Am 5. März heißt es wieder "And the Oscar goes to ...." und allein in den USA werden sich mehr als 40. Mio Menschen darüber freuen, wer am besten Kleider nähte, Häuschen baute und "bumm" machte.
Gewinner wird die Fernsehgesellschaft ABC sein, die für einen 30-Sekünder 1,68 Mio. Dollar kassiert. (Ein lächerlicher TKP

)
Verlierer ist die Meinungsfreiheit. Denn trotz dieser Preise gab es schon letztes Jahr krasse Regeln, an denen sich dieses Jahr auch nichts ändern wird. Wer also glaubt, für das Geld darf man für alles werben, hat sich getäuscht. Denn wie es in einem
Pressetext heißt, drehe
sich bei den Oscars alles um die Frage des guten Geschmacks. Alle Werbungen sollten diesem entsprechen. Von vornherein von der Werbung ausgeschlossen sind pharmazeutische Produkte und Hygiene-Artikel.
Also wenn irgendein Sternchen Menschen dankt, die sie Mama und Papa nennt, dann mögen die Tränen falsch sein. Ersatzflüssigkeit darf es aber trotzdem nicht geben. Wenn man an all die Auszeichnungen und Regeln denkt, drängt sich doch irgendwie der Gedanke auf:
USA - Gute Preise. Gute Besserung.