Samstag, 7. Juni 2008
12:48
Grundgesetz 3, 5 und 6 (Theorie und Praxis)
Artikel 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
Artikel 5
(1) ... Eine Zensur findet nicht statt.
Artikel 6
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
Und nun das:
Um folgendes Plakat geht es in dem Artikel auf bild.de:

Das Argument der Dame ist aber nicht Artikel 6, sondern die ihrer Ansicht nach "falsche Umsetzung" des Plakats.
Hübsch ist ja auch, sollte der Bericht richtig sein, dass sie nicht mit Herrn Stich darüber sprechen wollte.
„Er wollte mit mir telefonieren. Aber ich wollte nicht. Ich möchte jetzt aber einen schriftlichen Kontakt mit ihm haben. Da kann man dieses Problem besser diskutieren.“
Also zusammengefasst: Frau Ulrike Hauffe, Bremer Landesbeauftragte für Frauen, missfällt ein Plakat, lässt es verbieten und "diskutiert" besser schriftlich.
Sehr schön. Rät die Diplom-Psychologin ihren Klienten auch, einem klärenden Gespräch aus dem Weg zu gehen? Die Selbstdäm-, äh, die Selbstherrlichkeit ist schon erschreckend!
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
Artikel 5
(1) ... Eine Zensur findet nicht statt.
Artikel 6
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
Und nun das:
Frauenbeauftragte verbietet Anti-Aids-Plakat von Michael Stich
Um folgendes Plakat geht es in dem Artikel auf bild.de:

Das Argument der Dame ist aber nicht Artikel 6, sondern die ihrer Ansicht nach "falsche Umsetzung" des Plakats.
„Es vermittelt die falsche Botschaft. Auf den Plakaten werden Frauen als Täterinnen, als Teufelinnen, dargestellt, die ihre Kinder umbringen, wenn sie keinen HIV-Test während der Schwangerschaft machen.“
Hübsch ist ja auch, sollte der Bericht richtig sein, dass sie nicht mit Herrn Stich darüber sprechen wollte.
„Er wollte mit mir telefonieren. Aber ich wollte nicht. Ich möchte jetzt aber einen schriftlichen Kontakt mit ihm haben. Da kann man dieses Problem besser diskutieren.“
Also zusammengefasst: Frau Ulrike Hauffe, Bremer Landesbeauftragte für Frauen, missfällt ein Plakat, lässt es verbieten und "diskutiert" besser schriftlich.
Sehr schön. Rät die Diplom-Psychologin ihren Klienten auch, einem klärenden Gespräch aus dem Weg zu gehen? Die Selbstdäm-, äh, die Selbstherrlichkeit ist schon erschreckend!
Geschrieben von Heiko Walkenhorst in Gendermarketing
3 Kommentare - 2 Trackbacks
Tags für diesen Artikel: michael stich stiftung
Kommentare
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Carola:
Man stelle sich mal vor, ein Mann wäre verantwortlich für die HIV-Infektion eines kleinen süßen Babys und ein anderer Mann in öffentlicher Position würde argumentieren: "Och nö, so dürfe man den aber nicht sehen, so wie eine Art Täter oder Teufel und das wäre aber eine schlimm-brutale Kampagne."Es erscheint einem zynisch, wenn es so laufen würde, gelle. Zynisch, lieblos, gemein und herzenskalt. Erst infizieren und dann bagatellisieren, jaja so sinnse, die Stecher-Stichs. Warum ist das so? Weil man das Böse beim Manne akzeptiert.
Quallen Frauen aber so über verantwortungslose Geschlechtsgenossinnen, dekodiert man das komischerweise anders. "Frauen können nicht böse sein.
Ach, ach, es ist doch so, wer leidet denn am dollsten, wenn das eigene Baby HIV-positiv ist? Doch mit Sicherheit die Mutter! Und als gute Mutter wird sie alles tun, um ihrem Kind zu helfen. Und überhaupt, wer bitte schön, hat sie denn infiziert, hm?
Bestimmt nicht die eigene Mutter!
Na also.
Johannes:
Davon wurde heute auch bei Exclusive berichtet. Ob das jetzt politisch korrekt ist oder nicht sei jetzt mal dahin gestellt, aber sehr kreativ doch sicher. Durch die ganze Debatte wird die Aktion ja nur noch bekannter von daher weiß ich nicht was diese Politikerin da erreichen möchte?Aber mal ne andere Frage: Was soll diese Werbung überhaupt bewirken?? Soll diese HIV pos Müttern sagen, dass diese besser keine Kinder bekommen sollten?? Ich meine dass Sie keinen ungeschützen sexualverkehr haben sollten dürfte doch jedem bewusst sein und wenn das Kind schon unterwegs ist, dann bringt die Aufklärung wohl auch nicht mehr viel ?!??!
Heiko Walkenhorst:
Gute Frage. Und als Aufforderung zum Abbruch kann man es ja auch nicht wirklich verstanden haben wolen. Also hat es doch was Aufklärerisches, wenngleich mit drastischeren Mitteln, die allerdings legitim sind.Was diese Politikerin da veranlasst hat, ist nicht wirklich überraschend, aber unglaublich anmaßend.
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