Mittwoch, 29. April 2009
19:00
Zeit für eine neue Marke?
"Die Stimmung ist besser als die Lage!", hieß es neulich von offizieller Seite.
Stimmt das? Oder ist es ein Totschlagsargument bzw. eine Betablocker der guten Laune?
Fakt ist, der DAX, der einst mal als Indikator für die Krise herhalten musste, klettert langsam, aber stetig, und ist näher an den 5.000 denn den 4.000 Punkten. Als Indikator für den Aufschwung versteht dies aber niemand. Aber wehe er gibt auf dem 20% höheren Niveau als noch vor wenigen Monaten um 2% nach ... "Neue Schreckensnachricht!"
Der April war der wärmste seit Aufzeichnung des Wetters! Januar, Februar, März waren aber auch scheiße kalt und zumindest ich kann mich nicht daran erinnern, einen so langen, knackigen Winter gehabt zu haben. Kommuniziert wird aber der Schrecken.
Man muss schon sehr aufpassen, dass man den Versuchungen widersteht, den Nachrichten vollumfänglich zu glauben. Sie sind leider auch zu einer Ware verkommen, die je nach Quelle entweder leicht verdaulich zu-, äh: aufbereitet sind oder einem schwer im Magen liegen.
Es gibt keine Nachrichtenmarke. Einst war es die "tagesschau", aber ist sie noch wirklich verlässlich? Oder "Der Spiegel"? Wieviele Konjunktive, Meinungen Einzelner, Absichtserklärungen werden selbst dort als "Nachricht" verbreitet/"verkauft"? So etwas fehlt. Kurz die Fakten skizzieren, in Zusammenhang stellen und die Schlussfolgerungen den Menschen überlassen. Eine Art "Hirn-Bild": kurz, klar, wahr - ohne "Perspektives", ohne Konjuntive, nur Konkretes.
Ich bewerbe mich hiermit als Abonnent No.1 ...
Stimmt das? Oder ist es ein Totschlagsargument bzw. eine Betablocker der guten Laune?
Fakt ist, der DAX, der einst mal als Indikator für die Krise herhalten musste, klettert langsam, aber stetig, und ist näher an den 5.000 denn den 4.000 Punkten. Als Indikator für den Aufschwung versteht dies aber niemand. Aber wehe er gibt auf dem 20% höheren Niveau als noch vor wenigen Monaten um 2% nach ... "Neue Schreckensnachricht!"
Der April war der wärmste seit Aufzeichnung des Wetters! Januar, Februar, März waren aber auch scheiße kalt und zumindest ich kann mich nicht daran erinnern, einen so langen, knackigen Winter gehabt zu haben. Kommuniziert wird aber der Schrecken.
Man muss schon sehr aufpassen, dass man den Versuchungen widersteht, den Nachrichten vollumfänglich zu glauben. Sie sind leider auch zu einer Ware verkommen, die je nach Quelle entweder leicht verdaulich zu-, äh: aufbereitet sind oder einem schwer im Magen liegen.
Es gibt keine Nachrichtenmarke. Einst war es die "tagesschau", aber ist sie noch wirklich verlässlich? Oder "Der Spiegel"? Wieviele Konjunktive, Meinungen Einzelner, Absichtserklärungen werden selbst dort als "Nachricht" verbreitet/"verkauft"? So etwas fehlt. Kurz die Fakten skizzieren, in Zusammenhang stellen und die Schlussfolgerungen den Menschen überlassen. Eine Art "Hirn-Bild": kurz, klar, wahr - ohne "Perspektives", ohne Konjuntive, nur Konkretes.
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Geschrieben von Heiko Walkenhorst in Meta-Marketing
3 Kommentare - 1 Trackback

