Nein, es geht hier nicht um Manager, obgleich diese Interpretation bei dieser Überschrift nahe liegend ist. Nein, es geht um Freiheit, Menschen und Geld:
Auf der einen Seite ein freies Land mit einer nicht nur aus Filmen weltbekannten Währung, begrenzt vom Atlantischen Ozean im Osten und dem Pazifischen im Westen, belebt von Menschen voller Lebensfreude und Kultur, auf der anderen die USA.
Die schotten sich bekanntermaßen gegen die Einwanderer aus dem Süden ab und nutzen dabei alles, was technisch möglich ist - z.B. Medien. Nun schlägt der Subkontinent zurück, wie
BBC berichtet.
Die Argentinierin Juni Werthein entwarf speziell für alle, die von Tijuana nach San Diego rüber machen wollen, die Brincos ("Springer"), Schuhe, die alles haben, was man zur perfekten Flucht braucht:

einen Kompass,
eine Taschenlampe,
Schmerzmittel,
Landkarte auf der Sohle
Symbolik, denn die Ferse schmückt der Adler der Azteken, während der US-Adler die Zehen ziert.
Und weil es schon immer etwas Besonderes war, als Borderliner Erfolg zu haben, gibt es diese Schuhe inzwischen auch nicht mehr umsonst,

sondern nur noch in einem
hippen Laden in San Diego zu kaufen - für 215 $. (Ob das eine Art Intershop ist, weiß ich nicht, aber es gab leider keine Angaben in Pesos oder durchschnittlich mexikanischem Monatseinkommen)
Vielleicht könnten adidas, Puma, Nike etc. auch so was kreieren für all die Fußballer aus den Nationen, die nach Ansicht ihrer Fans zu früh nach Hause fahren müssen - und das dürfte mindestens 30 Nationen betreffen, unter anderem Mexiko und die USA.