Donnerstag, 2. März 2006
21:09
Und so schafft man es auch in die Zeitung
Mal wieder wird an dieser Stelle von mir auf eine Spirituose aufmerksam gemacht. Wie RP-Online meldet, will eine schottische Whisky-Distillery einen 92%igen Whisky auf den Markt bringen. Das Rezept stammt angeblich aus dem 17. Jahrhundert. Hergestellt werden sollen 12 Fässer. Natürlich ist das Ganze in erster Linie ein Marketing-Gag der Firma Bruichladdich, der für jede Menge Aufmerksamkeit durch die Medien sorgt. Die Firma um den Master-Distiller Jim McEwan hat schon einmal einen genialen Marketinggeniecoup gelandet - allerdings ohne eigenes Zutun. Damals installierte man eine Webcam in der Brennerei. Auf diese wurde der CIA aufmerksam, der daraufhin davon ausging, dass da kein Whisky gebrannt wird, sondern Chemiewaffen gebraut werden. Mal sehen, ob der CIA jetzt denkt, dass Bruichladdich vielleicht biologische Kampfmittel herstellt. Die kleinen Flaschen sehen auch eher aus, wie Chemiewaffenampullen. Nach dem Genuss eines 92%igen Whiskys ist man zudem sicher für jeden Gegner ungefährlich.
Geschrieben von Klaus-Martin Meyer in Public Relations
1 Kommentar - 0 Trackbacks
Tags für diesen Artikel: distillery, markt, public relations, rezept, schottische, spirituose, whisky, zeitung


Kommentare
Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt
Philipp Küppers:
Ist so etwas denn überhaupt legal?92%iger Alkohol bringt doch jeden Menschen, sogar einen Alkoholiker um!
Aber der geäußerte Wille allein bringt die Herren schon auf die Titelseiten
Kommentar schreiben