Den Blogleser besser kennen lernen

Universitäten lassen Leute studieren. Und die veröffentlichen dann irgendwann mal eine Studie. Die Universität Fribourg in der Schweiz hat kürzlich eine Studie über die Nutzer von Corporate Blogs veröffentlicht. Eine Zusammenfassung der Studie gab es im PR-Agentur-Blog. Und auch wenn die Ergebnisse wenig erstaunlich sind, so sollte man sie nicht unterschätzen.

Der größte Teil der Blogleser ist männlich. 81 Prozent ist ein stattlicher Anteil. Außerdem sind sie hochspezialisiert, gebildet und informationshungrig. Und obwohl sie gar nicht mal so wenig Zeit mit der Lektüre von Blogs verbringen, haben diese gebildeten jungen Männer einen Job, zehn Prozent gehören sogar einer Unternehmensleitung an. Außerdem lesen sie nicht nur Blogs, sondern sie betreiben häufig auch selbst eins.

47 Prozent der Blogleser betreiben ein privates, 32 Prozent ein Themenblog und 21,5 Prozent ein journalistisches oder anderes Blog. Und natürlich schreiben diese Menschen auch Kommentare in die von ihnen gelesenen Blogs, nicht zuletzt, um Traffic auf ihre eigenen Blogs zu lenken. In gewisser Weise dreht sich also die Blogosphäre um sich selbst.

Trotz allem fungieren die bloglesenden Blogger natürlich als Multiplikatoren. Sie tragen die Botschaften der anderen, wenn sie denn interessant aufbereitet sind, hinaus in die Blogosphäre und erreichen neben diesen jungen bloggenden bloglesenden gebildeten arbeitenden Männern immer auch noch ein paar andere.

Aber auch diese anderen dürfte man auch mit der Art von Informationen erreichen, die der typische Blogleser sucht: Neues und Unbekanntes, das er in anderen Medien nicht erfahren kann, Hintergründe zu aktuellen Themen und Trends, außerdem Empfehlungen, Tipps und Tricks. Nicht zu unterschätzen ist die Tatsache, dass die Leser Unternehmensblogs lesen, weil es ihnen Spaß macht und unterhaltsam ist.

Wer also mit einem Blog erfolgreich werden will, sollte Neues, Einzigartiges unterhaltsam aufbereiten. Dann freuen sich auch die Leser. Oder?


Die vollständige Studie lässt sich übrigens hier downloaden

Kommentare

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Dominik:

Ja, da freuen sich die Leser!
Noch als Ergänzung. Es war weniger die Uni Fribourg selbst, die die Studie gemacht hat, als vielmehr Dominik Schneider und Mathias Tanner ;o)
10:01

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