Freitag, 14. März 2008
09:45
Web 2.1
Hübsch, was ich da fand und da las. Auch wenn die Überschrift des Spiegel Online-Artikels ("Radikale Dominanz-Strategie") eher an das Motto von Schalke 04 aus der Vorsaison erinnert (und der ein oder andere erinnert sich daran, wie es ausging), so ändert das ja nichts an der Grundaussage:
YouTube für alle
und wahrscheinlich werden es auch alle nutzen - alle, die in SecondLife sind, MyMiniCity oder die sich durch besonders animierte PowerPoint-Präsentationen hervortun. Aber das ist ja nur die eine der Seite der Medaille. Die andere: Wer verschenkt, weil er bereits genug Geld verdient hat, verhindert, dass einer mehr Geld verdienen kann. Und so gesehen ist das schon sehr clever.
YouTube für alle
und wahrscheinlich werden es auch alle nutzen - alle, die in SecondLife sind, MyMiniCity oder die sich durch besonders animierte PowerPoint-Präsentationen hervortun. Aber das ist ja nur die eine der Seite der Medaille. Die andere: Wer verschenkt, weil er bereits genug Geld verdient hat, verhindert, dass einer mehr Geld verdienen kann. Und so gesehen ist das schon sehr clever.
Geschrieben von Heiko Walkenhorst in Internet-Marketing
4 Kommentare - 0 Trackbacks


Kommentare
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Robert:
"...Wer verschenkt, weil er bereits genug Geld verdient hat, verhindert, dass einer mehr Geld verdienen kann..."Ist das nicht eine krude Vermengung von "Umsatz" und "Gewinn"? Selbst ein Reicher kann sich a la longue in die Armut schenken.
Wortführer:
Wenn Google die Technik hinter YouTube freigibt, wie will Microsoft oder sonstwer dann noch was an so einer Software verdienen?Robert:
Das meinte ich nicht.Aber es könnte doch der Fall eintreten, dass der Betrieb von YouTube teurer ist als der damit (via Werbung) erzielte *Umsatz*, daher also der Gewinn schrumpft.
Das wäre wegen der unterlegten Dominanzstrategie ja noch nicht unbedingt übel und würde argumentierbar sein.
Logische Folge: Ein De-Facto-Monopol im TV-Bereich, damit das Risiko von Regulierungsversuchen (siehe MS vs. EU).
Den TV-Markt und die damit verbundene politische Steuerungsmöglichkeit lässt sich mMn kein Staat von Google wegnehmen - im Gegensatz zum Werbekuchen.
Wortführer:
? - entweder es ist zu früh oder ich bin zu doof.Kommentar schreiben