Freitag, 21. November 2008
17:01
Ausnahmen bestätigen die Regel
Gibt es etwas Schöneres, als mit seinen eigenen Waffen geschlagen zu werden.
Heute morgen rief ich noch dazu auf, einfach mal alles zu akzeptieren. Und dann kam das:
Kreationskritik der w&v - mutmaßlich nicht nur von mir als ein contradictio in adiecto empfunden, aber sei's drum. Deren kritikus meldete sich zu Worte und befand zu folgender Anzeige:

Das sind mir die liebsten. Hat der Mensch mal gewöhnliche, ganz normalen Menschen zugeschaut und zugehört? Hat der mal in einem Kiosk auf die Überschriften geachtet, was da alles an "kreativ" angeboten wird? 'ne Kochsendung gesehen? (Wenn nicht, wie hat er das geschafft, daran vorbeizuzappen?)
Wenn man Kreativität als das Potenzial schöpferischen Handelns ansieht (und es gibt bestimmt nicht nur Wikipedia, die das tun), dann kann man durchaus auch tolerant zu Werke gehen und Butter (wie alles) als Quell der Inspiration sehen. Natürlich macht Butter auch fett, aber zuviel Denken macht auch doof.
Wie man mit der Anzeige viel besser umgeht, zeigt ... Butter:
Somit ist bewiesen: Butter macht kreativ. Butter.
Danke.
Heute morgen rief ich noch dazu auf, einfach mal alles zu akzeptieren. Und dann kam das:
Kreationskritik der w&v - mutmaßlich nicht nur von mir als ein contradictio in adiecto empfunden, aber sei's drum. Deren kritikus meldete sich zu Worte und befand zu folgender Anzeige:

- "Butter macht kreativ" textet die CMA und will damit ihren tierischen Brotaufstrich bewerben. Unterstützt wird die Copy von einer Malerpalette - soll wohl die Kreativität darstellen.
Doch jetzt die Frage: Warum in aller Welt macht Butter kreativ? Butter macht dick und erhöht im Übermaß den Cholesterinwert. Sie macht ein Essen vielleicht auch leckerer - und kann dadurch auch durchaus gute Laune machen. Aber kreativer? Also liebe Kreativen - wenn ihr keine Idee mehr habt, dann schnell einen Klecks Butter in den Mund. Und genau der hat den Verantwortlichen der Kampagne offenbar gefehlt. So ist das Motiv unverständlich, langweilig und sinnentleert.
Das sind mir die liebsten. Hat der Mensch mal gewöhnliche, ganz normalen Menschen zugeschaut und zugehört? Hat der mal in einem Kiosk auf die Überschriften geachtet, was da alles an "kreativ" angeboten wird? 'ne Kochsendung gesehen? (Wenn nicht, wie hat er das geschafft, daran vorbeizuzappen?)
Wenn man Kreativität als das Potenzial schöpferischen Handelns ansieht (und es gibt bestimmt nicht nur Wikipedia, die das tun), dann kann man durchaus auch tolerant zu Werke gehen und Butter (wie alles) als Quell der Inspiration sehen. Natürlich macht Butter auch fett, aber zuviel Denken macht auch doof.
Wie man mit der Anzeige viel besser umgeht, zeigt ... Butter:
Kaum hing an der Berliner U-Bahn-Haltestelle Schwartzkopffstraße ein Plakat der CMA zum Thema Butter, machten unsere Berliner Kreativen daraus eine Guerilla-Aktion zur Akquise von Bewerbern. Schließlich steigen genau an dieser Haltestelle nicht nur BUTTER. Mitarbeiter, sondern auch täglich die Family-Mitglieder von Scholz & Friends ein und aus.
Somit ist bewiesen: Butter macht kreativ. Butter.
Danke.
Geschrieben von Heiko Walkenhorst in Meta-Marketing
1 Kommentar - 0 Trackbacks


Kommentare
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Don Houdini:
@ Frank: Besonders die 3 Würste Kräuterbutter auf Deinem heutigen 300gr-Steak, was??!Kommentar schreiben