Montag, 6. März 2006
15:18
Entschuldigung!
Da sind wir schon so lange dabei, haben rund 30 Marketingordner und erst heute den wohl aktuell populärsten aufgenommen: Gendermarketing. Und dass, wo doch Ende April in Berlin sogar der 1. Kongress dazu stattfindet, wo man unter anderem wohl Antworten auf Fragen wie "Haben Autos ein Geschlecht?" oder "Warum kaufen Frauen anders als Männer?" finden will.
Dazu hat man 2 Tage Zeit und muss 600 € latzen. Das können Sie bei uns billiger haben:
"Nein." "Weil sie anders sind." (genau wie ich übrigens anders kaufe als mein Freund)
Aber das ist zu profan. Besser wohl, man macht viele Worte, die einem den Verstand vernebeln - und das ganze bitte wohltemperiert, damit man ein gutes Gefühl bekommt. Ich Pickel.
"Frauen kaufen anders, Männer auch" lautet der irgendwie bekannte Spruch auf GenderTrends dazu, und man ist geneigt, in den klassischen Worten eines Loriot-Charakters zu antworten "Ach was!?"
Natürlich sähe ein Baumarkt anders aus, wenn eine Frau ihn eingerichtet hätte. Das verhielte sich auch so, würde ein Mann eine Parfümerie einrichten.
Bedarf es da wirklich einer weiteren Spezifizierung? Wir wissen doch, wenn alles und jeder wichtig ist, ist nichts mehr wichtig. Naja, egal. Interessieren würde mich aber trotzdem, wie eine virale Ethnoguerillagendercrmstadtmarketingaktion aussähe?
Es geht nicht um Mann - Frau. (Wenn, dann geht's bei Gendermarketing eher um Frau)
Es geht ums Verkaufen.
Und dazu braucht es Hirn und keine zwanghafte Unterscheidung beim 23. Chromosomenpaar. Und wie lange gölte denn diese Unterscheidung? Bis man die Dritten hat? ... das Dritte schaut? Oder hat man denn kein "Gender" mehr als Golden Ager??? Feierabend
Dazu hat man 2 Tage Zeit und muss 600 € latzen. Das können Sie bei uns billiger haben:
"Nein." "Weil sie anders sind." (genau wie ich übrigens anders kaufe als mein Freund)
Aber das ist zu profan. Besser wohl, man macht viele Worte, die einem den Verstand vernebeln - und das ganze bitte wohltemperiert, damit man ein gutes Gefühl bekommt. Ich Pickel.
"Frauen kaufen anders, Männer auch" lautet der irgendwie bekannte Spruch auf GenderTrends dazu, und man ist geneigt, in den klassischen Worten eines Loriot-Charakters zu antworten "Ach was!?"
Natürlich sähe ein Baumarkt anders aus, wenn eine Frau ihn eingerichtet hätte. Das verhielte sich auch so, würde ein Mann eine Parfümerie einrichten.
Bedarf es da wirklich einer weiteren Spezifizierung? Wir wissen doch, wenn alles und jeder wichtig ist, ist nichts mehr wichtig. Naja, egal. Interessieren würde mich aber trotzdem, wie eine virale Ethnoguerillagendercrmstadtmarketingaktion aussähe?
Es geht nicht um Mann - Frau. (Wenn, dann geht's bei Gendermarketing eher um Frau)
Es geht ums Verkaufen.
Und dazu braucht es Hirn und keine zwanghafte Unterscheidung beim 23. Chromosomenpaar. Und wie lange gölte denn diese Unterscheidung? Bis man die Dritten hat? ... das Dritte schaut? Oder hat man denn kein "Gender" mehr als Golden Ager??? Feierabend
Geschrieben von Heiko Walkenhorst in Gendermarketing
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Tags für diesen Artikel: entschuldigung, frauen, gender, Gendermarketing, kongress, marketing, männer


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