Freitag, 22. Februar 2008
Um ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus zu setzen, hat Proximity das Toilettenpapier als angemessenes Medium entdeckt. Für eine Botschaft, die selbst hartgesottene Rechte sofort verstehen. Das so genannte "Adi-Toi-Papier" ziert ein stark stilisiertes Konterfei von Adolf Hitler, verbunden mit einer unmissverständlichen Aufforderung … Als Absender zeichnet das Lippstädter "Bündnis gegen Rechts" verantwortlich, für das Proximity die Idee entwickelte.
Das "Adi-Toi-Papier" wird in den Toiletten der Gastronomie im Umfeld neonazistischer Brennpunkte und Events verteilt. Jeder kann damit zeigen, was er von den Rechten hält, und sein persönliches Statement abgeben. Unter www.aktion-gegen-rechts.de haben Interessierte außerdem Gelegenheit, mehr über die Ziele und Projekte des Vereins zu erfahren.
Die ins Visier genommenen Neonazis wird die Aktion wohl kaum zur Umkehr bewegen. Aber allein schon die Vorstellung, wie auf dem stillen Örtchen eine "Glatze" mit Springerstiefeln in Ermangelung von Alternativen zum "Adi-Toi-Papier" greifen muss, wirkt belustigend und gibt ihn der wohlverdienten Lächerlichkeit preis.
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