Neulich war ich in Leipzig. Zur nicht ganz unwichtigen Messe
AMI. Ein Teil davon ist die
AMITEC, wo sich alles tummelt, was mit Hebebühnen, Auto-Ersatzteilen und Werkstattausrüstungen zu tun hat. Warum ich das erzähle? Da gab es eine ganze Messehalle voll mit Presseverhinderern. Echt!
Es ist nämlich so: der Tag vor der offiziellen Messe-Eröffnung ist der Pressetag. Da haben wirklich nur Journalisten Zugang. Und was ist los auf der AMITEC? Alle bauen auf. Es wird gesägt und gehämmert, Prospekte sortiert und Grafiken justiert. Ein Riesen-Tohuwabohu.
Und mittendrin laufen eine Menge Fachjournalisten rum, auf der Suche nach den neuesten Neuigkeiten. Die würden gern was sehen bei den Ausstellern oder mal mit dem einen oder anderen reden. Sehen? Fehlanzeige bei dem Chaos. Reden? Schwierig bei dem Krach.
Noch besser, was ein Journalisten-Kollege erzählte: seine Ansprechpartner seien noch gar nicht da. Schließlich sei ja erst am nächsten Tag der offizielle Messebeginn. Was sage ich? Alles tolle Presseverhinderer.
Übrigens: ein paar Leute waren ja doch auf diesen Pressetag eingestellt. Die hoben sich ganz gut hervor aus der wirren Masse. Die hatten sogar Material vorbereitet und konnten schon am nächsten Tag in der Messezeitschrift einiges über sich lesen. Aber das sind ja auch keine
Presseverhinderer.