Montag, 25. August 2008
14:10
Krankenkasse
Z.Zt. telefoniere und korrespondiere ich recht häufig mit einer Krankenkasse. Eine von jenen, die, wenn man mal die Warteschleife überwunden und die Zentrale erreicht hat, in aller Regel gerade keine Verbindung zum Sachbearbeiter herstellen können, weil dieser um 15.15 Uhr in der Mittagspause ist; die grundsätzlich keine Durchwahlen geschweige denn E-Mail-Adressen herausgeben, immerhin aber Rückrufe versprechen, die dann - wie selbstverständlich - nie erfolgen.
Frau B. und ihre Kollegin Frau R. bombardieren mich seit Wochen mit einem Unfallfragebogen, welcher klären soll, ob eine 80jährige Frau bei einem Sturz in ihrer Küche evtl. einen Arbeitsunfall erlitten hat. In einem aus meiner Sicht wesentlich relevanterem Punkt, bei dem es um eine nicht genehmigte ärztliche Verordnung geht, blieb bislang jegliche Information, sowohl schriftlich als auch telefonisch - aus.
Grund genug also um mit Trick 17 doch die Durchwahlen der Damen auszubaldovern und sie mit der fiesesten aller denkbaren Ich-scheiss-dich-sowas-von-an-Laune mit der Frage aller Fragen zu konfrontieren:
Als ich die Antwort erhielt - und ich schwöre jeden Eid, dass sie sie genauso ausfiel, wich die Ich-scheiss-dich-sowas-von-an-Laune augenblicklich einer Schockstarre, an deren Überwindung ich aktuell noch arbeite:
Auch andere freuen sich über ihre Krankenkasse
Frau B. und ihre Kollegin Frau R. bombardieren mich seit Wochen mit einem Unfallfragebogen, welcher klären soll, ob eine 80jährige Frau bei einem Sturz in ihrer Küche evtl. einen Arbeitsunfall erlitten hat. In einem aus meiner Sicht wesentlich relevanterem Punkt, bei dem es um eine nicht genehmigte ärztliche Verordnung geht, blieb bislang jegliche Information, sowohl schriftlich als auch telefonisch - aus.
Grund genug also um mit Trick 17 doch die Durchwahlen der Damen auszubaldovern und sie mit der fiesesten aller denkbaren Ich-scheiss-dich-sowas-von-an-Laune mit der Frage aller Fragen zu konfrontieren:
- Warum wurde ich nicht informiert?
Als ich die Antwort erhielt - und ich schwöre jeden Eid, dass sie sie genauso ausfiel, wich die Ich-scheiss-dich-sowas-von-an-Laune augenblicklich einer Schockstarre, an deren Überwindung ich aktuell noch arbeite:
- Dafür haben wir keine Formulare in der EDV.
Auch andere freuen sich über ihre Krankenkasse
Geschrieben von Frank Herold in Health Marketing
2 Kommentare - 1 Trackback


Kommentare
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Thomas:
Ja, wenn auch nur ein Fünkchen an Hoffnung besteht, dass Dritte für den Sturz verantwortlich gemacht werden können, dann sind sie richtig schnell und nachhaltig. Kommt mir auch irgendwie bekannt vor..... das mit dem Unfallfragebogen!Schreib das nächste Mal doch einfach rein, IKEA ist schuld..... der Schrank hat ihr das bein gelegt. Sollen sie sich dort hin wenden...... die tun das womöglich noch in ihrer "Umnachtung"
carmen zedler:
in sachen "datenverarbeitung" haben sich die deutschen ja weltruf erarbeitet...nicht nur rühmlicheneine so strickte verwaltungsmaschinerie soll-und tut es wohl auch-korruption verhindern; wenn dabei aber effizienz und kompetenz verstümmelt werden zugunsten einer kafkaesken scheinstruktur, ist ein finaler sturz aus dem küchenfenster vielleicht der weg nach draußen?!?
ps.:
ich finde ihren artikel erfrischend bis wunderbar!
er verdiente einen eigenen "Ich-scheiss-dich-sowas-von-an-Laune-Blog"
carmen
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