter und etwas billiger, die Schutzrechte wirkungsvoll durchzusetzen.

Das der Diebstahl im Internet aber auch kuriose Formen entwickeln kann, beweisen die Ermittlungen der Bochumer Polizei nach einem Himmelstränenband, Phönixschuhen, Siamesenmessern und 7 Mio. Yang. Wer jetzt verwirrt schaut, hat wahrscheinlich noch nie etwas vom Online - Fantasyspiel „Metin2“ von Gameforge gehört. Dort waren einem Spieler die genannten Ausrüstungsgegenstände seines Avatars auf unerklärliche Weise abhanden gekommen – Ausrüstung, für die der Spieler immerhin innerhalb von zwei Jahren etwa 1.000 Euro investiert hatte. Ob es jemals zu einer strafrechtlichen Verurteilung kommen wird, darf bezweifelt werden. Wer solche Taten aber als absolut lächerlich darstellt, sollte sich vorher einmal vor Augen halten, dass virtuelle Werte längst echte Sachwerte für Menschen bedeuten können. Wer bei einem Online-Pokerspiel virtuell 1.000 Euro gewinnt, würde sich sicher (zu Recht) auch beschweren, wenn der Gewinn einfach verschwindet.
"Ideenklau und Diebstahl im Internet" vollständig lesen »

Fans vs. Krise

Wir sind bekanntermaßen das offizielle Anti-Krisen-Blog! Doch uns reicht es nicht, einfach nur gegen die Krise zu reden, sondern etwas gegen die Krise zu tun. Genauer gesagt: Wir wollen die Chance nutzen, die sich jetzt ergibt und retten, was man retten muss, z. B. Märklin.

Dass solche Unternehmen, wie auch Schiesser, Rosenthal und wie sie alle heißen, pleite gehen, liegt bedingt nur zum Teil an der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise. Sie hat doch wahrscheinlich nur beschleunigt, was andernfalls nur mit viel Glück abzuwenden gewesen wäre. Wenn es einer Bank gelingt, in diesen Zeiten satte Gewinne einzufahren, dann ist das für mich zumindest ein deutliches Signal gegen die Allmacht der "Krise.

Vielleicht war einfach die Gier zu groß, genauer gesagt: viel zu groß. Was nun tun?

Im Zweifel hilft ja Fußball in allen Lebenslagen - so auch hier.

Vor einigen Jahren hatten zuerst englische Fußball-Fans die Idee, sich nicht zu Bütteln der Eventmaschine Fußball zu machen und entschlossen, sich einen eigenen Verein zu kaufen. Es wurde via Internet Geld gesammelt, genauer gesagt: sehr viel Geld - und dann kauften nach rund sieben Monate den Fünftliga-Club Ebbsfleet United. Diese Idee gibt es inzwischen auch in Deutschland, aber eben nur für Fußball. Warum nicht also dasselbe für vom Aussterben bedrohte Marken zu machen?

Das wäre mal eine richtige Volksaktie. Ausgabe ab 20 € ..... hm......
Hat wer n Tipp, wie man das weiter treiben könnte?

Ein kurzes Leben: Zoomer.de stirbt schon nach einem Jahr

Vor noch nicht einmal einem Jahr hatte ich ein neues Nachrichtenportal vorgestellt: zoomer.de . Das sollte eine neue Form der Nachrichten-Präsentation geben, so eine Art Nachrichten 2.0. Und jetzt? Jetzt isses schon wieder aus.

Die Redaktion verrät uns Folgendes:

Die Wirtschafts- und Medienkrise hat bei uns und in unserem Mutterkonzern durchgeschlagen. Ein teures Experiment, das wir nunmal sind und waren, ist unter diesen Rahmenbedingungen nicht durchzuhalten. Die Crew der Redaktion aber geht erhobenen Hauptes von Bord: Wir haben etwas bewegt. Wir haben gewagt, wovor andere zurückgescheut sind. Und wir haben es gut gemacht. Das ist keine überzogene Selbstbeweihräucherung zur Beerdigung, sondern dass, was wir von Euch Usern, von Kollegen und Kritikern gehört haben. Das mutige Konzept, Euch Leser viel direkter mit einzubeziehen, hat funktioniert. Leider fehlte uns die Zeit, um die nötige wirtschaftliche Stabilität zu erreichen.


Müssen wir trauern? Oder ist es schlicht der ganz normale Tod einer Totgeburt?

Au! Die tut weh ...



Hm, irgendwie ... klassischer Fall von Scheiß-auf-logik-und-verantwortung-hauptsache-es-sieht-gut-aus-und-ist-technisch-anspruchsvoll-weil-das-ja-ach-so-kreativ-ist.
Humanistisch gesehen noch schlimmer: wahrscheinlich funktioniert's :-)

Europadruck

Twitter

Gastbeiträge

Aufmerksamkeit
Aufmerksamkeit wird quantifizierbar
Karoshi
Karoshi, der Tod durch Überarbeitung. Es geschah in einer Werbeagentur
Kundenkommunikation
Kundenkommunikation über E-Mail, SMS und soziale Netzwerke
Mediaplanung
Soziale Netzwerke brauchen differenzierte Mediaplanung
Radiowerbung
Vier Regeln, wie Radiowerbung besser im Gehirn ankommt
Reputationsmanagement
Reputationsmanagement mit (Online-)PR

Verwaltung des Blogs

Login