Mittwoch, 5. März 2008
13:45
Bring mich mal in die Wirtschaftspresse
Ich mag Anfragen. Wirklich. Ich freue mich immer wieder, wenn wildfremde Menschen sich für meine Dienstleistung interessieren. Dafür gibt es ja schließlich das Kontaktformular auf meiner Website. Es gibt auch eine Telefonnummer. Und es gibt auch Xing. Und über alle diese Kanäle entstehen Kontakte.
Nur manchmal, sogar öfter als ich selbst für möglich gehalten hätte, gibt es die Art von Anfragen, die ich so gar nicht mag. Da heißt es dann: "Wir wollen in die Wirtschaftspresse." Das ist sicher ein schönes Ziel. Das ist sicher auch manchmal sinnvoll.
Aber stellen Sie sich mal vor, Sie verkaufen Hebebühnen für Autowerkstätten. Und keiner kennt Sie. Noch nicht einmal in Ihrer eigenen Branche. Ihr Unternehmen ist relativ klein und erwirtschaftet einen für seine Größenordnung ordentlichen Umsatz, aber revolutioniert nicht den DAX.
Ich möchte damit nicht sagen, dass dieses Unternehmen und seine Produkte nichts in der Wirtschaftspresse zu suchen hätte. Aber besser wäre es doch, wenn erstmal die potenziellen Zielgruppen davon erfahren würden.
Was nützt eine Eintagsfliege in der FAZ, wenn regelmäßige Präsenz in den Weltblättern AutoServicePraxis oder amz- auto motor zubehör genau die Leute erreicht, die das Produkt kaufen sollen?
Naja, zum Glück ist Beratung auch ein Bestandteil meiner Dienstleistung. Leider gibt es Leute, die sind ganz schön beratungsresistent. Mit denen einigt man sich am besten darauf, dass das mit der Wirtschaftspresse zumindest angestrebt wird. Aber dass man zunächst etwas kleinere Brötchen backen wird.
Nur manchmal, sogar öfter als ich selbst für möglich gehalten hätte, gibt es die Art von Anfragen, die ich so gar nicht mag. Da heißt es dann: "Wir wollen in die Wirtschaftspresse." Das ist sicher ein schönes Ziel. Das ist sicher auch manchmal sinnvoll.
Aber stellen Sie sich mal vor, Sie verkaufen Hebebühnen für Autowerkstätten. Und keiner kennt Sie. Noch nicht einmal in Ihrer eigenen Branche. Ihr Unternehmen ist relativ klein und erwirtschaftet einen für seine Größenordnung ordentlichen Umsatz, aber revolutioniert nicht den DAX.
Ich möchte damit nicht sagen, dass dieses Unternehmen und seine Produkte nichts in der Wirtschaftspresse zu suchen hätte. Aber besser wäre es doch, wenn erstmal die potenziellen Zielgruppen davon erfahren würden.
Was nützt eine Eintagsfliege in der FAZ, wenn regelmäßige Präsenz in den Weltblättern AutoServicePraxis oder amz- auto motor zubehör genau die Leute erreicht, die das Produkt kaufen sollen?
Naja, zum Glück ist Beratung auch ein Bestandteil meiner Dienstleistung. Leider gibt es Leute, die sind ganz schön beratungsresistent. Mit denen einigt man sich am besten darauf, dass das mit der Wirtschaftspresse zumindest angestrebt wird. Aber dass man zunächst etwas kleinere Brötchen backen wird.
Geschrieben von Frauke Weber in Public Relations
4 Kommentare - 0 Trackbacks
Tags für diesen Artikel: pressearbeit, Public Relations, wirschaftspresse, zielgruppe, öffentlichkeitsarbeit


Kommentare
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Frank:
Man könnte natürlich auch sagen: Der Kunde ist König. Und wenn er das so wll, dann soll er es auch bekommen. Ob du es machen willst, steht dann wieder auf einer anderen Seite Papier.PR-Päpstin:
... die Frage ist auch: wie erfolgreich kann der Kunde denn sein und welches Budget muss er einsetzen?Frank:
Naja manch einer glaubt auch daran das Merketingprofis auch nem Eskimo nen Kühlschrank verkaufen können. Aber ist schon richtig, ich denke es ist wichtiger bei der Zielgruppe bekannt zu sein, als bei menschen die sich mit Finanzen beschäftigen. Diese kaufen das Produkt / die Dienstleistung eh nicht. Solche beauftragen jemanden, der das Produkt dann vielleicht einkauft.Steven Schulz:
Diese Gespräche führe ich auch sehr häufig...Kommentar schreiben